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KK-Scale tritt in 1:18 an

Der Resine-Markt in der Baugröße 1:18 begrüßt einen neuen Anbieter. Die Firma KK-Scale will sich zunächst auf deutsche Vorbilder konzentrieren. Den Anfang macht ein Audi 100 S Coupé in zwei Farben.
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KK-Scale liefert den Audi in Blau und Rot

KK-Scale nennt sich ein neuer Anbieter von Resine-Modellen, der im März sein erstes Modell auf dem deutschen Markt verkaufen will. Als Großhändler fungiert das Ravensberger Handelskontor aus Herford. Der Erstling ist ein Audi 100 Coupé S, dass in Dunkeltrot in 400er-Auflage, in Blaumetallic in 500er-Limitierung angeboten wird. Die Verkaufspreise dürften um die 100 Euro liegen, wenn der fein proportionierte Zweitürer mit Schiebedachgravur und geschwärzten Sportfelgen im März in den Fachhandel kommt. Diese Vorbildwahl des Newscomers mag etwas verwundern, weil BoS in Kupfermetallic just solch einen Audi 100 S als Coupé ebenfalls mit Sportfelgen und Schiebedachgavur im Angebot hat. Zumindest auf den Bildern sind bisher keine gravierenden Unterschiede in der Deko und dem Zuschnitt beider Fahrzeuge zu erkennen. Ob beide aus derselben Produktionsanlage kommen, kann erst ein detaillierter Vergleich klären, wenn das Modell von KK-Scale tatsächlich ausgeliefert ist. Die beiden Coupés des Newcomers präsentieren sich jedenfalls in den Bereichen Lackierung, Fensterteile und Interieur sehr gut verarbeitet. Die Machart erinnert dabei schon sehr stark an Ottomobile, das ja bekanntlich auch andere Anbieter beliefert.

Racelands Jubel-Renner

Der Spezialist für Rennsportmodelle, die Firma Raceland aus dem fränkischen Dietenhofen, wird in diesem Jahr 25 Jahre alt und schenkt sich und den Sammlern ein interessantes Sondermodell.
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Das schwarze Raceland-Sondermodell in 1:18
Raceland ist Freunden von Rennsportmodellen längst ein Begriff. Seit 25 Jahren bemüht sich der Händler aus Dietenhofen wie nur wenige andere Kollegen darum, die Sammler kompetent und fair zu beraten. In diesem Jahr kann Friedrich Lämmermann, der Mann hinter dieser Idee, mit seinem Geschäft ein rundes Jubiläum feiern. Raceland wird 25 Jahre alt. Aus diesem Anlass hat Lämmermann in Zusammenarbeit mit der Firma Spark Model ein ganz besonderes Sondermodell auflegen lassen. Die Resineminiatur kommt in der Baugröße 1:18 daher, ist auf 300 Einheiten limitiert und kostet, so lange der knappe Vorrat reicht, bei Lämmermann 149,95 Euro (www.raceland.de oder Telefon: 0 98 24/91 001). Das Vorbild ging 1986 bei den berühmten 200 Meilen von Nürnberg an den Start. Der Porsche 962 C mit nagelneuem PDK-Getriebe war schwarz lackiert. Hans-Joachim Stuck ging damals von der Pole-Position an den Start und hielt auch lange die Führung, bevor ihn ein Boxenstopp weit zurückwarf. Es ging schließlich als 15ter ins  Ziel. In dieser Lackierung war es für die Chassis-Nummer 005 des Porsche 962 C übrigens der einzige Einsatz bei der WM. So hat Lämmermann mit seinem Jubiläumsmodell also eine gute Wahl getroffen.

Mercedes-Hammer zur IAA

Mercedes holt den Hammer raus und verkauft auf der IAA ein exklusives Sondermodell des Mercedes-Benz SLS AMG GT3 von Minichamps in 1:18 mit exklusiver Sonderlackierung.
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Von diesem Mercedes SLS gibt es nur 197 Stück.
Die schlechte Nachricht vorweg: Das hier weltexklusiv gezeigte IAA-Sondermodell von Mercedes-Benz wird es erst ab Samstag, den 14. 9. 2013 auf der IAA auf dem Messestand der Firma mit dem Stern im Kühlergrill zu kaufen geben. Der mattschwarz lackierte SLS AMG GT3 mit ABS-Karosserie stammt von Minichamps, ist im Maßstab 1:18 gehalten und besitzt keine beweglichen Teile. Schrill fällt dagegen seine Lackierung aus. Der Body ist wie gesagt komplett in Mattschwarz gehalten, dafür aber mit giftgrünen Applikationen verziert, was dem verkleinerten Coupé eine unverwechselbare, martialische Optik spendiert. In Frankfurt verkauft Mercedes das Sondermodell für 249 Euro, so lange der Vorrat reicht. Und das wird nicht besonders lange sein. Denn die Strategen von Mercedes-Benz Accessories haben ihre Rarität auf nur 197 Exemplare limitiert. Das dürfte nach den bisherigen Erfahrungen auf diesem Gebiet für reißenden Absatz sorgen. Denn bisher sind alle Sondermodelle, die der Premium-Hersteller mit Stern im Grill vom SLS zur IAA aufgelegt hatte, zu echten Raritäten gereift, die wenige Monate nach ihrem Ausverkauf bereits Spitzenpreise erzielen. Ein Grund mehr, nach Frankfurt zu kommen, vor allem als Mercedes-Fan.

