Wiking-Kenner erinnern sich an den Magirus Uranus mit seiner so typischen, kantigen Motorhaube eher als Feuerwehrfahrzeug. Doch mit den August-Neuheiten wechselt Wiking vom Rot zu Ginstergelb.

Der Uranus-Kranwagen von Wiking
Die Feuerwehr, das war im Wiking-Programm wie in der Realität sein Ding. Hier fühlte sich der kantig geformte Magirus Uranus wohl. Doch jetzt gewinnt die Kultmarke Wiking diesem robusten Nutzfahrzeug-Klassiker eine ganz neue Facette ab: Denn in den August-Neuheiten erscheint der Uranus auf einmal als Abschleppwagen. Außerdem erstrahlt seine Karosserie nicht mehr in Feuerwehrrot, sondern in Ginstergelb. Natürlich verändert sich mit dem Einsatzzweck auch die Farbe der Lampen. Auf dem Dach erkennen wir keine Blaulichter mehr, vielmehr rahmen orangefarbene Warnlichter den geparkten Ausleger des Krans originalgetreu ein. Neben Ginstergelb bestimmt außerdem funktionales Schwarz die Dekoration des Kranwagens 16 des "Abschleppdienstes Henker". Nicht nur dieser Aufdruck ist in dieser Farbe umgesetzt, auch die Rollen im Heck, die Felgen, die Sitze, die Innenteile des Kühlers und die Zierstreifen auf der vorderen Stoßstange tragen schwarzen Lack. Ebenfalls in Schwarz gehalten ist der vordere Ausleger des Krans und der Haken mit Seil, den die Wiking-Ingenieure daran befestigt haben. Das Unterteil des Kran zeigt eine durchbrochen dargestellte Gitterstruktur und ist um 360 Grad schwenkbar. Ein fein graviertes Fahrwerk mit herausgearbeiteten Differenzialen rundet das Bild ab.