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Einsatzwagen Volvo 264

Nicht nur in Schweden war die große Volvo-Limousine vom Typ 264 als Einsatzfahrzeug ganz besonders beliebt. Das beweisen zwei Wiking-Sondermodelle, die jetzt auf den Markt kommen.
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Der Volvo der Polizei aus Zürich
Im Jahr 1974 startete bei Volvo die neue hauseigene Oberklasse mit leistungsstarken Sechszylindermotoren unter der Haube. Technisch basierten die Viertürer auf den 240er-Modellen unterschieden sich von ihnen jedoch durch eine weiter nach vorne gezogene Motorhaube und große, rechteckige Scheinwerfer. Die robusten Limousinen waren auch als Einsatzfahrzeuge sehr beliebt. Das unterstreichen jetzt zwei limitierte Wikingmodelle, die von der Polizei-Edition (www.polizei-edition.eu) nun auf den Markt bringt. Zunächst einmal hat der Volvo dabei ein Heimspiel und geht in den Farben der schwedischen "Polis" auf Verbrecherjagd. Diese Variante des Volvo 264 GL von Wiking in 1:87 ist weiß lackiert, besitzt ein schwarz bedrucktes Dach, Motorhaube, Kofferraumdeckel und Türen, sowie originalgetreu platzierte "Polis"-Schriftzüge auf Türen und Hauben. Doch nicht nur bei den Schweden, auch bei der Polizei aus dem Schweizer Kanton Zürich war der Sechszylindervolvo im Einsatz. Das belegt auch das zweite Sondermodell. Hier ist der Viertürer aus Kunststoff ebenfalls weiß lackiert, trägt aber grüne Kotflügel vorne und hinten und natürlich, wie der Kollege aus Schweden, Blaulicht auf dem Dach. Auf den Vordertüren ist der Schriftzug "Polizei" und das Emblem des Kantons Zürich aufgedruckt. Stoßstange und Grill sind schwarz lackiert. Beide Polizei-Sondermodelle sind auf je 500 Einheiten limitiert und kosten, so lange der Vorrat reicht, jeweils 19,95 Euro.

Herpa wählt Zweiton

Gut: Herpa baut im Industrieauftrag den Audi A1 im Maßstab 1:87. Das ist für MODELLL-FAHRZEUG-Leser nichts neues. Doch nun überraschen die Dietenhofener mit dem Fachhandelmodell.
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Trägt Zweiton: Herpa-A1
Prospekte sagen eben doch nicht immer die Wahrheit. Herpa kündigte seine Fachhandelsversion des Audi A1 mit einem schwarzen und einem graumetallicfarbenem Zweitürer an. Doch die Realitäten haben sich jetzt offenbar etwas verändert. Denn der grau schimmernde H0-Zweitürer auf unserem Redaktionsschreibtisch trägt eine Zweifarbenlackierung. Der Dachbogen, kultiges Designelement an dem Kompakten aus Ingolstadt, ist bei unserem Fachhandelsmodell schwarz lackiert. Das steht dem Neuzugang der Premiummarke übrigens ausgezeichnet. Im Interieur bleibt es wie im Prospekt bei schlichtem Schwarzgrau. Die Außenspiegel sind schon serienmäßig eingesetzt, der Audi mit der technischen Basis des VW Polo rollt außerdem auf Zehnarmfelgen in die 1:87-Welt. Der große Grill trägt eine haarfeine, heißgeprägte Umrahmung und ebenso satt schimmernde vier Ringe. Beinahe schon genial, wie der 1:87-Marktführer die Klargasscheinwerfer nachzeichnet, die winzige, heißgeprägte Zusatzscheinwerfer flankieren. Fugenfrei haben die Franken die einfarbig roten Rückleuchten eingesetzt. Die B-Säule ist schwarz auf das Fensterteil aufgedruckt, der Dachspoiler wirkt messerscharf in der Kontur. Am Unterboden ist die Frontantriebstechnik präzise aufgraviert. Selbst die Auspuffendblende hat Herpa heißgeprägt.

Ginstergelb statt Feuerwehrrot

Wiking-Kenner erinnern sich an den Magirus Uranus mit seiner so typischen, kantigen Motorhaube eher als Feuerwehrfahrzeug. Doch mit den August-Neuheiten wechselt Wiking vom Rot zu Ginstergelb.
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Der Uranus-Kranwagen von Wiking
Die Feuerwehr, das war im Wiking-Programm wie in der Realität sein Ding. Hier fühlte sich der kantig geformte Magirus Uranus wohl. Doch jetzt gewinnt die Kultmarke Wiking diesem robusten Nutzfahrzeug-Klassiker eine ganz neue Facette ab: Denn in den August-Neuheiten erscheint der Uranus auf einmal als Abschleppwagen. Außerdem erstrahlt seine Karosserie nicht mehr in Feuerwehrrot, sondern in Ginstergelb. Natürlich verändert sich mit dem Einsatzzweck auch die Farbe der Lampen. Auf dem Dach erkennen wir keine Blaulichter mehr, vielmehr rahmen orangefarbene Warnlichter den geparkten Ausleger des Krans originalgetreu ein. Neben Ginstergelb bestimmt außerdem funktionales Schwarz die Dekoration des Kranwagens 16 des "Abschleppdienstes Henker". Nicht nur dieser Aufdruck ist in dieser Farbe umgesetzt, auch die Rollen im Heck, die Felgen, die Sitze, die Innenteile des Kühlers und die Zierstreifen auf der vorderen Stoßstange tragen schwarzen Lack. Ebenfalls in Schwarz gehalten ist der vordere Ausleger des Krans und der Haken mit Seil, den die Wiking-Ingenieure daran befestigt haben. Das Unterteil des Kran zeigt eine durchbrochen dargestellte Gitterstruktur und ist um 360 Grad schwenkbar. Ein fein graviertes Fahrwerk mit herausgearbeiteten Differenzialen rundet das Bild ab.

