Gleich im doppelten Sinne stellt Revell mit seinem Austin Healey 100 Six einen Oldtimer vor. Das Original stammt aus den späten Fünfzigern und der Bausatz selbst ist ebenfalls historisch. Deshalb verfeinert der 1:25-Kit auch die Revell Classics.

Der Sechszylinder des Healey
Revell arbeitet seine eigene Geschichte mit maßgeschneiderten Produkten auf. Und die Historie des Bausatzriesen ist lang, abwechslungsreich und kennt viele Meilensteine. Einen weiteren fügt der Kitspezialist aus dem Ostwestfälischen jetzt seinen Revell Classics hinzu. Denn dort bringen die cleveren Entwicklungsstrategen nun den Austin Healey 100 Six als Wiederauflage in den Fachhandel. Dieses Debüt ist gleich doppelt ein historisches. Denn das passende Original lief zwischen Ende 1956 und als Healey 3000 mit auf 2,9 Liter vergrößertem Sechszylinder-Reihenmotor bis 1967 von den Bändern. Der zweitürige Healey-Roadster ist ein Vertreter des britischen Oberhauses in dieser Fahrzeuggattung. Ein echter Klassiker ist aber auch der Kit aus Bünde, denn diesen gibt es schon seit den Sechziger Jahren zu kaufen. Das beweist auch die Ausstattung des Bausatzes. Denn die Karosserie muss einerseits aus vielen verschiedenen Bauteilen erst einmal zusammengefügt und dann verspachtelt werden. Doch andererseits bietet das Produkt aus der Bausatz-Frühzeit serienmäßig bewegliche Teile, was heute eher die Ausnahme darstellt. So lassen sich die Motorhaube und die Kofferraumhaube im Heck öffnen. In der schmalen Healey-Nase versteckt sich außerdem ein richtiger Modellmotor, der aus immerhin elf Bauteilen zusammengefügt werden will. Die Passgenauigkeit der Komponenten ist bei solch einem Oldtimer natürlich alles andere als perfekt, aber der Bastelspaß für Experten trotzdem beinahe umbegrenzt. Denn dank der Teilezahl lässt sich viel aus dem Kit herausholen.