Der Japan-Flitzer GT86 in 1:18

Mit dem GT86 hat Toyota einen puristischen Sportwagen auf seine Leichtmetallräder gestellt, der an die legendäre Celica anknüpfen soll. Bald kommt auch eine 1:18-Miniatur des Dreitürers auf den Markt, in hochwertiger Machart wohlgemerkt.
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Der Motor des 1:18-Modells des Toyota GT86

Mehr Sportwagen braucht kein Mensch: Frei nach diesem Muster strickte Toyota seinen GT86, der die Tradition der sportlichen Celica wiederbeleben soll. Die Aufpreisliste für das zweitürige Coupé ist so kurz wie sein hinterer Überhang und 200 PS in einem nur 1280 Kilogramm schweren Zweitürer sollten reichen, um für jede Menge Fahrspaß zu sorgen. Auch im Design vertritt der GT86 mit praktischer Heckklappe eine klare Linie und ist für japanische Verhältnisse ein Designentwurf mit Unverwechselbarkeit. Außerdem spielt er in einer Sportwagenklasse, die in Deutschland zunehmend verwaist, der Klasse bis 30 000 Euro Verkaufspreis. So schön es ist, dass Toyota sich endlich einmal von der sportlichen Seite zeigt, umso größer wird die Freude bei den deutschen Sammlern der Baugröße 1:18 sein, dass in den nächsten Wochen ein 1:18-Modell des GT86 seinen Weg auf den deutschen Markt finden wird. In der Ausgabe 4/2013 von MODELL FAHRZEUG, die am Dienstag, den 12. Juni für 5,30 Euro am Kiosk liegt, stellt die Redaktion den Reis-Renner, den ein bisher eher unbekannter Anbieter in 1:18-auflegt, in allen Details vor. Ein tatkräftiger Importeur sollte dafür sorgen, dass genug Miniaturen nach Deutschland kommen. Mehr in Heft 4/2013 von MODELL FAHRZEUG.

Fury-Pferdchen in 1:18

Mit ultralangen Straßenkreuzern hat Sunstar eines seiner Vorbildthemen für die Baugröße 1:18 gefunden. Im Sommer baut der Plymouth Fury von 1960 das Angebot weiter aus.
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Der rot-weiße Fury von Sunstar

Mit ultralangen Straßenkreuzern hat Sunstar eines seiner begehrten Themen für 1:18-Vorbilder gefunden und baut diese Linie auch im Jahr 2012 konsequent weiter aus. Im August wollen die Chinesen die Sammlergemeinde mit einem Plymouth Fury von 1960 überraschen, einem Vertreter klassischen US-Straßenkreuzer. Zu allem Überfluss haben sich die Macher auch noch für ein Convertible entschieden. Das hat vor allem den großen Vorteil, dass die vielen aufwändigen Details im Interieur der Sunstar-Verkleinerungen sehr gut zu erkennen sind. Die Inneneinrichtung ist wie die Karosserie-Außenhaut zweifarbig umgesetzt. Das filigrane Lenkrad, die sofartige Sitzbank und der ungewöhnlich geformte Tachometer fallen hier sofort ins Auge. In der Außenansicht dominiert bei der Sunstar-Neuheit eindeutig die makellos umgesetzt Zweifarbenlackierung, die zusammen mit den zahlreichen Zierleisten, die originalgeteu nachgezeichnet sind, eine luxuriöse Ausstrahlung garantiert. Türen und Hauben sind bei der 1:18-Miniatur beweglich gestaltet. Die Verarbeitung war schon bei dem hier gezeigten Vorserienmuster auf hohem Niveau. Auf jeden Fall ist dieser Plymouth eine Bereicherung des 1:18-Fuhrparks.

Horch-Roadster im Zweifarben-Look

Der Hoch 855 Special Roadster gehört zweifelsfrei zu den atemberaubensten Zweisitzern, die es in den Dreißigern zu kaufen gab. Sunstar liefert ihn bald in silbern-blauer Zweifarbenlackierung und der Baugrlße 1:18.
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Der Horch 855 in Zweifarbenlackierung
Der Horch 855 Special Roadster mit zweitüriger Karosserie von Gläser war 1938 ganz eindeutig der Star auf der Internationalen Automobil- und Motorradausstellung in Berlin. Der offene Zweisitzer muss damals gewirkt haben wie ein Automobil von einem anderen Stern. Überlebt hat bis heute nur ein einziges dieser Fahrzeuge mit dem leistungsstarken Motor des Horch 853A. Es steht im Audi-Museum in Ingolstadt und ist schwarz lackiert. Dieser Wagen trägt die Fahrgestellnummer 855007. Sunstart hatte bisher eine schwarze Version des 855 Roadsters im Programm. Zum Frühling schießen die Chinesen nun eine zweite Version nach, die in den Dreißigern ebenfalls von diesem Gläser-Roadster existiert hat: einen Wagen in blau-silberner Zweifarbenlackierung. Die technische Ausstattung entspricht dabei mit beweglichen Türen, zweigeteilter zu öffnender Motorhaube und aufstellbarem Schwiegermuttersitz dem schwarzen Vorgänger. Die Vorderräder sind natürlich lenkbar ausgeführt und lassen sich über das Lenkad mit Chromkranz verstellen. Die Fotos zeigen ein Vorserienmuster, was an der noch nicht ganz perfekten Farbtrennung zwischen Silber und Blau an der Karosserie zu erkennen ist. Das will Sunstar noch bis zum Serienstart im April verbessern.

