Glückliche Carrera-Sieger
Die besten Carrera-Piloten stehen fest: Im Finale der Challenge-Tour setzte sich in der Klasse ab 18 Jahre Manuel Radlinger durch, bei den 13- bis 17-Jährigen gewann Vorjahressieger Hans Hüttlinger und bei den Junioren hatte der nervenstarke Till Buch aus Dortmund die Nase vorn.

Konzentration beim Carrera-Challenge-Finale
Die Strecke ähnelte dem Grand-Prix-Kurs von Suzuka. Die Fahrzeuge sind allesamt Rennboliden reinsten Wasser: Denn bei der Carrera-Challenge-Tour gingen in diesem Jahr im Finale der Audi R8 GT LMS und der Porsche GT3 RSR an den Start. Gefahren wurde natürlich auf der DIGITAL-132-Bahn, die haarsträubende Überholmanöver beinahe so wie im richtigen Rennen möglich macht. Auf einer Steckenlänge von 25 Metern ging es um Platz und Sieg. In drei Klassen stritten sich die Piloten um dem Titel. Bei den Fahrern ab 18 Jahre siegte Manuel Radlinger mit neun Sekunden Vorsprung vor Matthias Eichwald und Udo Hüttlinger. Bei den 13- bis 17-Jährigen konnte sich nach einem harten Fight und atemberaubenden Kopf-an-Kopf-Rennen der Vorjahressieger Hans Hüttlinger durchsetzen. Mit unglaublicher Konzentration, überlegener Ausdauer, jeder Menge Fingerspitzengefühl und auch dem Quentchen Glück fuhr der Vorjahreschampion vor Konstantin Bamberg und Jonas Dreyer an die Spitze. Bei den Junioren hatte der 12-Jährige Till Buch Nerven wie die sprichwörtlichen Drahtseile und hielt die Konkurrenz im Griff. Mit dabei beim Rennen war übrigens Motorsport-Legende Strietzel Stuck, der zusammen mit seinen Söhnen Johannes und Ferdinand die Rennen verfolgte und mitfieberte. Manuel Radinger, Hans Hüttlinger und Till Buch lösten mit ihren Siegen auch die Tickets für das Carrera World Championsship 2012 und erhielten weitere wertvolle Preise.
ClubZone stets am Drücker
Bei der Carrera ClubZone kamen auch in diesem Jahr wieder die Slotracing-Vereine zu ihren Recht. Heiße Rennen sind da vorprogrammiert und das Carrera-Event-Team sorgt für viel Spaß auf der Schlitzpiste und drumheum.

Siegertypen bei der Carrera ClubZone
Die ClubZone ist sozusagen der Breitensport im Carrera-Programm. Hier kommen einmal im Jahr all die Vereine zu ihrem Recht, deren Mitglieder ihre Freizeit in das Hobby Slotacing investieren und viel Spaß damit haben. Auch in diesem Jahr richtete die Rennbahnlegende Carrera wieder bei acht Clubs vor Ort einen Event aus, wie es viele sicher lange nicht mehr erlebt hatten. Carreristi aller Altersklassen konnten sich hier bei der wilden Hatz über die Schlitzpiste messen und Stoßstange an Stoßstange um die Positionen im Feld kämpfen. Nur wer starke Nerven hat, der kommt hier als Erster durch das Ziel. Und wer Carrera bisher noch nicht kannte, der kommt beim Besuch eines solchen ClubZone-Rennens jetzt garantiert nicht mehr von diesem Hobby los. Das gilt natürlich vor allem für die Nachwuchsfahrer. Gefahren wurde auch in diesem Jahr wieder mit Fahrzeugen von Carrera DIGITAL 124, was durch die möglichen Spurwechsel natürlich Überholmanöver möglich macht, die den Zuschauern nicht selten die Haare zu Berge stehen lassen. Als Preise für Sieger und Platzierte winkten in diesem Jahre eine DIGITAL124-Anfangspackung, ein Porsche GT3 RS in 1:24 inklusive Rohkarosserie und ein Jahresabo der Zeitschrift "auto, motor und sport". Für die Sieger geht es dann schon am 26. November weiter, auf der weltberühmten Motorshow in Essen.
Doppelschlag von Mercedes
Gleich zwei neue Sondermodelle stellt Mercedes-Benz exklusiv zur IAA in Frankfurt ins Rampenlicht und setzt damit eine schöne Tradition der Marke fort. Fans der Maßstäbe 1:87 und 1:18 sollten sich aber sputen.

Der Herpa SLS zur IAA
Diesmal kommen sie beide zweifarbig daher und die Designerfarbe Pureorange setzt nur die Akzente auf den Karosserien. Doch Mercedes-Benz bleibt sich treu. Trotz Lieferkrise im fernen China haben es die Stuttgarter geschafft, zwei spezielle und vor allem knapp limitierte Sondermodelle auf die IAA zu bringen. Für die erste Miniatur zeichnet Herpa auf Dietenhofen verantwortlich. Die Basis liefert der Mercedes-Benz SLS AMG Roadster, den die Franken ja auch im Werksauftag für die Marke mit dem Stern in Serienfarben produzieren. Doch das Sondermodell sieht deutlich knackiger aus: Denn seine Lackierung trägt zwar dezentes Schwarz als Basiston, doch Applikationen in Pureorange sorgen für einen komplett eigenständigen Auftritt. Das Herpa-Modell ist auf nur 500 Einheiten limitiert und kostet am Mercedes-Stand 25 Euro. Noch feiner in den orangen Applikationen daher kommt der 1:18er, den Minichamps pünktlich zur Frankfurter Weltmesse an Mercedes-Benz ausgeliefert hat. Der Roadster im Bburago-Maßstab ist ebenfalls schwarz lackiert, punktet aber sofort mit seinem zweifarbigen Interieur mit teilweiser Lackierung in Pureorange. Überrollbügel und Felgen, sowie Finnen sind ebenfalls in der Farbe Pureorange abgesetzt. Der 1:18-SLS ist als Sondermodell-Roadster auf 125 Einheiten limitiert und kommt wie der 1:87er auch in einer Sonderverpackung auf den Markt. Preis des 1:18-Modells: 249 Euro.
Samba als Yellow-Submarine
Er war eines der coolsten Fahrzeuge in den Fünfzigern und Sunstar bringt den Samba-Bus von VW jetzt in 1:12 und der Zweifarbenlackierung aus Gelb und Weiß auf den Markt.

