Countryman aus Frankreich
Trés chic: Den Countryman im Maßstab 1:18 baut Norev aus dem französischen Vaulx-en-Velin im Maßstab 1:18 nach, jedenfalls den, der im Werksauftrag für Mini entsteht. Und die Details der Verkleinerung können sich sehen lassen.

Der 1:18 Mini Countryman
Was ist der wirkliche Fortschritt am neuen Countryman von Mini? Das Plus an Platz im Innenraum und Gepäckabteil. Okay. Der optionale Allradantrieb. Vielleicht. Nein: Es sind die vier Türen, die es beim historischen Mini noch nie gegeben hatte. Mit dem Countryman wird der Mini vom Cityflitzer zur Limousine, aber natürlich zu einer livestyligen. Sonst wär er ja kein Mini. Und er wird größer, was ihm dann die Beckmesser schon wieder vorwerfen wollen. Doch zurück zu den vier Türen. Es wird nämlich schon bald einen Countryman als Modellauto geben, der auch über vier bewegliche Türen verfügt. Dieses kleine Wunderwerk der Modellbautechnik kommt voraussichtlich im Spätsommer auf den Markt, stammt von Norev und ist auch das Industriemodell für den Shop der Marke aus der BMW Group. Und neben vier beweglichen Türen, das zeigt ein erstes Bild, das MODELL FAHRZEUG an dieser Stelle exklusiv schon zeigen kann, ist der Zuschnitt des Kleinods auch in anderen Bereichen hochwertig. Auch wenn es sich bei dem abgelichteten Muster noch um einen 1:18er aus der Vorserie handelt, so fällt doch das gelungene Finish der so typischen Zweifarbenlackierung ins Auge. Felgen. Klarglasscheinwerfer, die abgesetzten Seitenblinker vorne und die originalgetreu umgesetzte Frontschürze sind den Entwicklern ebenfalls gelungen. Mehr Details zum Countryman von Norev in 1:18 gibt es im neuen Heft 5/2010 von MODELL FAHRZEUG, das am 18. August 2010 am Kiosk ist.
Little red Corvette
Mit einer Knaller-Corvette baut das amerikanische Edellabel GMP sein Programm in der Baugröße 1:18 aus und orientiert sich für seine Miniatur an einem Convertible von 1965.

Die Corvette von GMP
Wenn eine Corvette in 1:18, dann richtig. Nachteil für den Kunden: Beim deutschen Importeur Modellauto Förster (Telefon: +49/234/12579) kostet das gute Stück von GMP satte 269 Euro. Vorteil für den Käufer: Er erhält eine Miniatur des Corvette Convertibles, Baujahr 1965, die sich in Sachen Finessen durchaus mit den Premium-Verkleinerungen aus dem Hause CMC vergleichen kann. Sofort ins Auge fällt dabei die makellose Lackierung dieser Neuheit aus Amerika. Doch damit nicht genug: Auch die Finessen fallen so hochkarätig aus, wie es der Verkaufspreis vermuten lässt. Denn nicht nur die Türen und Hauben sind bei dem Newcomer beweglich ausgeführt. So lässt sich zum Beispiel der Verdeckkasten nach hinten hochklappen und gibt damit den Blick auf das zusammengefaltete Softtop frei. Hinter den Sitzen, auch das ist bei der Vette aus diesem Baujahr originalgetreu, versteckt sich dort zudem der Wagenheber des US-Sportwagens. Der ist auch bitter nötig, denn bei dem Convertible von GMP lassen sich alle vier Räder mit wunderschön gefertigten Zentralverschlüssen demontieren. Dass die Klappscheinwerfer in der Nase der Vette beweglich ausgeführt sind, bedarf wohl kaum einer Erwähnung. Da lohnt sich eher ein Verweis auf den prächtig umgesetzten V8-Motor mit kompletter Verkabelung und Interieurdetails wie die klappbaren Sitzlehen und dem Zündschlüssel, der im Armaturenbrett zu erkennen ist.
Schucotronic gibt Gas
So was kann sich nur Schuco ausdenken: Packen die Franken doch in einen kompakten 1:18er mit detailliertem Innenleben eine komplette RC-Anlage, einen Geräusch-Chip, Hupe, Licht und Blinker. Und das beste: 2010 geht´s weiter.