Gelungener 400er

Es lag natürlich nahe, dass Sunstar nach dem SR aus seinem Opel Ascona B auch die leistungsstärkste Version des Zweitürers aus Rüsselheim ableitet. Nun kommt der 400er in den Handel.
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Der Ascona 400 von Sunstar in 1:18
Nein, so kräftig, war er nun doch nicht. Die 400 gibt bei der potentesten Version des Ascona B nicht die Zahl der PS an. Für die Straßenversion standen vielmehr beim Ascona 400 zivile 144 PS in den Prospekten. In dem Rallye-Gerät, mit dem Walter Röhrl 1982 die Weltmeisterschaft gewann, sollen es aber deutlich über 200 gewesen sein. 400 gab vielmehr die Stückzahl an, die von einem Fahrzeug verkauft werden mussten, damit es in der Rallye-Weltmeisterschaft homologiert war. Nun hat ja bekanntlich Sunstar bereits den Ascona B von Opel als 1:18er im Programm und hatte auch schon diverse Rallye-Versionen in den Handel gebracht. Was aber noch fehlte, dass war der zivile Bruder. Den bringen die Chinesen im Februar auf den Markt und haben ihn natürlich in der Farbe lackiert, die damals Kult war: Weiß. Dazu gibt es selbstverständlich auf den vorderen Flanken die schwarz-grau-gelben Zierstreifen und die damals so megacoolen Windsplits auf den vorderen Kotflügeln, sowie ein schwarz gehaltenes Interieur mit originalgetreu gestalteten Sportsitzen. Auch die weißen Fünflochfelgen sind natürlich typisch Ascona 400 und fehlen bei der Miniatur im Bburago-Maßstab nicht.

Kölner Schwarzwild

Ein schwarzer Ford Escort wäre eigentlich schon spektakulär genug als Premiere in 1:18, zumal, wenn es sich um einen zweitürigen turbo RS mit viel Power unter der Haube handelt. Doch das war Sunstar offenbar nicht genug.
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Der schwarze Escort turbo RS
Einen zwangsbeatmeten Vierzylinder gab es serienmäßig zum ersten Mal in der dritten Generation des Ford Escort in den Baujahren 1984 und 1985. Der gute, alte 1,6-Liter Kent-Motor wuchtete so immerhin 132 PS auf die Vorderräder und damit konnte der nur als Zweitürer lieferbare Kompaktwagen bei Bedarf schwarze Linien auf den Asphalt malen. Schwarz kommt auch der Escort turbo RS von 1984 daher, wie ihn jetzt Sunstar in seinem 1:18-Programm auf den Markt bringt. Dabei haben sich die Entwickler ganz bewusst für einen Rechtslenker entschieden. Und spätestens das britische Kennzeichen C 462 FHK wird den Kennern royaler Klatschmagazine verraten, wer hier potentiell hinter dem Steuer saß: Keine Geringere als die Königin der Herzen, Prinzessin Diana. Das mag die eine Dimension dieser Neuheit beschreiben, die andere besteht vor allem in der Präzision mit der Sunststar die Besonderheiten des turbo RS in die 1:18-Realität umgesetzt hat. Das betrifft nicht nur solche Feinheiten wie Schriftzüge und Dekors, sondern auch die Verbreiterungen an der Karosserie und die dem turbo vorbehaltenen Leichtmetallräder. Wir wollen da jetzt noch nicht von einer royalen Qualität reden, aber dieser 1:18er gehört sicherlich zu den besseren Sunstar-Produkten.

Ein echter quattro-Sieger

Wenn Sunstar jetzt noch zum Jahreswechsel eine neue Rennversion seines Audi quattro in der Ur-Version von 1982 auf den Markt bringt, dann kann es kaum verwundern, dass sich die Chinesen ein Siegerfahrzeug ausgesucht haben.
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Der San-Remo-quattro von Sunstar
Es ist eine altbekannte Strategie, wenn es darum geht, Rennversionen eines Basismodells unter das Sammlervolk zu streuen: Das Gute kommt zum Schluss. Das Gute, das sind beim Thema Rennfahrzeuge natürlich die Boliden, die sich erfolgreich in die Siegerlisten weltberühmter Veranstaltungen eintragen konnten. Auch Sunstar aus dem fernen Asien folgt dieser weit verbreiteten Strategie und bringt jetzt treffsicher zum besonders umsatzstarken Jahreswechsel 2011/2012 endlich auch wieder einmal ein Siegerfahrzeug seines Audi Ur-quattro im Renntrimm in den Fachhandel. Mein lieber Schwede, und was für einen. Denn auf diesem Fahrzeug ging das Siegergespann der frühen Achtziger schlechthin, die schwedische Kombination aus dem Rennpiloten Stig Blomqvist und seinem kongenialen Beifahrer Björn Cederberg an den Start. Und zwar nicht bei irgendeiner Rallye, sondern bei der legendären San Remo im Jahre 1982. Und hier zeigte der Audi-Zweitürer der versammelten Konkurrenz gleich einmal, wo der quattro den Most holt. Blomqvist und Cederberg gewannen die San Remo in überlegener Manier und die Renner mit vier Ringen im Kühler und vier angetriebenen Rädern brachten spätestens jetzt die Mitbewerber ins Grübeln. Der Wagen trägt auch in 1:18 die Startnummer 9, ist vorwiegend in Weiß lackiert und besitzt blaue und gelbe Zierflächen.

From Zero to Hero

Okay, bisher gab es Medical-Cars, Pace-Cars und Safety-Cars auch en miniature zu kaufen. Jetzt kommen dank Sunstar in diesem Herbst erstmals die Zero-Cars als Sammelgebiet hinzu.
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Das Zero-Car von Sunstar in 1:18
Was bisher geschah: Gut, in so genannten Medical-Cars fährt der Onkel Doktor beson ders schnell zur Unfallstelle, wenn es gescheppert hat und hilft den Rettungskräften. Safety-Cars oder Pace-Cars, wie sie die Amerikaner lieber nennen, rücken immer dann aus, wenn es einen Unfall gegeben hat, und die Strecke erst einmal aufgeräumt werden muss, bevor es ohne Limit weiter gehen kann. So weit so gut. Doch jetzt kommen als Sammelgebiet für die Fans ab sofort noch die Zero-Cars hinzu. Wenn die Skirennläufer startet, gibt es immer so genannte Vorläufer, die dann die Piste noch einmal checken. Beim Skispringen gibt es die Vorspringer, die kontrollieren, ob der Anlauf nicht doch etwas verkürzt werden soll. Und bei den Rallyes auf dieser Welt sind mittlerweile Zero-Cars unterwegs, die vor einer Wertungsprüfung überprüfen, ob sich auf der Piste nicht etwas unvorhersehbares ereignet hat, das für die Piloten gefährlich werden konnte. Das erste Zero-Car für Sammler bringt Sunstar nun in Form eines Peugeot 207 S 2000 in der Baugröße 1:18 auf den Markt. Das Vorbild pilotierten Panizzi und Delomre bei der Rallye Antibes/Cote d´Azur. Logisch, dass die Miniatur originalgetreu die Startnummer 0 auf den Türen trägt und natürlich auch eine orangefarbene Warnlampe auf dem Dach. Der Rest ist Rallye-Technik pur.