Kleine Deutschlandfahrer

Die 2000 km durch Deutschland gehört zu den wohl beliebtesten und bekanntesten Klassikerveranstaltungen in unserem Land. Jedes Jahr erhalten die Starter auch ein Modellautoset als Präsent. 2010 zeichnete Bubmobil dafür verantwortlich.
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Das Bubset zur Oldtimer-Rallye
In diesem Jahr waren die 2000 km durch Deutschland, die vom 10. bis 18. Juli stattfanden, eine wahre Hitzeschlacht. Über 30 Grad im Schatten wurden dabei zur Regel und das verlangte allen Teilnehmern und den rüstigen Klassikern, die sich auf den langen Weg machten, alles ab. Seit langem ist es bei den 2000 km durch Deutschland aber auch schöne Tradition, dass die Teilnehmer an diesem Marathon zwischen Altenburg und Zwiesel zur Erinnerung ein Set mit Modellautos erhalten. In diesem Jahr zeichnete wieder Bubmobil dafür verantwortlich. Die Vorbilder für die beiden in einer liebevoll gestalteten Blechdose eingeparkten 1:87-Modelle liefern zwei automobile Ikonen ganz unterschiedlicher Ausprägung. Die korallenrot-cremefarben lackierte Isetta stand für den Aufstieg vom Motorrad zum kleinstmöglichen Automobil. Das in Blau und Weiß lackierte Borgward Isabella Coupé war dagegen im frühen Wirtschaftwunderdeutschland der Blech gewordene Traumwagen schlechthin. Beide rund geschwungenen Klassiker tragen das Logo in feinem Aufdruck auf den Fahrzeugflanken. Das Set ist auf 500 Einheiten limitiert. Die Restauflage kommt auch in den Fachhandel, so lange der Vorrat reicht. Auf der Blechdose und der Schutzhülle aus Papier ist ein blau-weißer Volkswagen Bulli zu sehen.

Neue Milletrecento-Farben

Drummer liefert seinen Fiat 1300 (Milletrecento) jetzt in drei neuen Farben aus. Das H0-Label kommt in Deutschland über Brekina in den Handel und die Limousine im Trapezdesign präsentiert sich tadellos proportioniert.
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Der anthrazitgraue Fiat 1300
Ja, Design gehört zur Kernkompetenz italienischer Automobilentwickler. Als der Fiat 1300 im Jahr 1961 sein Debüt gab, da bewegte sich seine Stilistik im Trapezdesign auf der Höhe der Zeit. Die viertürige Limousine wirkte in der Seitenansicht beinahe symmetrisch, Vorder- und Hinterwagen waren in etwa gleich lang. In einer ovalen Blende zusammengefasste, runde Doppelscheinwerfer und das hinten rund fünf Zentimeter überstehende Dach erinnern an den amerikanischen Chevrolet Corvair, der damals als modischer Volltreffer in Sachen Design galt. In drei neuen Farben liefert Drummer, in Deutschland im Vertrieb der Firma Brekina aus Teningen, den Viertüer jetzt an den Fachhandel aus. Ein dunlkes Stahlblau, ein helles Karminrot und ein gedecktes Anthrazitgrau sind ab sofort lim Programm. Unverändert sind die überzeugenden Proportionen des Plastikmodells und die Finessen wie eingesetzte Frontscheinwerfer und rote Rückleuchten. Auch die Dekoration fällt umfangreich aus. Die Zierleisten am Seitenschweller, auf Höhe der Türgriffe und der Türrahmen, Front- und Heckscheibe sowie am Dach sind extrem fein in hellem Silber aufgedruckt, Kühlergrill und Stoßstangen verchromt. Außerdem passt die Inneneinrichtung unseres grauen Modells in Mittelrot perfekt und war damals auch wirklich in dieser Tönung lieferbar.

Der erste VW-Sportwagen

Mit seinem Scirocco schuf Volkswagen Anfang der Siebziger so etwas wie seinen allerersten Sportwagen. Bubmobil bringt den Zweitürer mit Heckklappe nun als 1:87-Modell auf den Markt.
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Der Scirocco I von Bubmobil
Die Buben aus Wendelstein werden in Sachen Modellpolitik immer mehr zu ausgefuchsten Youngtimerfans. Denn als nächste Neuheit erscheint der erste Sportwagen von VW, der Volkswagen Scirocco in seiner ganz frühen Variante, wie sie ab 1974 in den Schauräumen der Marke aus Wolfsburg zu finden waren. Bis 1981 lief diese erste Generation vom Band und erhielt 1978 ein Facelift. Bis 1992 regierte dann der Scirocco II und ab 2008 legte VW die dritte Generation seines Erfolgs-Coupés auf. Doch Bubmobil geht mit seiner Modellpolitik ganz an den Anfang des nach einem Wüstenwind getauften Zweitürers zurück. Den auf der Spielwarenmesse gezeigten Prototypen des Scirocco I lassen die Wendelsteiner jetzt die ersten beiden Serienvarianten folgen. Und dabei setzen die Franken auf zwei Farben, die dem Youngtimer von VW auch im Maßstab 1:87 gut stehen: Reflexsilber und Viperngrün. Außerdem gibt es in beiden Fällen die kultigen, runden Doppelscheinwerfer, die auch beim ab 1976 lieferbaren GTI zum Einsatz kamen. Neben den gut getroffenen Proportionen zeigt das Bubmobil sich auch in Sachen Lack und Felgen auf der Höhe der Zeit. Die Gummiauflagen auf den Stoßstangen sind ebenso fein aufgedruckt, wie die Entlüftungseinlässe auf der Motorhaube oder die schwarze Blende zwischen den Rückleuchteneinheiten.