Der 1:12-Bulli in Weiß und Gelb
Ja, mit dem Samba Bus in 1:12 hat Sunstar einen echten Knaller gelandet, das beweist nicht nur seine Wahl zum Modellfahrzeug des Jahres. Auch die neue Farbvariante, die jetzt auf den Markt kommt, unterstreicht, wie gut sich diese Freizeit-Bulli auch en miniature verkauft. Also: Bald glänzt der Bulli mit den vielen kleinen Dachfenstern und dem zu öffnenden Stoffdach beim Modellautofachhändler auch in der Farbkombination Gelb und Weiß. Die neue Lackierung steht dem Samba Bus, das zeigen unsere Bilder jedenfalls, ausgezeichnet. Zumal sich auch an seinen bisherigen Qualitäten nichts verändert hat. Denn auch in dieser Farbgebung glänzt der Samba Bus mit seiner exzellenten Detaillierung. So lassen sich natürlich die Vordertür, die doppelflügelige Seitentür, die Heckklappe und die Klappe vor dem Motor öffnen. Die Vorderräder sind lenkbar und das Stoffdach lässt sich dank einer entsprechenden Schiene wie beim Original weit aufziehen. Und der Tankdeckel versteckt sich hinter einer kleinen, quadratischen Klappe in der Karossserie. Zudem glänzt die Inneneinrichtung mit jeder Menge Details, wie dem klappbaren Sitz in der mittleren Sitzbank und der klappbaren vorderen Sitzbank, die den Blick auf das Reserverad freigibt. Fazit: Auch in Gelb und Weiß ein echtes Top-Modell.
Geheimprojekt FF
Der Typ FF ist wohl einer der ungewöhnlichsten Ferrari aller Zeiten, nicht nur wegen seines Allradantriebs. Bei Hot Wheels stehen zu diesem Thema zwei Projekte an. Der größere 1:18er ist schon weit fortgeschritten.

Der FF in 1:18 besitzt feine LM-Felgen
Gut: Ein 6,3 Liter großer V12-Motor unter der lange Nase, der rund 660 PS auf den Asphalt bringen kann: Das klingt alles noch nach einem ganz normalen Ferrari. Aber: Vier vollwertige Sitze gab es zuletzt beim 412 ab 1985. Und jetzt legt Ferrari noch den eigentlichen Knaller drauf, denn das neue Reise-Coupé namens Ferrari FF besitzt serienmäßig auch noch einen intelligent ausbalancierten Allradantrieb. Kein Wunder also, dass dieser Ferari FF auch in den Fokus der Firma Hot Wheels geraten ist, immerhin besitzen die Amerikaner die Exklusiv-Lizenz für die Herstellung von Die-Cast-Modellen in verschiedenen Baugrößen. In 1:43 und in 1:18 wollen die US-Boys den neuen FF möglichst schnell ins Rampenlicht schieben. Dabei hat das größere und natürlich auch aufwändig detailliertere Modell in der Bburago-Baugröße in der Entwicklung eindeutig die Nase vorn. Das Lastenheft folgt dabei dem üblichen Umfang an beweglichen Features, wie sie bei der hochwertigen Elite Serie von Mattel festgeschrieben sind. Hauben und Türen sind also bei dieser Miniatur beweglich umgesetzt und die Vorderäder lassen sich natürlich lenken. Mehr Details über den neuen Ferrari FF von Hot Wheels Elite in 1:18 finden Sie in der nächsten Ausgabe von MODELL FAHRZEUG, die jetzt am Kiosk ist. Darin liefert die Redaktion auch einen ausführlichen Vorbericht zur IAA.
ClubZone 2011 startet
Schon seit Jahren unterstützt Carrera die Szene der Slotracingclubs aktiv mit seiner ClubZone. Jetzt startet die ClubZone 2011, eine Riesenchance für alle Slotracing-Fans, die in Clubs organisiert sind.

Die ClubZone 2011 startet
Nicht nur mit guten Produkten ist Carrera unter der neuen Führung der Firma Stadlbauer in Puch bei Salzburg der Wiederaufstieg gelungen. Auch auf das Marketing legten die neuen Besitzer jede Menge Wert. Einer der Marketing-Eckpfeiler ist seit Jahren die so genannte ClubZone von Carrera. Hier können sich alle Slotracingvereine aus Deutschland und Österreich um die Ausrichtung eines ClubZone-Tages bewerben. Ab sofort sind Bewerbungen unter www.carreraclubzone.com im Internet möglich. Da die offizielle Bewerbungsfrist bereits am 7. August diesen Jahres ausläuft, sollten sich die Interessenten allerdings sputen. Doch es lohnt sich auch ganz besonders. Denn acht der zahlreichen Bewerber aus Deutschland und Österreich winkt damit auch ein ganz besonderes Event. Sie bekommen Besuch vom Carrera-Event-Team und erleben im Rahmen der Carrera Challenge-Tour einen ganz besonderen Tag. Denn für die erfolgreichen Bewerber richtet Carrera einen Tag lang ein ganz besonderes Rennevent aus. Außerdem erhält der Club die Auszeichnung "Carrera ClubZone Wettbewerbsbahn 2011". Zudem kommt einer der Teilnehmer ins Carrera Challenge Tour Finale und hat dort die Möglichkeit, wertvolle Preise zu gewinnen. Also: sofort bewerben!
Wikings Mega-Schlepper in 1:32
Der Fendt 939 Vario gehört zu den High-Tech-Traktoren, die in ganz Europa weit verbreitet sind. Wiking zeichnet diesen Schlepper jetzt in seiner 1:32-Serie äußerst präzise nach.