Schöner als die Polizei erlaubt

Zwei Händler, Modellissimo und CK-Modelcars, bringen gleich zwei Sondermodelle im Maßstab 1:18 auf den Markt, die Norev liefert und auf je 600 Einheiten limitiert sind.
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Das Ringpolice-Duo in 1:18
Wenn die Hersteller zu lange schlafen, dann springen die Fachhändler ganz einfach in die Bresche. So auch im Modellautomarkt. CK-Modelcars (www.ck-modelcars.de) und Modelissimo (www.modelissimo.de) lancieren jetzt ihr erstes gemeinsames Modellauto-Projekt. Die beiden Händler haben sich dabei für den Maßstab 1:18 entschieden und werden zwei Porsche-Modelle auflegen, die auf jeweils 600 Einheiten limitiert sind und deren Vorbilder in der Saison 2011 beim Posche Sports Cup an den Start gingen. Für die 1:18-Modelle zeichnet übrigens Norev aus Frankreich verantwortlich. Dabei baut die Firma aus Vaulx-en-Velin den Wagen von J. Slooten und T. Jung mit der Startnummer 176 ebenso nach wie den Porsche mit der Startnummer 177 von J. Slooten und J. van Ommen. Beide Miniaturen sind mattschwarz lackiert, haben weiß abgesetzte Türen und auf der Nase und der Motorhaube ein weißes Lätzchen, ahmen also den Look von amerikanischen Polizei-Fahrzeugen nach. Türen und Hauben sind beweglich umgesetzt. Die Startnummer 176 besitzt rote Felgen und Spiegel, die 177 dagegen Räder und Rückspiegel in Giftgrün. Auch die Sponsoren-Logos hat Norev auf der Außenhaut originalgetreu verteilt. Die 1:18-Miniaturen kosten bei den beiden Händlern 49,95 Euro zuzüglich Porto und Versand und sind auf jeweils 600 Einheiten limitiert.

Oldsmobile-Flaggschiff

Die Coupés des Oldsmobile Typ 98 gehörten über Jahrzehnte sicherlich zu den Flaggschiffen der Marke aus dem General-Motors-Konzern. Sunstar spendiert den riesigen Zweitürern ein kleines 1:18-Denkmal.
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Das Oldsmobile 98 in 1:18
Die Marke Oldsmobile war unter den GM-Marken so etwas wie der Trendsetter. Nach dem Krieg erhielten zunächst die Fahrzeuge von Oldsmobile modern gestylte Ponton-Karosserien. Die Baureihe 98 nahm dabei seit den Vierzigern die Spitzenstellung im Portfolio ein. Bis auf die ganz frühen Anfangsjahre baute Oldsmobile hier nur Achtzylindermotoren ein. 1959 wurde die Karosserie der 98er noch einmal grundsätzlich überarbeitet. Dabei fielen die riesigen Heckflossen ins Auge, die bei einem Typ 98 nie höher in den Himmel ragen sollten als beim diesem Baujahr. Exakt ein Oldsmobile aus diesem Jahrgang hat sich Sunstar als Vorbild für seine jüngste 1:18-Neuheit ausgesucht. Dabei zeichnen die Chinesen ein Hardtop Coupé nach, das eine Zweifarbenlackierung in Frostblau und Weiß trägt. Auf den ersten Blick überzeugen an dem schweren Die-Cast-Modell die gut getroffenen Proportionen. Auf den zweiten Blick kann das Sammlerauge dann in Sachen Chromzierrat auf Entdeckungsreise gehen und wird vor allem dessen makellose Verarbeitung bei dieser Miniatur anerkennend zur Kenntnis nehmen. Doch auch die Technik-Features im Bereich des verkabelten Motors und die Finessen im zweifarbig gestalteten Interieur zeugen von bester Qualität.

Der sanfte Power-Löwe

Woran denken wir beim Thema Peugeot 505? Richtig: An eine elegante Limousine mit Pininfarina-Linien. Ottomobile denkt in 1:18 an etwas anderes: an den Power-Viertürer 505 turbo.
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Der 505 turbo in 1:18
Ja: Peugeot hat immer sehr unauffällige Automobile gestylt, die zeitlose Eleganz ausstrahlten. Das bedeutet aber nicht, dass diese Autos es nicht faustdick unter der Haube haben konnten. Beispiel gefällig? Mitte der Achtziger Jahre waren 150 PS in einer Mittelklasse-Limousine schon ein Wort. Und exakt diese Leistung spendierten die Produktentwickler von Peugeot ihrem 505 turbo. Die brave Limousine wurde damit zwar optisch nicht zum Krawallbruder, denn nur ein kleiner integrierter Spoiler am Heck, andere Felgen und die entsprechenden Typenschriftzüge unterschieden die Sportversion von der Serie. Doch die Leistung machte ihn zum Wolf im Schafspelz. Kein Wunder also, dass sich das Label Ottomobile (Internet: www.otto-models.com) den agilen Viertürer als Vorbild für eine seiner Resineminiaturen in 1:18 ausgesucht hat. In silberner Lackierung soll die potente Peugeot-Limousine voraussichtlich im November auf den Markt kommen. Nicht nur den Heckspoiler des Turbo, sondern auch die anderen Besonderheiten wie die Leichtmetallfelgen und die passend platzierten Schriftzüge zeichnet die Miniatur aufmerksam nach. Auch das Interieur haben die französischen Entwickler gut getroffen.