Eleganter Saurer-Oldtimer

Die schweizer Busse von Saurer sind Kult. Im Rahmen seiner Sommer-Neuheiten liefert Schuco in 1:87 jetzt eine farbenfrohe Variante des Hauben-Busses Saurer 4LC auf den Markt.
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Der Saurer Auto-Rast in 1:87

Über Jahrzehnte prägten die Haubenbusse von Saurer das Straßenbild in der Alpenrepublik. Wendig, drehmomentstark und extrem robust sowie zuverlässig erklimmten die Riesen beinahe jeden Pass. Teilweise bis in die Siebziger hinein waren diese unverwüstlichen Omnibusse im Einsatz. Bis heute bewähren sie sich als zuverlässige Klassiker auch bei Oldtimerreisen. Seit dem letzten Jahr hat Schuco einen solchen Haubenbus, den Saurer 4LC in seinem 1:87-Programm. Zunächst ging die Miniatur in der typischen weiß-gelben Lackierung der schweizerischen Post an den Start. Doch nun kommt eine weitere Version des Klassikers mit den Sommerneuheiten der Franken auf den Markt. Schuco hat sich dabei für eine Variante entschieden, die bei der Firma Auto-Rast aus Hartheim im Einsatz war. Das Busunternehmen ist seit über 80 Jahren im Bereich Reise tätig. Die neue Version ist im Bereich des Dachs weiß lackiert, der untere Teil der Karosserie trägt dagegen Rot. Die Felgen sind silbern umgesetzt. Teile der Dachverglasung hat Schuco abgedunkelt umgesetzt. Über dem hinteren Kotflügelausschnitt ist ein weißes Schild mit der Beschriftung "Sonderfahrt" aufgedruckt. Feine, eingesetzte Rückspiegel und ein hellsilberner Grill mit zwei schwarz lackierten Innengittern runden die Detaillierung ab.

 

Traurige Lösung in Orange

Den VW 1600 gab es als Limousine, Variant und TL, auch "traurige Lösung" genanntes Fließheck. Auf Basis letztgenannter Variante baut Wiking jetzt ein Einsatzfahrzeug der ONS in Orange.
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Der VW 1600 TL der ONS in 1:87
Erst kam der Käfer, dann der Bulli und danach der Typ 3 mit Flachmotor, zunächst von VW als 1500er im Jahr 1961 auf der IAA gezeigt. Vier Jahre später debütierte dieser Wagen aus Wolfsburg auch mit 1600er-Motor, mit zunächst 45, dann dank Einspritzung sogar 54 PS unter dem Kofferraumboden im Heck. Die Niedersachsen bauten ihre neue Mittelklasse in drei Karosserieversionen, als zweitürige Stufenheck-Limousine, als dreitürigen Variant und als TL, also in Fließheckversion. Wegen der nicht unbedingt gelungenen Proportionen des TL wurde die Abkürzung auch in "traurige Lösung" umgemünzt. Der Flachmotor dieser Baureihe fand später übrigens auch den Weg in den Bulli und den 914er. Wiking bringt nun auf Basis der Karosserievariante TL im Rahmen seiner Juni-Neuheiten eine interessante Version in knalloranger Lackierung auf den Markt. Das Modell zeichnet ein Einsatzfahrzeug der ONS-Staffel nach. Die ONS war bis 1997 die oberste nationale Sportkomission für den Bereich des Motorsports. In dieser Sache, war die ONS auch für die Sicherheit auf Rennstrecken verantwortlich und hatte dafür eigene Fahrzeuge, die stets in Orange lackiert waren. So zeichnet der ungewöhnliche VW mit dem orangefarbenen Warnlicht auf dem Dach ein wirklich existierendes Original nach. Das Wiking-Modell besitzt ein schwarzes Interieur und ist auf der vorderen Haube und den Türen mit einem schwarzen S auf weißem Kreis bedruckt.

GTI-Ikone von Wiking

Wiking und VW, das geht gut zusammen. Nachdem der 1:87-Hersteller seit dem letzten Jahr den neuen GTI für VW in H0 baut, präsentieren die Spezialisten nun die Ur-Version dieses sportlichen Kompakten.
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Der Ur-GTI von Wiking
Da sind die Ikonen unter sich. Einerseits der renommierte Traditionalist für unverwechselbare H0-Modelle, die Firma Wiking. Andererseits die Kompaktwagen-Ikone aus Niedersachsen überhaupt, der Golf in sportiver GTI-Version. Beides geht jetzt zusammen. Denn Wiking bringt im Rahmen seiner April-Neuheiten einen GTI der ersten Generation heraus. Allerdings handelt es sich dabei um einen Volkswagen Golf GTI aus der alten, seinerzeit vorgestellten Form in tiefgreifend überarbeiteter Version. Die Modellpflege-Maßnahmen betreffen dabei zum Beispiel den Grill der zweitürigen Limousine, der sich feiner graviert und mit dem GTI-typischen roten Rahmen präsentiert. Ebenfalls an die Qualität des modernen Formenbaus angepasst präsentieren sich die Felgen des schwarz eingefärbten Massensportlers. Die Leichtmetallräder hat der Traditionsanbieter jetzt in einem Fünfsterne-Design nachgezeichnet, das an die Formgebung der seinerzeit weit verbreiteten ATS-Felgen erinnert, die beim Golf I GTI so begehrt waren. In Sachen Karosseriegravuren bedurfte die historische Form keiner Auffrischung, denn bis in die feinen Seitenzierleisten hinein, präsentiert sich der kleine Dreitürer hier von seiner besten Seite. Allenfalls das graue Interieur fällt da mit seinen rechteckigen Sitzen etwas ab. Dafür gibt es gut eingepasste Rückleuchten und einen fein aufgedruckten GTI-Schriftzug.

Das Power-Cabrio von Plymouth

Beim Thema Musclecars kommt keiner an der Plymouth Hemi Cuda vorbei. Auch Ricko nicht, wenn es darum geht, seine erfolgreiche 1:87-Serie sinnvoll weiter auszubauen, wie ein schrillbuntes Convertible beweist.
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Die Hemi Cuda von Ricko
Muscelcars, das hieß Power ohne Ende, Fahrwerke, die damit überfordert waren und Reifen, die schwarze Striche auf dem Asphalt hinterließen. Spritverbrauch war noch kein Thema, Komfort nicht unbedingt, schrillbunte Kriegsbemalung dafür umso wichtiger. Eine Ikone der Musclecar Szene schuf Chrysler mit seiner Plymouth Hemi Cuda, die Anfang der Siebziger sicherlich zu den Königen dieser Powerfahrzeuge gehörte. V8-Motoren mit bis zu 7,2 Litern Hubraum garantierten dabei die notwendige Power und mit einem extrem hart ausgelegten Fahrwerk versuchten die Techniker diese Urgewalt zu bändigen. Ricko aus China hat das Thema Musclecar jetzt für seine Modellautoserie mit 1:87-Miniaturen aus Kunststoff entdeckt. In giftigem Grün, schrillem Gelb und ungewöhnlichen Violettmetallic bauen die Asiaten den Plymouth Hemi Cuda als 1:87-Modell nach und legen dabei viel Wert auf die perfekte Außendekoration. Magnesium-Felgen mit silbernen Innenteilen und verchromten Außenringen, in Kontrastfarbe abgesetzte Farbflächen an den hinteren Kotflügeln, der chromumrahmte, flache Grill mit den runden Doppelscheinwerfern, die dunkle Hutze in der mit Schnellverschlüssen gesicherten Motorhaube und der schwarz lackierte, aufgesetzte Heckflügel ringen dem Kenner Respekt ab. Das Interieur gestaltet Ricko zweifarbig, spendiert ihm ein Holzlenkrad und Holzverzierungen in der Mittelkonsole des Zweitürers.