Der Fendt Vario 939 von Wiking in 1:32
Erst seit kurzer Zeit setzt Wiking beim Thema landwirtschaftliche Fahrzeuge auch auf die Baugröße 1:32 und beim Material sogar auf robusten Zinkdruckguss. Im Rahmen der Juni-Neuheiten stellt die Modellauto-Legende nun einen weiteren Trecker in ihrer 1:32-Metal-Serie vor: den Fendt Vario 939. Eine gute Wahl, denn auf dem Feld der modernen und mit komplizierter Technik vollgestopften Traktoren ist der Fendt Vario 939 so etwas wie der VW Golf bei den Kompaktwagen: ein Topseller. Schon das Original ist ein echter Hochkaräter. Der moderne Motor erfüllt dank AdBlue-Abgasbehandlung die strenge Norm 3 b, dank Vario-Getriebe läuft der grüne Schlepper maximal 60 Stundenkilometer und die pneumatische Dreipunkte-Federung der Kabine erhöht den Fahrkomfort. Die Bedienung der Technikelemente ähnelt beim Vario 939 der neuester Computer und wird über Touchscreen-Bildschirme gesteuert. Das Wiking-Modell ist ein absolutes High-End-Produkt, filigran, robust und mit vielen originalgetreuen Finessen gespickt. Natürlich lässt sich etwa die Motorhaube öffnen und gibt den Blick auf das vorbildgerecht gestaltete, moderne Antriebsaggregat frei, samt kolorierter Nebenaggregate. Die Gerätekupplungen an Front und Heck haben die Wiking-Macher ebenso beweglich ausgeführt wie die vordere, filigran gestaltete und lenkbare Achse. Die Kabinentür lässt sich ebenfalls öffnen. Dank hohem Zinkdruckguss-Anteil liegt der Fendt gut in der Hand und wirkt wertig. Das mitgelieferte Frontgewicht lässt sich problemos einsetzen.
Der Chef gibt Gas
Professionalität - schön und gut. Doch wer mit dem Herzen dabei ist, der wird noch mehr erreichen. So wie Andreas Stadlbauer, der als Chef der Rennbahnlegende Carrera mindestens einmal im Jahr im E-Type als Pilot ins Lenkrad greift.

Andreas Stadlbauer mit E-Type
Dass die Rennbahnlegende Carrera in den letzten Jahren wieder den Weg zurück auf die Ideallinie gefunden hat, das hat natürlich auch mit den Management-Qualitäten der neuen Besitzer, der Firma Stadlbauer zu tun. Es ist aber auch eine Herzenssache. Denn eines ist sicher: Andreas Stadlbauer, Geschäftsführer der gleichnamigen Marketing und Vertriebs GmbH, hat selber jede Menge Benzin im Blut. Das beweist der Carrera-Chef auch in diesem Jahr wieder bei der mittlerweile neunten Auflage des Gaisbergrennens in Salzburg. Das beliebte Event steht in diesem Jahr unter dem Motto "75 Jahre BMW 328". Andreas Stadlbauer, selber Oldtimerfan, greift dagegen in die Speichen einer anderen Automobillegende mit rundem Geburtstag: Der Jaguar E-Type wird heuer 50 und seine Form ist auch heute noch atemberaubender denn je. Stadlbauer selbst wird seinen eigenen, silbernen E-Type, ein Coupé in Salzburg pilotieren. Und da lässt sich natürlich das Angenehme mit dem Nützlichen verbinden. Denn während des gesamten Events vom 1. bis 4. Juni können Slotracing-Fans ihr Fingerspitzengefühl am Regler unter Beweis stellen. Denn natürlich ist eine professionell betreute Carrerabahn mit allen Schikanen vor Ort. Bei den Rennen winken den Siegern selbstverständlich auch tolle Preise: 25 Anfangspackungen erhalten die besten Piloten am Regler. Weitere Infos zum Rennen gibt es unter www.src.co.at und zu Carrera unter www.carrera-toys.com .
Mehr als eine Miniatur?
Dass wahrscheinlich ein 1:43-Modell des Golf24, wohl in Handarbeitsversion und aus Resine, kommen wird, war zu erwarten. Doch der Renn-Golf weckt noch ganz andere Begehrlichkeiten.

Auch in 1:X begehrt: der Golf24
Da hat Volkswagen wohl einen absoluten Volltreffer gelandet. Denn bei den Modellauto-Produzenten führt der jetzt gerade lancierte Golf24 wohl zu ungeahnten Aha-Effekten. Schon weit gediehen, aber noch nicht beschlossene Sache sind wohl Überlegungen zu einem 1:43-Handarbeitsmodell, das dann in Resine entstehen könnte. Ähnlich wie bei der weißen Qatar-Studie des Race Touareg könnte dieser 1:43er dann in einer limitierten Auflage über Volkswagen-Zubehör verkauft werden. Doch es könnten in naher Zukunft noch ganz andere Miniaturen von dem im Original 440 PS starken Über-Golf entstehen. So hat ein traditionsreicher Anbieter aus dem Slotracing-Bereich wohl bereits sein Interesse bekundet. Die Rennstrecke ist für eine Miniatur dieses Boliden beinahe so etwas wie seine natürliche Umgebung. Da wäre ein Einsatz auf der Autorennbahn nur logisch. Es könnte sogar sein, dass der Millionseller im knackigen Renntrimm auch als Bausatz sein Debüt gibt. Auch hier gibt zumindest Anfragen von traditionsreichen Anbietern, die Interesse am Golf24 en miniature und zwar als Plastikbausatrz signalisieren. Noch nichts gerührt hat sich bisher im RC-Bereich. Doch das wird wohl nicht lange auf sich warten lassen. Denn für die Modellauto-Industrie ist der Golf24 als Vorbild ein echter Volltreffer.
Weißer Traum-Alfa
Bei Welly kommt eine kleine Klassiker-Offensive ins Rollen. Jüngster Neuzugang im Angebot der 1:24-Modelle ist der Alfa Romeo 2600 als weißer Spider in erstaunlich ausgefeilter Dekoration.