Über 600 Aussteller in Leipzig

Die Vielfalt auf der Modell-Hobby-Spiel in Leipzig unterstreicht auch eine simple Zahl: Über 600 Aussteller kommen vom 30. September bis 3. Oktober in die Sachsenmetropole.
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Auch Baggermodelle sind in Leipzig zu sehen
Am 30. September fällt in der Sachsenmetropole wieder der Startschuss zur Modell-Hobby-Spiel in Leipzig. Die aktuelle Ausgabe der erfolgreichen Freizeitausstellung (Infos: www.modell-hobby-leipzig.de) präsentiert sich in diesem Jahr angesichts von mehr als 600 fest zugesagten Ausstellern ganz besonders vielfältig. Die 16. Auflage der Messe in Leipzig setzt auf mehr als 90 000 Quadratmetern Ausstellungsfläche natürlich auch auf interessante Neuheiten aus den Bereich Automodelle, Schiffsminiaturen und Flugzeugverkleinerungen in ganz verschiedenen Maßstäben und aus ganz unterschiedlichen Materialien. Ein Sonderthema bildet in diesem Jahr übrigens der 50. Jahrestag der ersten bemannten Raumfahrt. Tassilo Römisch zeigt in diesem Zusammenhang seine wohl weltweit größte private Raumfahrt-Sammlung mit rund 93 000 Exponaten. Revell ist in diesem Jahr ganz besonders aktiv. Die Ostwestfalen suchen auf der Schau in Leipzig das schönste und am kreativsten umgebaute Trabant-Modell. Auch ein Rekordversuch steht bei Revell in Leipzig an. Der Modellbaumarktführer will die weltweit größte Ansammlung von Trabbi-Miniaturen in 1:18 und kleiner auf der Messe organisieren und damit ins Guinessbuch der Rekorde hineinkommen. Und für RC-Piloten gilt: In Leipzig fliegen die Truggys und Buggys ganz besonders tief.

Der Wolf im 1:18-Pelz

Insgesamt drei Lamborghini Countach hat sich der kanadische Rennstall-Besitzer Walter Wolf von der Sportwagenschmiede aufbauen lassen. Den zweiten davon bringt Kyosho im Herbst als 1:18-Modell heraus.
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Der Wolf-Lambo von Kyosho in 1:18
Walter Wolf war nicht nur kanadischer Besitzer eines echten Formel-1-Rennstalls, sondern auch Fan der Marke Lamborghini. In dieser Eigenschaft ließ er sich ab 1975 insgesamt drei Lamborghini Countach aufbauen und hatte sich zwischenzeitlich sogar überlegt, die in finanzielle Schwierigkeiten geratene Sportwagenschmiede zu kaufen. Den zweiten der drei Sonder-Lamborghini auf Basis des Countach bringt Kyosho jetzt im Herbst als hochpräzise 1:18-Miniatur auf den Markt. Es handelt sich um ein in knalligem Blaumetallic lackiertes Coupé, auf dessen Klappscheinwerfern die kanadische Flagge zu sehen ist. Offiziell wird dieser Lamborghini als LP 400 S geführt, da in Absprache mit Chefkonstrukteur Dallara aber der 5,0-Liter-V12 der Studie eingebaut war, nennt ihn Kyosho LP 500 S. Egal, wer Recht hat: Den Japanern ist ein sehr fein gestaltetes Modell gelungen, das auch verwöhnteste Sammleransprüche befriedigen kann. Das beginnt zunächst einmal bei einer makellosen Lackierung und Außendekoration und setzt sich in den überragenden Spaltmaßen gerade auch im kritischen Bereich der Klappscheinwerfer fort. Der Motor ist ebenso ein Augenschmaus wie das helle Interieur mit den beiden Sportsitzen und der tunnelförmigen Mittelkonsole. Auch das Fahrwerk zeigt sämtliche Finessen des Supersportwagens aus Norditalien.

Hot Wheels bringt den 250 GT SWB

Mit dem Ferrari 250 GT SWB in Berlinetta-Version bringt Hot Wheels bald in seiner Elite Serie eines der formschönsten Rennsport-Coupés der Marke aus Maranello in 1:18 heraus.
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Der 250 GT SWB von Hot Wheels
Wer bisher ein schönes Modell des Ferrari 250 GT SWB in seiner Sammler-Vitrine als 1:18-Modell einparken wollte, der kam an CMC und seinem brillanten, aber auch über 200 Euro teuren Kleinod nicht vorbei. Jetzt könnte der Händler ihn auch fragen: Darf es etwas weniger sein? Denn für rund 80 Euro liefert Hot Wheels das von Pininfarina so traumhaft gestylte Fließheck-Coupé noch im Sommer an den Fachhandel aus. Natürlich muss der Sammler hier bei seinen Erwartungen etwas abspecken. So gibt es etwa keine Drahtspeichenräder, aber dafür durchaus brauchbare Speichenräder, die filigran aus Kunststoff nachgezeichnet sind. Auch im Interieur besteht das Lenkrad des Hot-Wheels-Modells natürlich nicht aus echtem Holz und die Sitze tragen keinen Lederbezug. Trotzdem haben die Amerikaner vorwiegend mit Hilfe von Kunststoff und dem originalgetreiuen Einsatz von Farbe ein vorbildähnliches Interieur des Leichtbau-Zweitürers gezaubert, der bei Hot Wheels übrigens Stoßstangen trägt. Den V12-Motor haben die Entwickler von Hot Wheels außerdem teilweise verkabelt dargestellt. Wie bei CMC lassen sich Hauben und Türen öffnen und die Vorderräder lenken. Zumindest vom Preis-Leistungs-Verhältnis her haben die Ferrari-Sammler in 1:18 jetzt also eine interessante Alternative.