Dreimal Lkw-Klassiker

Drei neue Lkw-Klassiker stellt Bub jetzt in der Baugröße 1:87 vor. Alle drei Sondermodelle im Maßstab H0 fertigen die Wendelsteiner exklusiv für die Deutsche Post Philatelie in einer Auflage von jeweils 750 Einheiten.
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Das Lkw-Trio von Bubmobil
Bub, das sind nicht nur schwere, aber trotzdem fein gestaltete Rennwagen, Sportwagen oder Pkw-Miniaturen in der Baugröße 1:87. Von Anfang an entdeckte Bubmobil nach seinem Restart vor rund zehn Jahren auch das Thema Lkw-Miniaturen. Auf diesem Feld setzen die Wendelsteiner jetzt wieder einen Schwerpunkt und liefern exklusiv für die Deutsche Post Philatelie drei Klassiker-Modelle, die auf jeweils 750 Einheiten limitiert sind und zum Preis von 21,90 Euro das Angebot bereichern. Das älteste Vorbild ist dabei ein Büssing-NAG-Lastwagen mit Kofferaufbau, der im typischen Gelb der "Reichspost" mit weißem Dach und schwarz abgesetzem Fahrwerk auf den Markt kommt. Das Grundfahrzeug kennen Fans der Bubmobile auch als Renntransporter der Auto Union. Neuheit Nummer zwei ist ein grau lackierter Mercedes-Benz L 6600 als zweiachsiger Pritschenwagen mit weißgrauer Plane, schwarzem Fahrwerk und rot lackierten Felgen, der mit den blau-roten Logo der Spedition "Danzas" bedruckt ist. Besonders ins Auge fallen an diesem Laster mit dem Stern die fein gestalteten Peilstäbe mit ihren weißen, kugelförmigen Enden. Als dritter Brummi in dieser Neuheiten-Serie liefert Bubmobil einen orangegelben Mercedes-Benz L 911 mit dunkelblauem Kofferaufbau in der Farbgebung der Spedition ASG aus.

Lang und bunt

Spark Model zeichnet jetzt in seiner 1:87-Serie jenen Porsche 917 Langheck nach, mit dem Larousse und Kauhsen im Jahr 1970 beim 24-Stunden-Rennen von Le Mans den zweiten Platz belegten.
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Der Porsche 917 Langheck in 1:87
Die 1:87-Serie von Spark bringt immer überraschendere Neuheiten hervor. Dass die Chinesen sich einen Porsche 917 in Langheck-Version als Vorbild ausgesucht haben, mag dabei weniger überraschen. Dass sie sich aber ausgerechnet jenem Fahrzeug widmen, mit dem Larousse und Kauhsen im Jahr 1970 den zweiten Platz belegten, ist schon mehr als ein Augenzwinkern wert. Denn jene Rennflunder aus Zuffenhausen trug eine psychedelische Lackierung in den Farben Blau und Grün, die schon bei größeren Miniaturen nicht eben einfach umzusetzen ist. Spark wagt sich nun in der Baugröße 1:87 an dieses Projekt heran und liefert einmal mehr einen Beweis dafür ab, was in der Baugröße H0 heute mit modernster Technik machbar ist. Wie das Label die Außendekoration in Hellgrün und dunklem Blau realisiert hat, das verdient ein großes Lob. Noch besser: Spark ruht sich auf diesen Lorbeeren nicht aus, sondern unterstreicht mit weiteren Finessen wie den silbern umrahmten Klappfenstern in den Türen, den winzigen, runden Frontscheinwerfern und den mehrfarbig bedruckten Rückleuchten sowie dem sandgelb hervorgehobenen Lüfterrad hinter den Sitzen, dass hier eine perfekte Miniatur das Ziel der Macher war. Einmal mehr beweist Spark Model also, dass seine H0-Neuheiten den Markt der Baurgröße 1:87 durchaus sinnvoll bereichern können.

Ins Schwarze getroffen

Das in Deutschland von Busch vertriebene Label Masterpiece fühlt sich offenbar in der Nische der Nachkriegsfahrzeuge sehr wohl. Das beweist auch die jüngste Neuheit der Firma, ein ganz besonderer Bugatti in schwarzer Lackierung.
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Der Bugatti T50 in 1:87
Masterpiece ist mit seinen 1:87-Neuheiten eine echte Bereicherung für das 1:87-Angebot. Denn die Macher hinter dem Label, das Busch in Deutschland vertreibt, füllen attraktive Lücken aus der Vorkriegszeit. Dabei rückt jetzt ein ganz großer Name aus der Luxusklasse in den Mittelpunkt: Bugatti. Mit einer kleinen, aber feinen Flotte an Novitäten widmen sich die Strategen von Masterpiece der weltberühmten und exklusiven Edelmarke aus Molsheim. Jüngste Neuheit ist ein schwarz lackierter Bugatti T50 als Drophead Coupé. Allerdings stellt Masterpiece da ein ganz besonderes Automobil aus der Feder von Ettore Bugatti ins Rampenlicht: Denn es handelt sich um einen offenen Zweitürer, dessen Karosserie bei der Societé Francaise de Carosserie Gangloff gezeichnet und gebaut worden war. Die Detaillierung des 1:87ers fällt auch dementsprechend luxuriös aus. Mit einer Ausnahme: Alle beim Original verchromten Bauteile wie Stoßstangen, Kühler, Lampen, Fensterrahmen, Tür- und Haubengriffe oder Scharniere lackiert die Firma nur in einem sehr hellen Silberton. Dafür entschädigt allerdings das fein gezeichnete Interieur mit grünen Türinnenteilen und Sitzbank, holzfarbenem Armaturenbrett, winzigem, langen Schalthebel, riesigem Vierspeichen-Lenkrad und dem leicht nach rechts versetzten Innenspiegel. Auch die Instrumentierung ist prächtig gelungen.