Der Welly-Spider in 1:24
Welly entdeckt sein Herz für die Klassiker. Nach dem Karmann Ghia in 1:18 folgt jetzt in der kompakteren 1:24-Serie der legendäre Alfa Romeo 2600 Spider, mit dem der italienische Autohersteller Anfang der Sechziger die Luxus-Klasse erobern wollte. Welly zeichnet den eleganten Zweitürer zunächst in Weiß mit aufgesetzten Softtop nach und hat die beim Original von Carrozzeria Touring gefertigte Außenhaut in den Hauptproportionen sehr gut getroffen. Auch die Außendekoration ist bei dem 1:24er aufwändig realisiert. Stoßstangen, Türgriffe, das Scudetto, der zweigeteilte Kühlergrill und die vier Scheinwerfer sowie die hintere Nummernschildhalterung und die Konsolen für die Rückleuchten sind als separate Chromteile einzeln eingesetzt. Gleiches gilt für die beiden Scheibenwischer und den Innenspiegel. Auch bei den beweglichen Teilen geizt Welly nicht. Beide Türen und die Motorhaube lassen sich öffnen. Der große Reihensechszylinder von Alfa-Romeo ist silbern abgesetzt. Selbst die Vergasereinheiten hat Welly aufwändig nachgezeichnet. Die Chassisplatte trägt ausreichende Gravuren, der hintere Teil der Auspuffanlage ist mit einem hellsilbern lackierten Kunststoffteil nachgezeichnet. Ein echter Hammer ist der Preis von 13,95 Euro.
Revell-Award: Jugend baut!
Seinen beliebten Wettbewerb Scale Award baut der Bausatzmarktführer Revell aus dem ostwestfälischen Bünde in diesem Jahr um eine weitere Komponente aus: Erstmals gibt es auch eine eigene Klasse für den Bastelnachwuchs.

Revells berühmter Scale Award
Revell baut auf die Jugend, und umkehrt ist auch richtig: Die Jugend baut für Revell. Doch der Reihe nach: Mit dem Scale Award hat der Bausatzmarktführer wohl den interessantesten Preis für Bastler erfolgreich in den letzten Jahren etabliert. Jetzt schalten die Macher dieser Trophäe gewissermaßen einen Gang hoch: Denn erstmals lobt Revell für den Scale Award 2011 auch eine separate Kategorie für jugendliche Bastler aus. Hier gehen die virtuosen und kreativen Modellbauer in der Altersklasse bis 16 Jahre an den Start. Alle anderen Teilnehmer treffen dann in der zweiten Kategorie Erwachsene zum Kräftemessen in Sachen Finish und Fantasie aufeinander. Ab sofort startet der Bausatzspezialist aus Bünde seine Aktion 2011. In den letzten Jahren beteiligten sich am Scale Award übrigens Bastler aus Europa und Übersee. Bis zum Stichtag 15. August sollten alle Teilnehmer ihre aussagekräftigen Fotos unter dem Stichwort: "Scale Award 2011" an die: Revell GmbH, Henschelstraße 20-30, 32257 Bünde senden. Fotos können auch per E-Mail unter: award@revell.de versandt werden. Der Sieger erhält nicht nur den begehrten Award, er darf auch in Bünde einen exklusiven Blick hinter die Kulissen werfen und wird, eine ganz besondere Überrschung, auch an der Neuheiten-Präsentation 2012 teilnehmen. Bei der Auswahl der Modelle sind der Fantasie keine Grenzen gesetzt. Die besten zehn Modelle zeigt Revell im Oktober vorab auf der modell hobby und spiel in Leipzig.
Die drei Techno-Bullis
Diesmal tritt bei der Interessengemeinschaft T2 sogar ein ausgewachsenes Trio an, wenn es um limitierte Sondermodelle zur Techno Classica 2011 in Essen geht. Und natürlich liefert wieder der Volkswagen Bulli die Vorbilder.

Das Sondermodell der T2-IG
Da haben die Bulli-Freunde wieder ganze Arbeit geleistet. Zur Techno Classica bietet die Interessengemeinschaft T2 auf ihrem Stand gleich drei besondere Modelle an, die es nur in Essen zu kaufen gibt. Den Anfang macht hier zunächst einmal der Maßstab 1:43. In einer Auflage von nur 80 Stück baut Schuco für die Bulli-Fans ein 1:43-Modell des Volkswagen T2a Clipper L in der Dekoration "Müller Reisen". Das Oberteil des Busses ist schwarz lackiert, der untere Teil der Karosserie in einem ockerfarbenem Ton. Die Beschriftung ist sauber in Weiß aufgebracht. Der Bulli im Maßstab 1:43 kostet 32 Euro. Zwei weitere Sondermodelle kommen im Maßstab 1:87 bei den T2-Freunden heraus. In beiden Fällen liefert Wiking das Modell im Maßstab 1:87. Modell Nummer 1 ist ein rot lackierter Volkswagen T1 als Kastenwagen in Beschriftung des Porsche-Renndienstes mit weißen Felgen und weißen Stoßstangen und einem separat aufgesetzten Dachschild mit der Beschriftung "Techno Classica 2011". Dieser Bulli ist auf 500 Einheiten beschränkt und kostet 18 Euro. Nummer zwei im Stall der 1:87-Sondermodelle ist der VW T2a "FFW Rolfsbüttel". Bei diesem Fahrzeug handelt es sich um eine Feuerwehr-Version mit Blaulicht auf Basis eines Kastenwagens. Preis: 18 Euro, Limit: 500 Stück.
Rocco, der Dritte
Ohne Zweifel, der Scirocco hat der Marke VW einen sportlichen Anstrich gegeben. Vielleicht auch deshalb bringt Welly den Zweitürer mit großer Heckklappe jetzt als 1:24-Miniatur auf den Markt.