Nummer 28 lebt

Mit der Startnummer 28 gingen Andretti, Merzario und Ickx 1970 bei den 24 Stunden von Daytona an den Start. Hot Wheels bringt ihren Renner von damals jetzt in 1:18 in der Elite-Serie heraus.
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Der Daytona-512 S in 1:18
Eigentlich hätte der Ferrari 512 S alle technischen Anlagen haben sollen, um die überlegenen Porsche 917 in der Sportwagenweltmeisterschaft erfolgreich anzugreifen. Eine Rennsaison nach dem Debüt des Zuffenhauseners sollte der 512 S zu einem erstklassigen Rivalen werden. Doch wegen der nur sehr kurzen Entwicklungszeit litt das Rennfahrzeug aus Maranello anfangs immer wieder an kleinen Defekten, die seine Fahrer zurückwarfen. In der Sportwagen-Saison 1970 blieb der Sieg bei den 12 Stunden von Sebring deshalb leider der einzige Erfolg des roten Renners. Der Typ 512 S ging in ganz unterschiedlichen Versionen an den Start: als Coupé, als Coupé mit Langheck, auch Coda Lunga gennant, und als Spyder, je nach Streckencharakteristik. Bei der Startnummer 28, die jetzt in der Hot-Wheels-Serie Elite erscheint, handelt es sich um ein Coupé mit Kurzheck. Ins Lenkrad griffen bei diesem Wagen bei den 24 Stunden von Daytona Mario Andretti, Arturo Merzario und Jacky Ickx. Das Team landete schließlich hinter zwei Porsche 917 K als bestplatzierter Ferrari auf Rang drei. Einmal mehr überzeugend am 1:18-Modell sind die Technik-Feinheiten der Miniatur unter der abnehmbaren Fronthaube, im Heck und im Renn-Cockpit. Hier haben die Hot-Wheels-Entwickler ganze Arbeit geleistet und alle Finessen des V12-Coupés originalgetreu herausgearbeitet.

Ein Platz für Stiere

Früher war Bburago immer erster Sieger, wenn es darum ging, einen neuen Ferrari als 1:18-Modell auf den Markt zu bringen. Jetzt schlägt das Herz der Traditionsmarke für Lamborghini und zwar den Aventador.
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Lamborghini Aventador LP700-4
Lange Zeit war Bburago beim Thema 1:18-Ferrari der unumstrittene Platzhirsch, doch diese Zeiten sind vorbei, seit sich Hot Wheels eine Exklusiv-Lizenz sichern konnte. Dann kam der Erfinder des Maßstabs 1:18 selbst ins Trudeln und wurde zum Label von Maisto. Doch 2011 scheint das Jahr eines kraftvollen Restarts zu sein. Dafür spricht zum einen der bereits ausgelieferte Audi TT-RS im Maßstab 1:18, der in Sachen Preis-Leistungs-Verhältnis einmal mehr überzeugen konnte, aber auch ein Projekt, das jetzt auf die Zielgerade einbiegt. Bburago baut definitiv den neuen, in Genf auf dem Automobilsalon gezeigten Lamborghini Aventador LP700-4 in seinem Hausmaßstab nach. Und das Vorhaben beschleunigt fast so schnell wie das Original. Nach dem Salon in Genf kursierten einige erste, noch unscharfe Bilder im Internet, doch auf dem Redaktionsschreibtisch von MODELL FAHRZEUG parkt jetzt ein allererstes Muster, das direkt aus China eingeflogen wurde. Exklusive Fotos aller Details des verkleinerten Lambo Aventador liefert das neue Heft von MODELL FAHRZEUG, das am 20. April am Kiosk ist. Doch eines sei hier schon einmal vorweg genommen: Das Comeback von Bburago in 1:18 mit dem Lamborghini Aventador ist mindestens so stark wie ein erprobter Kampfstier.

Die Coupé-Rarität

Der Bentley S III gehörte ohnehon schon zu den luxuriösesten Automobilen seiner Zeit. Doch vom passenden Continental Coupé mit Zusatzausstattung von Park Ward baute die Firma aus Crewe gerade einmal 300 Stück. Neoscale bringt den Zweitürer nun in 1:18.
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Der Bentley S III Continental in 1:18
Zwischen 1963 und 1965 lief der Bentley S III als Continental Coupé von der Bändern in Crewe, sprich er wurde dort in aufwändiger Handarbeit gefertigt. Zu den noch teureren Zweitürern gehörten jene Fahrzeuge, die von der Firma Mulliner Park Ward nach individuellen Kundenwünschen umgestaltet wurden. Hier galt für die Preisliste sprichwörtlich: nach oben hin offen. Einer solchen Ikone aus den Sechzigern Jahren nimmt sich Neoscale bald in der Baugröße 1:18 an. Die Lastenhefte der Niederländer kommen in diesem großen Maßstab zwar ohne bewegliche Teile aus, dafür sind in der Regel aber die Proportionen gut getroffen und Anbauteile wie Fensterrahmen in Fotoätztechnik und üppige Chromverzierungen entschädigen dann etwas für den Verzicht auf mehr Technik, wie beispielweise einen originalgetreu nachgezeichneten Motor. Auch der S III Continental überzeugt zunächst einmal mit seinen gut getroffenen Gesamtproportionen, die von einer langen Motorhaube und einem sanft auslaufenden Stufenheck gekennzeichnet sind. Ein satt verchromter Grill mit dem "Flying B" als Krönung und die runden Doppelscheinwerfern machen den S III zu einem echten Charakterkopf. Solche Qualitäten und die Resinebauweise haben ihren Preis: Er liegt bei rund 160 Euro. Dennoch dürfte dieses 1:18er schon bald nach seinem Debüt ausverkauft sein.