Highend-Stapler von Herpa

Herpa steigt in der Baugröße 1:87 in die Produktion von Gabelstaplern ein. Gerade ausgeliefert haben die Franken jetzt einen modernen Stapler von Jungheinrich, der für 15 Euro in den Fachhandel kommen wird. Das Finish der Neuheit präsentiert sich fein.
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Der Jungheinrich-Stapler in 1:87

Auch in der Baugröße 1:87 gibt es offenbar keine angestammten Reviere mehr. Gabelstapler im Maßstab 1:87, das war doch bisher eher ein Thema für Wiking. Doch jetzt liefert Herpa aus Dietenhofen seinen ersten eigenen Stapler an den Fachhandel aus und hat sich als Vorbild dafür den Jungheinrich DFG/TFG 430s auserkoren. Dabei handelt es sich um einen Diesel- und Treibgasstapler, der Lasten bis zu einem Gewicht von drei Tonnen heben kann. Der wendige Alleskönner aus Schwabach, übrigens ganz in der Nähe von Dietenhofen gelegen, kann bis zu einer Höhe von 3,3 Metern stapeln. Er besitzt einen besonders ausgeklügelten hydrostatischen Antrieb, der ihn extrem schnell und wendig macht. Das Original erfüllt übrigens alle modernen Euro-Abgasnormen und hat einen Dreiwege-Kat serienmäßig mit an Bord. Diese technischen Innereien sind freilich am 1:87-Modell von Herpa nicht genau zu erkennen, dafür fällt der winzige, orangefarbene Stapler aber extrem filigran aus. Das erkennt der H0-Fan ganz besonders an der Inneneinrichtung in der fast vollständig verglasten Kabine des Jungheinrich-Modells. Dass die Hydraulik voll funktionstüchtig umgesetzt ist, versteht sich dann schon beinahe von selbst. Kein Zweifel: In Sachen Gabelstapler hat Herpa hier ein starkes Debüt abgeliefert und damit seine Nutzfahrzeug-Kompetenz um eine weitere Facette bereichert.

Weiße Frau aus Teningen

Die legendäre "Weiße Frau", eine Werbeikone der Firma Persil, ziert eine der 1:87-Neuheiten, die Brekina zwischen den Jahren in den Fachhandel gebracht hat. Das passende Vorbild liefert ein Mercedes-Lkw.
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Der Persil-Laster von Brekina
Ein ganz besonderes Herz für die Eisenbahnfreunde der so genannten Epoche II zeigt zum Jahreswechsel der stilsichere H0-Spezialist Brekina aus dem Schwarzwald. Eisenbahnfreunde fassen unter der Epoche II Fahrzeuge aus dem Zeitraum zwischen 1920 und 1945 zusammen. Und für diesen Zeitraum liefert Brekina interessantes rollendes Material aus, das nicht auf Schienen fährt. Der Star ist dabei sicherlich der Mercedes-Benz L 4500 als Pritschenlaster in historisch korrekter Dekoration von Persil. Denn neben der Farbgebung mit weißer Pritsche und Fahrerhaus sowie grüner Plane spielt sich hier die legendäre "Weiße Frau", eine Stilikone aus der Geschichte der Waschmittelmarke, in den Vordergrund, die auf die Plane aufgedruckt ist. Den 4500er von Mercedes-Benz gibt es dann bei den Teningern noch in einer ganz anderen Variante: Als rubinrotes Feuerwehrfahrzeug S LF 25. Doch Brekina hat noch drei weitere Neuheitenpfeile in Sachen Epoche II im Köcher. Zweimal liefert dabei der legendäre BMW Dixi, das erste Auto der weißblauen Marke überhaupt, das Original. Brekina bringt den knuddeligen Zweitürer zunächst in rot-weißer Lackierung des AvD, des "Allgemeinen Automobilclubs vom Deutschland" in den Handel. Nicht minder interessant ist der Dixi in weiß-grüner "Persil"-Deko. In beiden Fällen handelt es sich um Lieferwagen-Versionen ohne hintere Seitenscheibe. Das Neuheiten-Paket vollendet ein Lanz Eilbulldog, der einen zweiachsigen Anhänger mit zwei DKW F7 als Ladegut zieht.

Kleiner Bulli, großer Helfer

Ein kleiner Bulli in unschuldigem Weiß von Wiking in der Baugröße 1:87 hilft den großen Bullis, ihr Museum zu bauen. So haben sich das jedenfalls die Macher des Bulli-Museums in Hessisch Oldendorf ausgedacht. Und diese Idee hat zweifelsfrei ihren ganz besonderen Reiz.
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Das Bulli-Sondermodell

Wenn das nicht mal eine gute Idee ist. Um den Aufbau ihres Bulli-Museums in Hessisch Oldendorf zu finanzieren (http://www.bullimuseum.eu), setzen die Initiatoren des Museums auf eine ebenso ausgeklügelte wie charmante Idee. Denn die Bulli-Fans verkaufen je einen Kubikmeter Raum ihres Museums zum symbolischen Preis von 15 Euro an Förderer. 14 188 Kubikzentimeter können auf diese Art versteigert werden. Und es kommt noch besser: Alle Sponsoren, die mehr als fünf Kubikmeter ersteigern, erhalten als zusätzlichen Bonus ein ganz besonderes, streng limitiertes Bulli-Modell. Es handelt sich dabei um ein weißes 1:87-Modell eines Bulli T1 als Kastenwagen mit dem grünen Logo "Bulli-Museum" auf den Seitenflanken, silbernen Stahlfelgen mit passenden Radkappen und Weißwandreifen. Die Stoßstangen der H0-Miniatur des Traditionsanbieters sind weiß lackiert und die Inneneinrichtung haben die Macher schwarz umgesetzt. Das Bulli-Museum entsteht übrigens in Hessisch Oldendorf im Gebäude der dort angesiedelten ehemaligen Zuckerfabrik, die als Wahrzeichen der Stadt gilt. Das Gebäude diente zuletzt als Möbellager und stand dann fast zehn Jahre leer, was für die Bausubstanz nicht gerade zuträglich war. Der Fortschritt der Bauarbeiten bis zur Eröffnung des Baus lässt sich auf der Webpage des Museum, siehe oben, verfolgen.