Der weiße Welly-Scirocco
Dass dieser Scirocco nicht nur weiß, sondern auch heiß ist, beweist dem Kenner ein Blick auf den Hubraum-Schriftzug auf der Heckklappe. 2.0 FSI ist dort in silberner und roter Schrift zu lesen. Also lieferte der Scirocco von Volkswagen das Vorbild, der den legendären GTI-Motor mit 205 PS unter der Haube hat. Welly bringt nach diesem Original von Volkswagen jetzt ein weißes Coupé auf den Markt, an dem zunächst einmal das Preis-Leistungs-Verhältnis überraschen mag. Für 12,99 Euro Verkaufspreis gibt es nämlich jede Menge Modellauto für das Geld. So hat Welly wieder einmal einen echten Taschengeldflitzer auf seine vier Leichtmetallräder gestellt. Denn die Serienausstattung dieses Zinkdruckgussmodells mit Plastikteilen kann sich sehen lassen: Nicht nur die beiden Türen, auch die Motorhaube lässt sich öffnen. Im Interieur gibt es Sportsitze, einen eingesetzten Innenspiegel mit Reflektorfolie und auch die Instrumente sind fein skaliert nachgezeichnet. Den quer eingebauten Motor empfindet Welly mit einer schwarzen Kunststoffplatte nach, an der sowohl der Wischwasserbehälter als auch der Ventildeckel farblich herausgearbeitet sind. Der Kühlerschlauch ist als separates Plastikteil eingesetzt. Am Unterboden sind die Technikdetails fein graviert und der Endtopf ist silbern abgesetzt.
Zwei Raritäten aus Essen
Wenn die größte Oldtimer-Messe in Essen am 30. März ihre Tore öffnet, dann dürfen sich die Fans der Marke Schuco auf zwei ganz besondere Modelle freuen, die es nur dort zu kaufen gibt, so lange der Vorrat reicht.

Das Schuco-Sondermodell in 1:43
Schuco bleibt sich treu: Auch in diesem Jahr gibt es für die Fans der Kultmarke aus dem Fränkischen wieder zwei Sondermodelle in Essen zu kaufen. Extra für die Techno Classica hat sich Schuco eine 1:90-Miniatur von Piccolo und eine 1:43-Miniatur bauen lassen. Die Piccolo-Fans dürfen sich auf den Porsche 908/3 mit der Startnummer 20 freuen, wie er bei der Targa Florio anno 1970 an den Start ging. Der kleine Flitzer, beim Rennen saßen damals Vil Elford und Hans Herrmann hinter dem Steuer, trägt eine orangefabrene Nase, die dann in einem Streifendesign in das weiße Heck übergeht. Die Startnummern sind in Grün aufgedruckt. Der piccolo-Flitzer ist auf 1000 Einheiten limitiert und kostet 13,50 Euro, so lange der Vorrat in Essen reicht. Renner Nummer zwei in der Boxengasse von Schuco in Essen ist das 1:43-Modell des Porsche 908 Kurzheck mit der Startnummer 222, das es dort in patinierter Version zu kaufen gibt. Der Wagen von Jochen Neerpasch und Hans Herrmann kam damals als Vierter ins Ziel hinter dem Sieger-908 und zwei Alfa Romeo 33/3. Ganz besonders interessant wird diese Miniatur nicht nur durch die perfekt aufgebrachte Patina, sondern auch dank ihres Limits von nur 150 Einheiten. Auch hier sollten die Fans also schnell zugreifen. Preis des Zinkdruckgussmodells: 35 Euro.
Willkommen im Club
Vor zehn Jahren schob Carrera seinen Club an den Start. Die Slotracing-Community der Rennbahnlegende präsentiert sich im Jubeljahr attraktiver denn je und lockt mit interessanten Sonderleistungen.

Das Porsche-Sondermodell des Clubs
Der Carrera Club feiert seinen ersten runden Geburtstag und hat in zehn Jahren eine Erfolgsgeschichte geschrieben, die sich uneingeschränkten Respekt verdient. Mittlerweile hat die Community 5000 Mitglieder, die sich rege austauschen. Und im Jubiläumsjahr will die Rennbahnlegende ihren Club (Infos im Netz unter: www.carreraclub.com), natürlich noch attraktiver gestalten. Der Reiz der Mitgliedschaft besteht zum einen in einem permanent aktualisierten Informationspaket über Carrera, aber zum anderen natürlich auch in speziellen Clubmodellen, die es nur für Mitglieder zu kaufen gibt. Außerdem runden exklusive Rabatte, etwa 10 Prozent auf Ersatzteile, das Angebot perfekt ab. Und zum ersten runden Geburtstag legt Carrera natürlich noch ein paar Sahnehäubchen oben drauf. So startet 2011 ein Bonussystem, mit dem sich zusätzlich Geld sparen lässt. Außerdem gibt es wieder ganz besondere Jubiläumsmodelle, die auf dem Ford GT 40 basieren und, in allen drei Carrera-Maßstäben 1:43, 1:32 und 1:24 auf dem Porsche Carrera GT3. Und, mehr will das Club-Management noch nicht verraten, es steht wieder ein ganz besonderes Clubtreffen auf dem Programm. Die Mitgliedschaft im Carrera-Club kostet übrigens für ein Jahr 10 Euro, für zwei Jahre 18 Euro und für drei Jahre 25 Euro.
Ros Agri gibt Gas
Ros Agri, der Spezialist für Landwirtschaftsmodelle aus Cologne in der Nähe von Brescia, stellt in diesen Tagen attraktive Neuheiten in der Baugröße 1:32 ins Ladenregal. Mit dabei: ein New Holland Traktor der Extraklasse.