Ultimativer Ring-Renner

Der BMW M1 ist eh schon längst ein Kultfahrzeug. Und die Procar-Versionen setzen da noch einen drauf. Minichamps bringt jetzt einen ganz besonderen M1-Keil als 1:18-Miniatur auf den Markt, mit der Nordschleife als Dekoration.
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Der Nürburgring-M1 in 1:18

Ein echter Klasse-Keil, der mittlerweile zum unumstrittenen Meilenstein der Automobilgeschichte gereift ist, das umschreibt den BMW M1 ganz gut. Mit dem Mittelmotorsportwagen stieg BMW vor 32 Jahren in die Liga der Supersportwagen ein. Außerdem bauten die Münchener, schon damals in Sachen Marketing clever, um den M1 die so genannte Procar-Serie auf. Weltberühmte Rennfahrer griffen im Rahmenprogramm der Formel-1 in die Lenkräder der Mittelmotor-Boliden und sorgten für eine Mordsgaudi beim Publikum. Doch auch bei Langstreckenrennen zeigte sich der M1 in 470 PS starker Pistenversion als konkurrenzfähiges Sportgerät von seiner besten Seite. Das Thema M1 pflegt die Firma Minichamps aus Aachen schon lange und hat dabei bisher die Maßstäbe 1:43 und 1:18 im Auge. Jetzt kommt, vielleicht noch in diesem Jahr, eine besonders attraktive Version des weißblauen Keils als 1:18er auf den Markt: Dabei handelt es sich um jenen Wagen, mit dem Hans-Joachim Stuck und Nelson Piquet 1980 beim 1000-Kilometerrennen am Nürburgring auf den dritten Platz fuhren. Der Wagen mit der Startnummer 201 trug als Dekoration den Streckenverlauf des Nürburgrings auf seiner Außenhaut. Wenn das nicht einmal eine attraktive Herausforderung an die Dekorationskünste der Firma Minichamps ist. Unsere ersten Bilder unterstreichen: Da reift ein echtes Kultmodell heran. Ganz wie das Vorbild.

 

Orangefarbenes Doppel

Beide tragen die Farbe Pure-Orange, beide sind im Maßstab 1:18 gestaltet, beide gibt es nur auf Messen zu kaufen und beide sind auf 100 Einheiten streng limitiert. MODELL FAHRZEUG zeigt erste Fotos dieses Duos mit Stern.
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Der SLS in Pureorange und 1:18

Bei der Farbe Pure-Orange läuft den Modellautofans der Marke Mercedes-Benz das Wasser im Munde zusammen. Denn exakt diese Farbe tragen Sondermodelle, die schnell zu Raritäten werden. Der SLS liefert auch das Vorbild für die erste Miniatur, die nur auf der Automechanika in Frankfurt (14. bis 19. September) zu kaufen sein wird. Den 1:18er hat Minichamps im Werksauftrag nur für diese Messe und in einer limitierten Auflage von exakt 100 Einheiten gebaut. Preis so lange der knappe Vorrat reicht: 249,95 Euro. Eine echte Weltpremiere versteckt sich hinter dem zweiten orangefarbenen Sondermodell, das MODELL FAHRZEUG in allen Details in seiner nächsten Ausgabe, dem Heft 6/2010, das ab 13. Oktober am Kiosk ist, vorstellen wird. Es handelt sich bei dieser Großtat um nichts anderes, als die erste moderne Sattelzugmaschine in der Baugröße 1:18. Ein französischer Zulieferer hat diese wegen ihres stattlichen Gewichts kaum mit einer Hand zu haltende Verkleinerung umgesetzt und dabei alle Register seiner Formenbaukunst gezogen. In Pure-Orange gibt es diesen riesigen Truck nur auf der Nutzfahrzeug-IAA in Hannover zu kaufen, die vom 23. bis 30. September über die Bühne geht. Auch von diesem Meisterwerk gibt es in dieser Farbe nur 100 Stück, zum Preis von 229,95 Euro. Mehr Informationen zu beiden Miniaturen finden Sie auch im nächsten Heft von MODELL FAHRZEUG.

Countryman aus Frankreich

Trés chic: Den Countryman im Maßstab 1:18 baut Norev aus dem französischen Vaulx-en-Velin im Maßstab 1:18 nach, jedenfalls den, der im Werksauftrag für Mini entsteht. Und die Details der Verkleinerung können sich sehen lassen.
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Der 1:18 Mini Countryman
Was ist der wirkliche Fortschritt am neuen Countryman von Mini? Das Plus an Platz im Innenraum und Gepäckabteil. Okay. Der optionale Allradantrieb. Vielleicht. Nein: Es sind die vier Türen, die es beim historischen Mini noch nie gegeben hatte. Mit dem Countryman wird der Mini vom Cityflitzer zur Limousine, aber natürlich zu einer livestyligen. Sonst wär er ja kein Mini. Und er wird größer, was ihm dann die Beckmesser schon wieder vorwerfen wollen. Doch zurück zu den vier Türen. Es wird nämlich schon bald einen Countryman als Modellauto geben, der auch über vier bewegliche Türen verfügt. Dieses kleine Wunderwerk der Modellbautechnik kommt voraussichtlich im Spätsommer auf den Markt, stammt von Norev und ist auch das Industriemodell für den Shop der Marke aus der BMW Group. Und neben vier beweglichen Türen, das zeigt ein erstes Bild, das MODELL FAHRZEUG an dieser Stelle exklusiv schon zeigen kann, ist der Zuschnitt des Kleinods auch in anderen Bereichen hochwertig. Auch wenn es sich bei dem abgelichteten Muster noch um einen 1:18er aus der Vorserie handelt, so fällt doch das gelungene Finish der so typischen Zweifarbenlackierung ins Auge. Felgen. Klarglasscheinwerfer, die abgesetzten Seitenblinker vorne und die originalgetreu umgesetzte Frontschürze sind den Entwicklern ebenfalls gelungen. Mehr Details zum Countryman von Norev in 1:18 gibt es im neuen Heft 5/2010 von MODELL FAHRZEUG, das am 18. August 2010 am Kiosk ist.