Polizei-Porsche vom Rhein

In Nordrhein-Westfalen hatten es die Polizisten Anfang der Siebziger einfach besser. Sie durften Porsche fahren. Daran erinnert jetzt die 1:87-Legende Wiking mit einem passenden Einsatzfahrzeug.
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Wikings Polizei-914er
Polizisten, zumal solche aus dem Bundesland Nordrhein-Westfalen, hatten es immer schon etwas besser. Denn in NRW durften die "Grünen" auch Porsche fahren, zumindest ausgesuchte Beamte der Autobahnpolizei. Porsche hatte den 914 bereits auf der IAA 1969 in Frankfurt der staunenden Öffentlichkeit präsentiert. Volkswagen ließ seine Version mit 80 PS starkem Vierzylinder-Mittelmotor in Osnabrück bei Karmann bauen, die Sportwagenschmiede selbst fertigte ihre 110 PS starke Sechszylindervariante an ihrem Stammsitz in Zuffenhausen. Bereits Anfang der Siebziger orderte Nordrhein-Westfalen eine kleine Flotte an Porsche-914-Flitzern für seine Einsatzkräfte. Später setzte die Polizei im bevölkerungsreichsten Bundesland diese Tradition mit dem 924er fort. Das Wiking-Modell ist Teil der Dezember-Auslieferung und trägt die typische Lackierung mit weißer Karosserie und grün abgesetzten Türen und Hauben. Auf den Türen ist der Schriftzug "Polizei" weiß aufgedruckt. Auf der vorderen Haube prangt ein großes, weißes D. Es gibt den Regierungsbezirk an. D steht dabei für Düsseldorf. Durch diese Markierung waren die Einsatzfahrzeuge aus der Luft für die "Hummel"-Helikopter der Polizei besser auseinanderzuhalten. Der Wiking 914er besitzt einen schwarzen Überrollbügel, ein schwarzes Targa-Dach und auf dem hinteren linken Kotflügel originalgetreu das Blaulicht. Das Interieur trägt Schwarz, die vorderen Blinker sind in Orange, die Standlichter in Silber aufgedruckt. Die Räder hat Wiking silbergrau eingefärbt.

Wiking-Gespann zur Messe

In 18 Hallen präsentiert die Agritechnica, die weltweit größte Landtechnikausstellung in Hannover, neue Produkte. Mit dabei: Ein Sondermodell, das es exklusiv auf dem Wiking-Stand zu kaufen gibt.
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Das Agritechnica-Sondermodell in 1:87
Noch bis zum 14. November findet auf dem Messegelände in Hannover die Agritechnica 2009, die weltweit größte Landtechnikausstellung statt. In 18 Hallen und auf 320 000 Quadratmetern präsentieren 2200 Aussteller ihre modernen Produkte. Auch für die Modellautofans könnte die Messe zu einem Mekka werden, denn dort gibt es eine Menge Miniaturen zu entdecken. Wiking hat in Halle 5 nicht nur unter der Nummer A45 einen eigenen Stand, sondern präsentiert in der Niedersächsischen Hauptstadt auch ein eigenes Sondermodell. Es handelt sich um eine Gespann mit einem Volkswagen T1 als Kastenwagen, einem tandemachsigen Pkw-Anhänger dahinter und einem passenden Eicher Königstiger als Ladegut. Der Bulli als Zugfahrzeug ist blau eingefärbt und trägt die rote Beschriftung "Eicher Kundendienst", hat weiße Stoßstangen, ein weißes Lenkrad und eine dunkelgraue Inneneinrichtung sowie silberne Felgen. Der Pkw-Anhänger ist ebenfalls grau lackiert und hat silberne Felgen. Der Traktor trägt das markentypische Blau und hat rote Felgen und ist im Bereich des Kühlergrills silbern und mit dem Eicher-Schriftzug bedruckt. Das Modell gibt es am Wiking-Stand für 21 Euro Messepreis zu kaufen, so lange der Vorrat reicht. Außerdem liefert Wiking zwei Neuheiten an Industriekunden in Hannover aus. So gibt es in 1:32 bei Deutz-Fahr den neuen Agrotron TTV 630 und bei Fendt den 828 erstmals zu kaufen.

Der gelbe Überlandbus

Brekina aus dem Schwarzwald spielt beim Thema Omnibus Stadt, Land, Fluss und bringt den Mercedes-Benz O 317 in gelber Postlackierung als kantigen Überlandbus in der Baugröße 1:87 auf den Markt.
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Brekinas Überlandbus in 1:87
Manchmal macht Rätsel lösen auch richtig Spaß. So etwa bei der der jüngsten Brekina-Neuheit, einem gelben Bus in der Baugröße 1:87, also passend zur Spurweite H0. O 307 StÜLB heißt dieser kubisch geformte Personentransporter mit vollen Namen. O steht bei Mercedes für die Omnibusse, 307 lautet die Typenbezeichnung der Baureihe, aber was in Teufels Namen mag sich hinter dem StÜLB verstecken? Ganz einfach: Das Kürzel, offenbar in deutschen Amtsstuben ausgedacht, steht für Standard-Überland-Linienbus. Schon in den Sechziger Jahren begannen, wohl oft initiiert von Bahn und Post, die Bushersteller damit, Busse in standardisierten Ausführungen zu entwickeln. Ziel dabei: Kosteneinsparungen durch größere Auflagen identischer Busse und Vereinfachung auch im Bereich des Werkstattmanagement bei Großabnehmern. Zunächst griff diese Idee bei den Stadtbussen, bei Mercedes die Typen O 305 und 0 307. Erstmals 1967 auf der IAA gezeigt, gab es diesen Bus ab 1972 auch in einer Überlandversion, also als StÜLB zu kaufen. Immer wieder modellgepflegt, wurde dieser Grundtyp übrigens bis 1987 produziert. Also ist dieser Stadtbus für Brekina natürlich ein lohnendes Objekt in der Neuheitenplanung. Der Überlandbus debütiert zunächst im Rahmen der Kollektion der Deutschen Post Philatelie und dort natürlich in der gelben Farbgebung und mit schwarz aufgedrucktem Posthorn auf den Seitenflanken. Die fein gravierte, kastenförmige Karosserie verziert Brekina mit extrem hellen, silbernen Aufdrucken, einzeln eingesetzten Frontscheinwerfern mit verchromten Reflektoren, winzigen vorderen Seitenblinkern, riesigen Scheibenwischern und einsteckbaren Rückspiegeln. Die Sitze tragen originalgetreu Hellbraun, die Felgen Schwarz und der Unterboden ist sehr fein graviert.