Der neue New Holland Schlepper
Erst im März hat New Holland diese Traktorenreihe in der Öffentlichkeit angekündigt. Schon ab April will der Modellspezialist für Schlepper aus Italien, die Firma Ros Agri, ihre ersten Miniaturen im klassischen Maßstab 1:32 an die Fachhändler ausliefern. Dabei kommt der Super-Trakor New Holland T7.270 gleich doppelt zum Zuge. Denn Ros Agri liefert diese Neuheit in "normaler" blauer Lackierung und, technisch baugleich, auch in Maseratiblau. Die T7-Baureihe beerbt bei New Holland die bisherige Baureihe T7000, die auch dem Case IH Puma entspricht. Der T7.270 verfügt dabei über eine maximale Leistung von 270 Pferdestärken. Wichtigste Innovation im Rahmen des Generationenwechsels sind die neuen Motoren, die dank AdBlue-Technologie die neueste Abgasnorm für Traktoren Euro3b/TIER4 erfüllen. Viel wichtiger für den Sammler sind dagegen die Qualitäten der entsprechenden Miniaturen. Und dabei ist Ros Agri mit seinen beiden Novitäten wieder ein guter Kompromiss zwischen Robustheit und Detailtreue gelungen. Bemerkenswert: Auch in Sachen Dekoration können die beiden 1:32-Schlepper erfolgreich punkten. Das Neuheitenprogramm in 1:32 bei Ros Agri komplettiert der Düngestreuer K 165 des dänischen Anbieters Brendal in typischen rot-gelber Lackierung.
Etwas für Schrauber-Herzen
Perfekte 1:18-Modelle wie die von CMC hinterlassen in der Vitrine natürlich einen prächtigen Eindruck. Doch es geht noch besser: Mit Figuren von Figutec, die Leben in die Welt des Rennsports bringen.

Die Figutec-Mechaniker in 1:18
Die Leser von MODELL FAHRZEUG zeigten sich auf jedenfall schon einmal begeistert. Sie wählten mit klaren Vorsprung die 1:18-Figuren aus dem Hause Figutec als Sieger in der Kategorie Innovationspreis zum Modellfahrzeug des Jahres 2010. Doch wer Bernd Cohnen kennt, den Mann hinter der Firma aus Düsseldof, der weiß, dass dieses Votum ihn anspornt, weitere Ideen ebenso perfekt umzusetzen. Eine davon wollen wir an dieser Stelle schon einmal verraten und auch im Bild zeigen. Auch hier gibt es übrigens, wie bei fast allen Figutec-Figuren, ein Bild als historische Vorlage: Es stammte aus der Fachzeitschrift auto, motor und sport. Auf der historischen Aufnahme lehnen zwei Mechaniker am Motorraum eines Ferrari Testa Rossa 250 und schrauben an dem hoch komplizierten V12-Motor aus der Manufaktur in Maranello herum. Diesen historischen Moment fängt Figutec ab 2011 mit zwei passenden Figuren in weißen Overalls ein, die außerdem einen weiteren Vorteil haben: Sie lassen sich natürlich auch an ganz anderen verkleinerten 1:18-Fahrzeugen aus der Renngeschichte positionieren. Doch das Duo ist nur eine der interessanten Neuheiten, die Figutec zur Spielwarenmesse in Nürnberg, die am 3. Februar ihre Tore öffnet, zeigen wird. Mehr Informationen dazu und zu allen anderen Neuheiten finden Sie im Messeheft von MODELL FAHRZEUG, das am 16. Februar am Kiosk ist.
Tamiyas kluge Wahl
Es muss nicht immer etwas wirklich neues sein. Auch mit der Wiederauflage des Volkswagen Karman Ghia wird Tamiya aus Japan die Fans aus der Plastikmodellbau-Szene begeistern können.

Der Tamiya-Karmann in 1:24
Eigentlich war er längst reif für einen zweiten Frühling, der Typ 14 von VW, besser bekannt unter dem Namen Volkswagen Karmann Ghia. Ab Mitte der Fünfziger mutierte der zauberhaft geformte Zweitürer zum begehrten Coupé in der Wirtschaftswunderzeit. Robuste Technik vom VW Käfer garantierte darüber hinaus eine unvergleichliche Zuverlässigkeit. In den Hochzeiten verkaufte Volkswagen von seinem hübschen Imageträger bis zu 30000 Einheiten pro Jahr. Davon gingen dann übrigens mehr als zwei Drittel in die USA, wo Coupé und Cabriolet längst Kultstatus erreicht hatten. Tamiya hat sich als Vorbild für seinen wieder einmal exzellent gefertigten Plastikbausatz ein ganz frühes Original herausgesucht. Zu erkennen ist dies an den fein verchromten Stoßstangen, die noch nicht über einen zusätzlichen Gummibelag verfügen. Natürlich ist der Kit im Maßstab 1:24 wohlproportioniert und glänzt mit fantastischen Finessen im Bereich des Interieur, des weitestgehend vom Käfer übernommenen Fahrwerks und des Boxermotors. Der Karmann aus Shizuoka rollt auf Serienfelgen die mit Chromradkappen verziert sind. Selbst das spindeldürre Lenkrad haben die Japaner originalgetreu umgesetzt. Fazit: Trotz Wiederauflage eine echte Bereicherung.
Neues aus Österreich
Die Kenner unter den Sammlern wissen es längst: Immer öfter gibt es Modelle, die ganz speziell für Österreich gemacht werden und nur dort auf den Markt kommen. Deshalb startet MODELL FAHRZEUG mit seinem Messeheft am 16. Februar seine Österreich-News.

Neues aus Österreich en miniature
Herpa hat Sie im Programm, Schuco liefert sie ebenfalls an seine Handelspartner aus, Bubmobil bietet gleichfalls welche an und selbst Brumm ist hier mit seinen 1:43-Modellen erfolgreich im Spiel. Die Rede ist von Österreich-Modellen, also von Miniaturen, die ganz speziell für die Alpenrepublik gefertigt werden und teilweise auch nur dort bei Handelspartnern zu kaufen sind. MODELL FAHRZEUG wird sich jetzt als erstes deutschsprachiges Magazin dieses Sammelthemas mit einer ganz speziellen Rubrik annehmen und startet deshalb in seiner nächsten Ausgabe, dem Messeheft 2/2011 erstmals seine Österreich-News. Denn die Redaktion ist längst davon überzeugt, dass diese Miniaturen nicht nur für Sammler in unserem Nachbarland interessant sind. Händler, die sich solche Modelle maßschneidern lassen, oder Hersteller, die solche Miniaturen in ihrem Angebot führen, können sich ab sofort auch gerne direkt mit ihren News an die Redaktion wenden (Redaktion MODELL FAHRZEUG, Passauer Str. 15, 90480 Nürnberg, Telefon: 09 11/9 40 46 40, E-Mail: a.berse@die-redakteure.info). Erstmals zu lesen gibt es die Österreich-News ab dem 16. Februar, denn dann ist das Messeheft von MODELL FAHRZEUG am Kiosk zu kaufen.
Ruhige Sammlertage locken
Wie im Fluge ist dieses Jahr für so manchen Sammlerfreund vorübergegangen. Höchste Zeit, einmal die schönen Neuheiten Revue passieren zu lassen, vorsichtig aus der Vitrine zu holen und wieder einmal ganz genau zu betrachten.