Fortsetzung folgt: Schucotronic-Serie
Die Leser von MODELL FAHRZEUG treffen oft ins Schwarze. So auch bei der Kür des Innovationspreises für das vergangene Jahr. Mit überzeugender Mehrheit machten die neuen Schucotronic-Modelle 2009 das Rennen. Ein Porsche 356 als Coupé und ein Volkswagen Bus auf Basis des T2 glänzten dabei mit besonders einfallsreichem Innenleben. Einerseits sind bei den Schucotronic-Flitzern Motor, Interieur und Kofferraum wie bei einem Die-Cast-Modell in 1:18 dargestellt, andererseits haben die Entwickler der clevereren Franken aber trotzdem genug Platz gefunden, um eine voll funktionstüchtige RC-Anlage mit moderner 2,4 GHz-Technik zu verstecken. Diese Quadratur des Kreises, in Form des Zuffenhausener Coupés und des Hannoveraner Transporters zum Weihnachtsgeschäft erstmals ausgeliefert, kam auch bei den Kunden groß an. Der Bus auf Basis des T2 war werksseitig zwischen den Jahres zeitweise ausverkauft. Dieser Erfolg ermütigt die Entwickler und so scheint schon vor der Spielwarenmesse klar: Mit Schucotronic geht es 2010 definitiv weiter. Erste Details sickern durch. Es könnte sich um ein Einsatzfahrzeug auf Basis eines Wolfsburgers handeln und um ein echter Nutzfahrzeug mit Sonderfunktionen. Dafür spricht, dass bei der Funkfernsteuerung bisher noch eine Taste nicht belegt war. Zwei neue Schucotronic scheinen für dieses Jahr also gesetzt.
Skandinavisches Schwarzwild
Nicht nur Ferrari und Lamborghini bauen Supersportwagen. Auch aus Skandinavien kommt ein solcher Bolide. Autoart bringt das Mittelmotorcoupé Koenigsegg CCX als fein gestaltete 1:18-Miniatur in schwarzer Lackierung auf den Markt.

Der Koenigsegg CCX in 1:18
Bei diesem Miniatur-Coupé sind nicht nur die Reifen schwarz. Das erste, was dem Sammler am 1:18-Modell des Koenigsegg CCX von Autoart in die Augen fällt, ist die satt glänzende, makellose Lackierung in tiefem Schwarz. Doch das ist für die Entwickler dieser Marke eigentlich kaum erwähnenswert. Viel interessanter sind die Details, die der Anbieter seiner Verkleinerung des skandinavischen Supersportwagens spendiert hat. Ein Beispiel, das viel über Autoarts Interpretation von Vorbildtreue aussagt: Das abnehmbare Dach des Koenigsegg CCX in 1:18 lässt sich, genauso wie beim sündhaft teuren Vorbild, abnehmen und passgenau in der Nase des verkleinerten Boliden verstauen. Bewegliche Türen und Hauben sind bei einer solchen Miniatur im Premium-Preis-Segment natürlich ebenso gesetzt wie bewegliche Räder und eine voll funktionstüchtige Lenkung. Es sind auch hier wieder die Feinheiten, die Autoart von seinen Konkurrenten unterscheiden. So etwa die extrem filigran nachgezeichneten Dämpfer, an denen die Fronthaube gehalten wird, oder das brillant umgesetzte Interieur mit Sitzen, die einer echten Lederoberfläche in der Haptik sehr nahe kommen. Das gleiche Niveau erreichen die Motornachbildung und die Push-Rod-Aufhängung im Bereich der feingliedrigen Hinterachse.
Kooperation der Vernunft
Beide, Schuco und Premium Classixxs stellten auf der Spielwarenmesse einen Porsche-Renntransporter als 1:18-Modell als Neuheit ins Rampenlicht. Jetzt wird aus dem dunkelroten Speziallaster ein wegweisendes Projekt, das in sinnvoller Kooperation beider Firmen entsteht.