Starmada kriegt was Kleines

Seiner eigenen Armada an Luxus-Mercedes-Modellen stellt das von Brekina unterstützte Edel-Label Starmada jetzt den so genannten Baby-Benz, also den erfolgreichen 190er zur Seite. Gar nicht gespart haben die Entwickler bei der Dekoration ihrer brandneuen Verkleinerung.
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Der Mercedes 190 von Starmada
Die Baureihe W201 markierte bei ihrem Debüt im Jahr 1982 für Mercedes-Benz einen Einschnitt: Sie eröffnete den Stuttgartern den Weg in die Mittelklasse und zum Volumenhersteller. Auch in der DTM wurde der 190er in getunten Versionen zum Kultobjekt. Starmada hat sich allerdings einen zivilen Viertürer der Baureihe als Vorbild für seine Miniatur in der Baugröße 1:87 ausgesucht. In den Farben Weiß, Blau und Rot geht der Baby-Benz en miniature bei dem von Brekina unterstützten Label ab sofort an den Start. Starmada, bisher eher für S-Klassen und 600er bekannt, widmet sich aber auch dem kompakten Daimler mit einer sehr aufwändigen Dekoration. Als Vorbild haben sich die Experten für das Modell nach dem großen Facelift 1988 mit den so genannten "Sacco-Brettern" an den Flanken entschieden. Dazu gibt es einen fotogeätzten Stern für den Kühlergrill, feine Felgen mit den damals so typischen Radkappen, korrekt farblich abgesetzte Seitenschutzleisten, ein fein gestaltetes Interieur mit extrem filigranem Lenkrad, dreifarbig umgesetzte Rückleuchten mit authentischer Riffelung und gut dimensionierte Frontscheinwerfer mit satt schimmernden Reflektoren. So kompakt das Vorbild im Falle des W201 also auch ausfallen mag, bei der Detaillierung inklusive eines fein gravierten Unterbodens hat Starmada auch bei seinem jüngsten Projekt nicht gespart. Vielmehr setzen die Entwickler konsequent auf Top-Qualität.

Debüt bei Wiking-Schleppern

Erstmals wendet sich Wiking in der Baugröße 1:87 einem Trecker der international bekannten Marke Same zu. Der knallrote Same 270 Diamond passt gut in das landwirtschaftliche Modellprogramm der Traditionsmarke mit Vorliebe für den weit verbreiteten Eisenbahn-Maßstab 1:87.
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Der erste Wiking-Same in 1:87
It´s not always the Same. Wiking schlägt ein neues Kapitel in seinem Modellprogramm auf und dabei geht es um das Angebot an landwirtschaftlichen Fahrzeugen, das bei der unverwechselbaren Marke für den Maßstab 1:87 eine ganz lange Tradition genießt. Tradition ist das eine, Innovation das andere. Und exakt in diesem Sinne stellt Wiking im Rahmen seiner Oktoberauslieferung erstmals einen High-End-Traktor der international bekannte Marke Same als präzise Miniatur passend zur Spurweite H0 vor. Die Produktentwickler aus Lüdenscheid haben sich dabei nicht für irgendeinen Schlepper entschieden, sondern setzen gleich auf ein Spitzenprodukt: den Same 270 Diamond. Das knallrote Modelle der Modellautomarke mit langer Geschichte zeichnet also gleich den stärksten und technisch aufwändigsten Traktor von Same nach, der dank eines modernen Dieselmotors 270 PS Leistung mitbringt. Diesen Top-Anspruch möchte aber auch die präzise gefertigte Miniatur erfüllen. So fällt zunächst einmal das satt schimmernde Rot der Motorhaube und der hinteren Kotflügel der Karosserie auf. Auch die silbern eingefärbten Felgen sind sehr fein graviert. Auf den Flanken der Motorhaube ist außerdem ein feiner, silberner Schriftzug mit der Typenbezeichnung aufgedruckt. Ein Wunder an Filigranität ist auch die Kabine mit ihrem schwarzen Korpus, der üppigen Verglasung samt transparenter Türen und der originalgetreu nachempfundenen Inneneinrichtung. Da ist eben nicht nur das Vorbild High-End, sondern auch die passende Miniatur in 1:87.

Der Granada sieht verkehrsrot

In knackigem Verkehrsrot debütiert beim 1:87-Traditionalisten ein Klassiker, der sicherlich Sammlerfreunde finden sollte: der Ford Granada in seiner frühesten Bauform und als viertürige Limousine.
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Der Granada Ghia von Wiing in 1:87
Der Granada hallte bei seinem Debüt auf dem Genfer Autosalon 1972 nach wie ein Paukenschlag. Deutsche und englische Ingenieure hatten ein Ford-Automobil entwickelt, das in Europa die gehobene Mittelklasse erobern sollte und mit Sechszylindermotoren ausgestattet werden konnte. Die Designer warfen alle barocken Schnörkel über Bord und das Ergebnis dieser Bemühungen zeigte klare, gestreckte Linien. Die Granada-Familie wuchs stetig an. Ein Coupé und der für den Verkauf noch wichtigere Kombi namens Turnier füllten später den Fuhrpark auf. Wiking nimmt sich des Themas Granada aber zunächst mit einer Limousine an und beweist damit durchaus Sinn für die Chronologie des Originals. Der Granada kommt mit der Oktober-Auslieferung zum Händler. Ganz besonders viel Wert haben die Wikinger bei ihrer jüngsten Ford-Neuheit auf die äußere Dekoration gelegt. Denn der Granada trägt zu seiner verkehrsroten Karosserie auch das für die damaligen Zeit zu typische Vinyldach in Schwarz. Dieses Detail und ein aufgedruckter Schriftzug im Bereich der vorderen Kotflügel deuten schon an, dass die Lüdenscheider eine Ghia-Version, also die damals teuerste Ausstattungsvariante des Viertürers in der Baugröße H0 nachzeichnen. Auch die Felgen sind originalgetreu gestaltet. Im Interieur trägt der Granada in 1:87 allerdings funktionales Schwarz.