Ruhige Tage für die Sammler
Was braucht ein echter Sammler vor allem neben seinen schönen Modellen? Genau: Genug Zeit, um seine Schätze einmal in Ruhe betrachten zu können, ihre Feinheiten zu würdigen und vielleicht das ein oder andere zusätzliche Detail zu entdecken, das bisher in der Hektik seiner Aufmerksamkeit entgangen war. Und diese Zeit könnten wir ja alle in den nächsten Tagen finden, wenn uns die ruhige Phase zwischen den Jahren die Gelegenheit dazu schenkt. Haben Sie sich wirklich schon einmal die Zeit genommen, die ganzen Neuheiten des Jahres 2010, die jetzt ihre Sammlung bereichern, im Ruhe anzuschauen? Jetzt sollte sich die Zeit dazu finden lassen. Wenn nicht jetzt, dann wohl nie. Denn nicht vergessen: Schon bald starten wir ins neue Sammlerjahr 2011 und da steht ja schon ganz schnell das wichtigste Weltereignis vor der Tür, die Spielwarenmesse 2011, die Anfang Februar in Nürnberg ihre Tore öffnet. Also nehmen Sie sich jetzt einmal Zeit für ihre verkleinerten Lieblinge aus ihrer Sammlung. Und nach den ruhigen Tagen geht es dann wieder an den Ausbau der Kollektion. Welche Neuheiten sollen ihre Sammlung erweitern, welche Raritäten müssen Sie sich rechtzeitig bei ihrem Händler sichern? Sammeln ist eben eines der schönsten Hobbys der Welt. Die Redaktion MODELL FAHRZEUG wünscht Ihnen dabei jede Menge Spaß und alles Gute für 2011.
Klassiker aus Lakeside
Die Firma "Bill Sign Trucking" aus dem kalifornischen Lakeside genießt in der Truckerszene beinahe schon Kultstatus. Deshalb wird es die Fans auch nicht wundern, dass Revell zum Jahreswechsel eine Zugmaschine dieser Spedition in 1:25 nachschiebt.

Der Peterbilt von
Zwei große Namen kommen hier zusammen. Zunächst einmal der US-amerikanische Truck-Hersteller Peterbilt, der seit seiner Gründung im Jahre 1939 unter Truckern einen unverwechselbaren Ruf genießt. Dann die Spedition "Bill Sign Trucking", die ebenfalls zu den großen Namen der amerikanischen Speditionsgeschichte zählt. Die Firma aus dem kalifornischen Lakeside ist unbestritten eine der ersten Adressen in den Staaten. Beide großen Namen mischt Revell jetzt zur Wiederauflage eines Kultmodells, das nun, kurz vor dem umsatzstarken Jahreswechsel, noch in die Fachgeschäfte kommt. Die cleveren Ostwestfalen legen nämlich ihren bekannten 1:25-Bausatz der dreiachsigen Peterbilt-Zugmaschine neu auf. Der graue Haubenlaster basiert auf einem Top-Seller im Peterbilt-Programm, der in ganz Amerika auf den Highways zu Hause ist: dem Typ 359 Conventional. Der Bausatz von Revell punktet zunächst einmal dank einer komplett überarbeiteten Bauanleitung, ist allerdings im Bereich der Passgenauigkeit in einigen Details schon etwas in die Jahre gekommen. Bei der Detaillierung gilt dafür das genauer Gegenteil. Hier darf sich der Bastler auf ein akkurat dargestelltes Rahmenchassis freuen und auf einen fein nachgezeichneten Cummins-Diesel unter der riesigen Fronthaube.
Es bleibt in der Familie
Im Nürnberger Augustinerhof waren beim Carrera-Challenge-Tour-Finale starke Nerven am Drücker gefragt. Und am Ende der spannenden Veranstaltung bliebt dann beinahe alles in der Familie.

Viel Spaß gab es beim Carrera-Challenge-Finale
Auch in diesem Jahr war die Carrera-Challenge-Tour wieder ein Event der Superlative. Seit dem 10. September zog die Tour der Rennbahnlegende sagenhafte 800 000 Zuschauer in Ihren Bann. Tausende Piloten aus Deutschland, aber auch Österreich kämpften hart um den Einzug in das so begehrte Motorsport-Finale der etwas anderen Art. Und für das Finale konnten sich die Planer bei Carrera sicherlich keinen besseren Ort als die Spielzeug-Hauptstadt Nürnberg aussuchen. So war die Strecke im Augustinerhof auch dem Kurs des legendären Norisrings nachempfunden. Umso überraschender fiel das Ergebnis aus. Es blieb am Ende quasi alles in der Familie. Doch der Reihe nach: Bei den Erwachsenen fuhr nach hartem Fight der erst 18-Jährige Udo Hüttlinger aus dem Fränkischen Georgsgmünd ganz oben auf das Treppchen. Und auch der Siegerpokal bei den Startern von 12 bis 17 Jahre blieb in der Familie. Hier siegte der 17-Jährige Bruder Hans Hüttlinger. Gefahren wurden die Rennen übrigens mit Formel-1-Boliden wie dem Ferrari F10, dem McLaren-Mercedes und den Red Bull RB5. Als Strecke diente die absolute Profibahn Digital 132. Auch in diesem Jahr gab es wieder einen sehr attraktiven ersten Preis: eine von Aldiana gesponserte Luxusreise mit Tickets zum Formel-1-Rennen auf dem legendären Nürburgring. Weitere Infos gibt es unter www.carrerachallenge.com .
Franken liegt beim A6 vorne
Eines ist jedenfalls sicher: Mag der neue Audi A6 im Maßstab 1:1 aus Neckarsulm kommen, so gibt bei den passenden Miniaturen zur Edel-Limousine mit vier Ringen im Grill das Frankenland den Ton an.