Der Porsche-Renntransporter in 1:18
Auf der Spielwarenmesse 2009 konnten die Besucher den dunkelrot lackierten Porsche-Renntransporter als 1:18-Modell gleich zweimal entdecken: Sowohl Premium Classixxs, als auch Schuco stellten den Speziallaster, der beim Original auf einem Omnibus-Chassis von Mercedes-Benz, Typ O 317 aufbaut, als Neuheit vor. Der Markt hätte also eine weitere Doppelentwicklung erlebt und zwar eine ganz besonders teure. Denn das Projekt eines über einen halben Meter langen Modells mit einem sehr komplexen Innenleben samt voll funktionstüchtiger Hebebühne verlangt nach einem üppigen Investitionsvolumen. Vielleicht siegte auch deshalb die Vernunft und Schuco sowie Premium Classixxs entschlossen sich, den roten Renntransporter, in den Sechzigern liebevoll "Möbelwagen" getauft, in 1:18 nun in Kooperation zu entwickeln. Noch einmal zum Mitschreiben: Premium Classixxs und Schuco werden ein hochwertiges 1:18-Modell in derselben Dekoration und technisch identischer Ausführung auf den Markt bringen, dass sich nur durch die Hersteller-Schriftzüge am Unterboden unterscheidet. Das Debüt ist für die kommende Spielwarenmesse in Nürnberg, also für den Februar 2010 geplant. Mehr über die Kooperation beider Firmen und auch weitere Bilder vom Prototypenmodell zeigt die neueste Ausgabe von MODELL FAHRZEUG, die am kommenden Mittwoch, den 14. Oktober an den Kiosk kommt.
Norev-Manta als gelber SR
Norev baut seine Flotte an Opel Manta in der Bburago-Baugröße 1:18 weiter aus. Die Franzosen aus Vaulx-en-Velin bringen das Rüsselsheimer Coupé jetzt in Gelb und der rassigen SR-Ausstattungvariante auf den Markt.

Norevs gelben SR-Manta in 1:18
Der Manta-Fuhrpark bei Norev wächst weiter. Denn jetzt liefern die Franzosen ihr erfolgreiches 1:18-Modell auch als SR-Variante und in der neuen Farbe Gelb an die Fachhändler aus. In dieser ganz speziellen Version trug der 1970 erstmals vorgestellte Zweitürer aus Rüsselsheim eine kultige Kriegsbemalung. Serienmäßig waren beim Manta SR, der auf der L-Version basierte, zunächst einmal eine mattschwarz lackierte Motorhaube. Außerdem zog sich an den Flanken ein doppelter schwarzer Rallyestreifen entlangt, der im Bereich des Hecks einen Bogen nach oben machte und so auch den Kofferraumdeckel verzierte. Diese ganz besondere Version des Coupés mit dem Blitz gab es damals mit 80 und mit 90 PS zu kaufen. Ebenfalls Serie beim SR waren speziell gestylte Sportfelgen in vollverchromten Finish mit vier schwarzen, schablonenlackierten Innenteilen. Eine verkürzte Getriebeuntersetzung erhöhte außerdem die Beschleunigungswerte. Zur serienmäßigen Instrumentierung gehörte ein Drehzahlmesser ebenso wie eine kleine Konsole mit Zusatzinstrumenten in Form von Zeituhr, Amperemeter und Öldruckmesser. All diese Features, inklusive der Konsole hat Norev auch seiner 1:18-Version spendiert. Nur die veränderte Getriebeuntersetzung konnten wir an unserem Fotomuster nicht so recht kontrollieren.
Rot steht ganz vorne
"Ich habe fertigt", sagt Hot Wheels als Erster in Sachen Formel-1-Boliden aus der Saison 2009 und stellt jetzt in den Fahrerversionen Raikkonen und Massa den Ferrari F60 als 1:18-Zigarre ins Ladenregal.