Die Volkswagen-Rarität

Ganz schön knauserig: Nur 100mal gab es bei Volkswagen auf der IAA in Frankfurt einen ganz speziell bedruckten roten Polo als Fünftürer von Herpa in der Baugröße 1:87 zu kaufen.
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Der IAA-Polo in seiner Verpackung
Dieser Auto wird so etwas wie die Rote Mauritius unter den VW-Sammlern werden, die sich für die Baugröße 1:87 und Miniaturen aus dem Hause Herpa interessieren. Denn den roten Polo-Fünftürer mit spezieller Bedruckung gab es nur in Frankfurt auf der IAA zu kaufen und nur 100mal, also in einer sehr knapp kalkulierten Auflage. Das Modell parkt Volkswagen in einer seiner schwarzer Verpackungen mit Vitrinenbox ein. Auf der Verpackung ist ein schwarzer Aufkleber mit der schwarzen Beschriftung "Limitierte Edition 100 Stück" aufgeklebt. Der rote Polo mit Fünfarm-Leichtmetallfelgen trägt auf den Flanken die weiße Bedruckung: "Erleben, was bewegt. 63. Internationale Automobil-Ausstellung" und darunter das große Logo der aktuellen IAA. Etwas schade für den Sammler: Leider sind die 100 Einheiten nicht durchnummeriert. Ebenfalls zu diskutieren ist die extrem knappe Auflage. Volkswagen hätte mit solch stark frequentierten Shops wie dem in der Autostadt oder der Stiftung Volkswagen-Museum sicherlich die Möglichkeit, auch eine größere Auflage erfolgreich an den Sammler zu bringen. So haben die Marketing-Strategen jetzt zwar unzweifelhaft ein Sammlerstück mit echtem Kultstatus geschaffen, werden aber auch viele Sammler zurücklassen, die nicht die Möglichkeit hatten, sich ein solches Modell zu sichern.

Busch macht den T fertig

Busch hat pünktlich zur IAA in Frankfurt seine Arbeiten an der 1:87-Version des Mercedes-Benz E-Klasse T-Modells vollendet. Die Viernheimer liefern den Luxus-Lademeister in H0 zunächst an die Mercedes-Händler aus.
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Die E-Klasse als T-Modell in 1:87
So schön kann laden sein: Frei nach diesem Motto inszeniert die Marke mit dem Stern seit Jahrzehnten ihre ebenso luxuriösen wie praktischen T-Modelle. Auf der IAA gab es jetzt eine Weltpremiere in Sachen Kombi bei den Stuttgartern. In Frankfurt zeigte der Erfinder des Automobils dem breiten Publikum zum ersten Mal sein T-Modell auf Basis des neuen Oberklasse-Modells E-Klasse. Und dabei standen vor allem die verbrauchsoptimierten Dieselversionen der innovativen Reiselimousine mit viel Stauraum im Vordergrund. Den 1:87-Maßstab haben solche Diskussionen noch nicht erreicht. In 1:87 geht es schlicht darum, das kantige und dynamische Design der neuen E-Klasse mit großer Heckklappe aus Stuttgart gut zu treffen, eine fein gravierte Karosserie aus sauber gefertigten Kunststoffteilen zu schaffen und auch in Sachen Dekoration die Nase vorne zu behalten. All das ist Busch mit seinem T-Modell, das zunächst an die Mercedes-Händler ausgeliefert wird, unzweifelhaft gelungen. Und so fungieren die Viernheimer wieder einmal als souveräner Haus- und Hoflieferant von Mercedes-Benz in der Baugröße 1:87. Vor allem die Präzision der T-Modell-Karosserie von Busch in den Details wie der Reling weiß dabei auch auf den zweiten Blick zu überzeugen.

Heißer Herbst bei Brekina

Fast pünktlich zum 50sten Geburtstag der Kleinwagen-Legende bereitet Brekina dem legendären Briten ein Geschenk im Maßstab 1:87: Die Schwarzwälder liefern wohl noch im Oktober den Austin Countryman an den Fachhandel aus.
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Der Mini Contryman von Brekina
Dieser Countryman kommt nicht aus Amerika und singt auch nicht wie John Denver Deutschendorf, nein, er ist ein echter britischer Klassiker. Der Countryman erweiterte in den Sechzigern sinnvoll die Palette des wegweisenden Kleinwagens Mini, der sich längst in die Herzen der weltweiten Kundschaft gefahren hatte. Es gab ihn fast baugleich als Mini Morris Traveller und als Austin Countryman. Brekina hat sich bei seinem Viertürer mit doppelflügeliger Hecktür zunächst einmal für den Countryman entschieden, der unter dem Austin-Label firmierte. Wir sind uns allerdings sicher, dass da irgendwann später einmal ein Mini Traveller folgen könnte. In den klassischen Farben Schwarz, Rot, Grün und Blau ist der Countryman Star des September-Prospekts der Teninger. Ab Oktober will Brekina den Winzling in der Baugröße 1:87 an den Fachhandel ausliefern. Das hier abgebildete, rote Modell ist ein Vorserienmuster. Schön zu erkennen sind die verchromten Anbauteile wie Felgen, Frontscheinwerfer mit transparenten Einsätzen und die beiden Aussenspiegel auf den vorderen Kotflügeln. Die winzigen Felgen tragen ebenfalls verchromte Radkappen. Der Grill ist extrem fein graviert und zeigt die Austin-typischen vier senkrechten Streben, auf der Tür und dem hinteren Kotflügel ist eine Chromleiste hellsilbern aufgedruckt. Tür, und die Seitenscheiben hinten sind mit Schiebefenstern ausgestattet, die Brekina mit einer Gravur am Klarsichtteil nachzeichnet.


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