Little red Corvette

Mit einer Knaller-Corvette baut das amerikanische Edellabel GMP sein Programm in der Baugröße 1:18 aus und orientiert sich für seine Miniatur an einem Convertible von 1965.
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Die Corvette von GMP
Wenn eine Corvette in 1:18, dann richtig. Nachteil für den Kunden: Beim deutschen Importeur Modellauto Förster (Telefon: +49/234/12579) kostet das gute Stück von GMP satte 269 Euro. Vorteil für den Käufer: Er erhält eine Miniatur des Corvette Convertibles, Baujahr 1965, die sich in Sachen Finessen durchaus mit den Premium-Verkleinerungen aus dem Hause CMC vergleichen kann. Sofort ins Auge fällt dabei die makellose Lackierung dieser Neuheit aus Amerika. Doch damit nicht genug: Auch die Finessen fallen so hochkarätig aus, wie es der Verkaufspreis vermuten lässt. Denn nicht nur die Türen und Hauben sind bei dem Newcomer beweglich ausgeführt. So lässt sich zum Beispiel der Verdeckkasten nach hinten hochklappen und gibt damit den Blick auf das zusammengefaltete Softtop frei. Hinter den Sitzen, auch das ist bei der Vette aus diesem Baujahr originalgetreu, versteckt sich dort zudem der Wagenheber des US-Sportwagens. Der ist auch bitter nötig, denn bei dem Convertible von GMP lassen sich alle vier Räder mit wunderschön gefertigten Zentralverschlüssen demontieren. Dass die Klappscheinwerfer in der Nase der Vette beweglich ausgeführt sind, bedarf wohl kaum einer Erwähnung. Da lohnt sich eher ein Verweis auf den prächtig umgesetzten V8-Motor mit kompletter Verkabelung und Interieurdetails wie die klappbaren Sitzlehen und dem Zündschlüssel, der im Armaturenbrett zu erkennen ist.

Schucotronic gibt Gas

So was kann sich nur Schuco ausdenken: Packen die Franken doch in einen kompakten 1:18er mit detailliertem Innenleben eine komplette RC-Anlage, einen Geräusch-Chip, Hupe, Licht und Blinker. Und das beste: 2010 geht´s weiter.
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Fortsetzung folgt: Schucotronic-Serie
Die Leser von MODELL FAHRZEUG treffen oft ins Schwarze. So auch bei der Kür des Innovationspreises für das vergangene Jahr. Mit überzeugender Mehrheit machten die neuen Schucotronic-Modelle 2009 das Rennen. Ein Porsche 356 als Coupé und ein Volkswagen Bus auf Basis des T2 glänzten dabei mit besonders einfallsreichem Innenleben. Einerseits sind bei den Schucotronic-Flitzern Motor, Interieur und Kofferraum wie bei einem Die-Cast-Modell in 1:18 dargestellt, andererseits haben die Entwickler der clevereren Franken aber trotzdem genug Platz gefunden, um eine voll funktionstüchtige RC-Anlage mit moderner 2,4 GHz-Technik zu verstecken. Diese Quadratur des Kreises, in Form des Zuffenhausener Coupés und des Hannoveraner Transporters zum Weihnachtsgeschäft erstmals ausgeliefert, kam auch bei den Kunden groß an. Der Bus auf Basis des T2 war werksseitig zwischen den Jahres zeitweise ausverkauft. Dieser Erfolg ermütigt die Entwickler und so scheint schon vor der Spielwarenmesse klar: Mit Schucotronic geht es 2010 definitiv weiter. Erste Details sickern durch. Es könnte sich um ein Einsatzfahrzeug auf Basis eines Wolfsburgers handeln und um ein echter Nutzfahrzeug mit Sonderfunktionen. Dafür spricht, dass bei der Funkfernsteuerung bisher noch eine Taste nicht belegt war. Zwei neue Schucotronic scheinen für dieses Jahr also gesetzt.

Skandinavisches Schwarzwild

Nicht nur Ferrari und Lamborghini bauen Supersportwagen. Auch aus Skandinavien kommt ein solcher Bolide. Autoart bringt das Mittelmotorcoupé Koenigsegg CCX als fein gestaltete 1:18-Miniatur in schwarzer Lackierung auf den Markt.
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Der Koenigsegg CCX in 1:18
Bei diesem Miniatur-Coupé sind nicht nur die Reifen schwarz. Das erste, was dem Sammler am 1:18-Modell des Koenigsegg CCX von Autoart in die Augen fällt, ist die satt glänzende, makellose Lackierung in tiefem Schwarz. Doch das ist für die Entwickler dieser Marke eigentlich kaum erwähnenswert. Viel interessanter sind die Details, die der Anbieter seiner Verkleinerung des skandinavischen Supersportwagens spendiert hat. Ein Beispiel, das viel über Autoarts Interpretation von Vorbildtreue aussagt: Das abnehmbare Dach des Koenigsegg CCX in 1:18 lässt sich, genauso wie beim sündhaft teuren Vorbild, abnehmen und passgenau in der Nase des verkleinerten Boliden verstauen. Bewegliche Türen und Hauben sind bei einer solchen Miniatur im Premium-Preis-Segment natürlich ebenso gesetzt wie bewegliche Räder und eine voll funktionstüchtige Lenkung. Es sind auch hier wieder die Feinheiten, die Autoart von seinen Konkurrenten unterscheiden. So etwa die extrem filigran nachgezeichneten Dämpfer, an denen die Fronthaube gehalten wird, oder das brillant umgesetzte Interieur mit Sitzen, die einer echten Lederoberfläche in der Haptik sehr nahe kommen. Das gleiche Niveau erreichen die Motornachbildung und die Push-Rod-Aufhängung im Bereich der feingliedrigen Hinterachse.
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