Die 1:24-Modelle nach Vorbild der Corvette-Rennversion Grand Sport erhalten jetzt bei Carrera Zuwachs. Das verkleinerte Racing-Coupé ist fein detailliert und besitzt Digitaltechnik.

Carreras Corvette Grand Sport
Erstmal im Jahr 1963 präsentierte Chevrolet eine waschechte Rennversion der Corvette und taufte dieses verfeinerte Renngerät auf den Namen Grand Sport. Ein 360 PS starker V8-Motor Typ 327 F1 spendierte dem Fahrzeug mit Leichtbaukarosserie seine unbändige Kraft. Der Zweitürer mit Stingray-Karosserie trat in der Klasse C-Modified an und debütierte 1963 beim Rennen in Nassau. Für die Gemischaufbereitung waren unter der Hutze in der Motorhaube Weber-Vergaser zuständig. Zur Gewichtsredizierung baute Chevrolet ein Dutzend Aluminium-Triebwerke, erst 1965 folgte einen Big-Block-V8 mit 427 Cubic-Inches Hubraum. Zu den bekanntesten Piloten der Vette Gran Sport gehörten Jim Hall, der später die Chaparral konstruierte und der später weltberühmte Teamchef Roger Penske. Die jetzt gezeigte Version ging 1964 bei den 12 Stunden von Sebring an den Start. Das Vorbild trug die Startnummer 2. Der Wagen ging damals für Mecom-Racing ins Rennen, wurde von A. J. Foyt und John Cannon pilotiert und landete am Ende auf der Position 23. Das Coupé trägt als Grundfarbe Blaumetallic und einen weißen Längsstreifen über der Fließheckkarosserie, der sich im Bereich der Nase bis in die Klappscheinwerfer hinein verbreitert. Außerdem gibt es natürlich eine komplette Inneneinrichtung mit Fahrerfigur und Aufkleber der beiden damaligen Hauptsponsoren Champion und Esso sowie auf beiden Seiten Sidepipes mit armdicken Rohren.