Der neue A6 von Herpa in 1:87
Lang gestreckt steht der neue Audi A6 als Limousine ab sofort im Rampenlicht der Motor-Journalisten. Satte 4,92 Meter misst die Limousine, auch in der Breite und beim Radstand hat der neue Sechser aus Neckarsulm zugelegt. Keine großen Experimente dagegen beim Design. Sportlich straff kommt der Viertürer daher, wenige Radien geben dem Newcomer seine unverwechselbare Linie, das Dach spannt sich zu einem großen Bogen, der nach hinten hin steil abfällt und in den kurzen Kofferraumdeckel mündet. Fast wie ein Coupé schaut der neue A6 aus. Wenn ein neuer Audi ins Rampenlicht rollte, dann sind auch die Miniaturen nicht weit. Das gilt natürlich auch für den neuen A6, bei dem zwei Verkleinerungen schon auf die Ziellinie einbiegen. Und dabei haben zwei fränkische Hersteller die Nase vorn. In der Baugröße 1:87 zeichnet Herpa für den neuen Sechser verantwortlich. Unsere Fotos zeigen ein Handmuster dieses Modells passend zur Spurweite H0. Auch in der Konfektionsgröße 1:43 erhielt ein fränkischer Hersteller den Zuschlag: Der Traditionsanbieter Schuco baut den neuen in diesem Maßstab als fein proportioniertes Zinkdruckgussmodell nach. Hier dürfen wir nicht nur perfekte Außendetails im Bereich der Scheinwerfer erwarten, sondern auch ein hochwertig umgesetztes Interieur. Mehr zum neuen A6 finden Sie auch in der Dezember-Ausgabe von MODELL FAHRZEUG, die ab dem 15. 12. am Kiosk ist.
Willkommen im Club
Herbstzeit ist Rennbahnzeit. Und deshalb hat sich die Rennbahnlegende Carrera jetzt etwas ganz besonderes für die Fans einfallen lassen, die sich überlegen, im Carrera Club Mitglied zu werden.

Macht Spaß: Der Carrera-Club
Keine Frage: Für Fans der Autorennbahn ist die Mitgliedschaft im Carrera Club etwas ganz besonders attraktives. Jedes Jahr locken Club-Treffen an besonders attraktiven Orte, wie zum Beispiel in diesem Jahr ins Prototypen-Museum in Hamburg mit anschließendem Besuch der dortigen Speicherstadt. Darüber hinaus gibt es Blogs und Foren, eine Fahrzeugdatenbank, eine News-Pinwand und einen exklusiven Club-Shop mit ganz besonderen Angeboten. Die Club-Mitgliedschaft kostet für ein Jahr zehn, für zwei Jahre 18 und für drei Jahre 25 Euro. Vom 19. November 2010 bis 2. Januar 2011 startet Carrera aber eine ganz besondere Aktion, die den Club noch attraktiver macht. Wer ein Jahr Mitglied werden will, der erhält im Package dazu eine Carrera-Boxengasse mit Mechanikern zum Paketpreis von 19,90 Euro (statt rund 35,90 Euro). Wer sich zwei Jahre bindet, bekommt im Set dazu für 29,90 Euro (statt rund 64,90 Euro) Tribüne und einen Figurensatz. Wer drei Jahre Mitglied im Club werden will, der kann dazu zum Gesamtpreis von 39,90 Euro (statt rund 90,90 Euro) Presseturm, Pitbabes und die Captain-Carrera-Figur ordern. Alle weiteren Informationen zu diesem befristeten Angebot finden Interessenten jetzt unter: www.carreraclub.com . Willkommen im Club, im Carrera-Club.
Börse mit passendem Sondermodell
Zum zwölften Mal geht am Sonntag, den 7. November die Modellautobörse im Forum von Neckarsulm über die Bühne. Ab 11 Uhr können Modellautofans an der NSU-Straße wieder auf ihre Kosten kommen und oben drauf gibt es ein spezielles Sondermodell.

Audi-Modellautobörse in Neckarsulm
Das Eldorado für Modellautosammler liegt am Sonntag, den 7. November ab 11 Uhr wieder in Neckarsulm, im dortigen Audi-Forum an der NSU-Straße. Die diesjährige Veranstaltung macht das Dutzend voll, zum zwölften Mal treffen sich Freunde des Modellautos, insbesondere solche, deren Herz für Miniaturen mit vier Ringen im Kühlergrill schlägt. Veranstalter sind die Audi Tradition, das Audi Forum und der Audi Modellautoclub Neckarsulm, die Organisation liegt in den Händen der Automania Sammlerbörsen. Bis 16 Uhr präsentieren mindestens 100 Anbieter auf rund 150 Tischen ihre Schätze an: Modellautos, Automobil-Literatur, Pins und alles was das Sammlerherz begehrt. Auch die Freunde des Modellbaus kommen auf Ihre Kosten: Gerhard Bauer, ehemaliger Audi-Mitarbeiter, zeigt seine von ihm selbst gebauten Modelle der NSU Geschwindigkeits-Rekordfahrzeuge aus den Fünfziger und Sechziger Jahren, die im Maßstab 1:5 oder 1:18 gehalten sind. Insgesamt sind 16 Modelle zu sehen. Außerdem gibt es zwei spezielle Modelle zu kaufen. Zum einen einen auf 444 Einheiten limitierten türkisfarbenen Audi R8 Spyder im Maßstab 1:87. Zum anderen feiert in Neckarsulm ein NSU in 1:43 seine Premiere, der Prinz I in rot-weißer Lackierung.
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