Mit dem Hyundai i30 bläst die koreanische Marke zum Angriff auf den Golf. Und offenbar auch zur Attacke auf die Sammlergemeinde. Mit einer attraktiven Miniatur, die nur einen Fehler hat: den falschen Maßstab.

Der Hyundai i30 im Maßstab 1:36
Die Sammmlerwelt hat sicherlich nicht auf den Hyundai i30 gewartet, doch nun gibt es ihn und das durchaus in einer brauchbaren Qualität. Welly hat den Fünftürer aus der Kompaktklasse auf Kiel gelegt und dabei ein überzeugendes Die-Cast-Modell geschaffen. Als Extra gibt es sogar bewegliche Vordertüren zu vermelden. Die Lackierung in Graumetaillic ist prima gelungen, die durchbrochenen Zehnarmfelgen müssen allerdings ohne eingesetzte Scheibenbremsen auskommen. Dafür gibt es Klarglasscheinwerfer vorne und sogar einzeln eingefügte Nebelscheinwerfer. Der Seitenblinker am vorderen Kotflügel ist aufgraviert und nicht lackiert, die Rückspiegel haben keine verspiegelten Innenflächen, aber die Fensterrahmen sind wiederum sauber in matten Schwarz bedruckt. Auch die Hyundai-Schriftzüge haben die Macher fein aufgedruckt und die Spaltmaße, zumal im Bereich der Türen, fallen prächtig aus. Das Fahrwerk ist eine fein gravierte Bodenplatte an der farblich nichts hervorgehoben ist. Das schwarze Interieur überzeugt mit gut konturierten Sitzen und einen fein gravierten Armaturenbrett, Decals für die Instrumente oder aufgedruckte Zierflächen gibt es aber nicht. So weit so gut. Aber einen gravierenden Fehler hat diese Miniatur doch: Sie ist im Maßstab 1:36 und nicht in 1:43 gehalten. Hyundai-Freunde: Das muss aber beim nächsten Modell besser werden.