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Traurige Lösung in Orange

Den VW 1600 gab es als Limousine, Variant und TL, auch "traurige Lösung" genanntes Fließheck. Auf Basis letztgenannter Variante baut Wiking jetzt ein Einsatzfahrzeug der ONS in Orange.
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Der VW 1600 TL der ONS in 1:87
Erst kam der Käfer, dann der Bulli und danach der Typ 3 mit Flachmotor, zunächst von VW als 1500er im Jahr 1961 auf der IAA gezeigt. Vier Jahre später debütierte dieser Wagen aus Wolfsburg auch mit 1600er-Motor, mit zunächst 45, dann dank Einspritzung sogar 54 PS unter dem Kofferraumboden im Heck. Die Niedersachsen bauten ihre neue Mittelklasse in drei Karosserieversionen, als zweitürige Stufenheck-Limousine, als dreitürigen Variant und als TL, also in Fließheckversion. Wegen der nicht unbedingt gelungenen Proportionen des TL wurde die Abkürzung auch in "traurige Lösung" umgemünzt. Der Flachmotor dieser Baureihe fand später übrigens auch den Weg in den Bulli und den 914er. Wiking bringt nun auf Basis der Karosserievariante TL im Rahmen seiner Juni-Neuheiten eine interessante Version in knalloranger Lackierung auf den Markt. Das Modell zeichnet ein Einsatzfahrzeug der ONS-Staffel nach. Die ONS war bis 1997 die oberste nationale Sportkomission für den Bereich des Motorsports. In dieser Sache, war die ONS auch für die Sicherheit auf Rennstrecken verantwortlich und hatte dafür eigene Fahrzeuge, die stets in Orange lackiert waren. So zeichnet der ungewöhnliche VW mit dem orangefarbenen Warnlicht auf dem Dach ein wirklich existierendes Original nach. Das Wiking-Modell besitzt ein schwarzes Interieur und ist auf der vorderen Haube und den Türen mit einem schwarzen S auf weißem Kreis bedruckt.


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