Der Ferrari F60 von Hot Wheels in 1:18
Geschwindigkeit ist manchmal wirklich Hexerei, oft aber auch Erfahrungssache. Und so langsam gehört die von Sammlern nicht selten geschmähte Hot-Wheels-Truppe zu den ganz schnellen in der Branche. Denn die US-Boys mit Exklusiv-Lizenz für rote Formel-1-Zigarren aus Maranello können schon ihre erste Miniatur aus der Box schieben, die ein Vorbild aus der laufenden Saison kundig nachzeichnet. Der Ferrari F60 feiert in den Dekorationsversionen von Felipe Massa und Weltmeister Kimi Raikkonen und in der Baugröße 1:18 bald sein Debüt beim gut sortierten Fachhändler. Der Name F60 erinnert übrigens daran, dass das Team aus Norditalien mit dem springenden Pferd im Wappen seit nunmehr 60 Jahre an den Rennen zur Königsklasse im Motorsport teilnimmt. Außerdem dürfte so gut wie sicher sein, dass wir von Hot Wheels mindestens noch zwei weitere Fahrervarianten erhalten werden. Denn nach dem Unfall von Felipe Massa griffen 2009 ja auch die Piloten Luca Badoer und Giancarlo Fisichella ins sündhaft teure Multifunktionslenkrad des F60. Nur eine Version mit Michael Schumacher dürfte wohl ein Traum bleiben. Dafür kann der 1:18er mit gelungenen Proportionen, einer originalgetreuen Dekoration und vor allem fein gestalteten Anbauteilen aus der Aerodynamikabteilung punkten. Kein Schnellschuss also, sondern einfach ein Modell für die Pole Position und eins mit KERS an Bord.
Nippon-Klassiker
Am Anfang hatten es die japanischen Autos auf dem deutschen Markt nicht leicht. Die Toyota Celica wurde aber schön früh zum belliebten Kult-Coupé. Vielleicht zeichnet Autoart deshalb jetzt die allererste Generation dieses beliebten Nippon-Sportwagens in 1:18 nach.

Die Celica 1600 GT von Autoart
TA22 lautete der offizielle Werkscode. Dahinter verbarg sich nichts anderes als der Angriff von Toyota auf den europäischen Coupé-Markt. Die Speerspitze dieser Strategie war der TA22, den wir heute als Toyota Celica gut kennen. Es fingt noch ganz bescheiden an. Der Zweitürer mit Stufenheck holte aus einem 1,6-Liter-Motor gerade einmal 86 PS. Aber er hatte schon ein Fünfganggetriebe. Das war 1970, bei seinem Debüt, schon etwas ganz besonderes. Das Design wirkte weniger barock als bei anderen Japanern und der günstige Preis ebnete dem sportiven Eroberer seinen Weg in die deutsche Zulassungsstatistik. Heute sind gut erhaltene Coupés der ersten Serie gesuchte Seltenheiten. Es war also eigentlich höchste Zeit für eine gute Celica in 1:18. Und Autoart schiebt diese Miniatur jetzt ins Rampenlicht. Die Asisaten zeichnen natürlich eine rechtsgelenkte Japan-Celica nach und haben sich für das Modell 1600 GT entschieden. Unser Muster war in Weiß lackiert und trug die roten Dekoschriftzüge an den Flanken.Das originalgetreue Interieur präsentiert sich natürlich in klassischem Schwarz. Der Vierzylindermotor unter der Haube ist komplett verkabelt und zeigt alle wichtigen Nebenaggregate. Im Kofferraum ist nur der Boden schwarz verkleidet und rechts steht das Reserverad. Auch das Fahrwerk haben die Autoart-Macher brillant verkleinert, wie es sich für einen Nippon-Oldtimer gehört.
009 hat gewonnen
Mit der Starnummer 009 ging der Wagen im Jahr 2008 an den Start, der die LMGT-1-Klasse gewann. Autoart zeichnet den Aston Martin DBR9 als prächtiges 1:18-Modell nach.

Autoarts DBR9 in 1:18
"With sealed Body Shell" steht in roter Schrift auf gelbem Oval auf der Verpackung. Sammler wissen längst: Der Inhalt ist ein 1:18-Modell der Firma Autoart, das zwar auf bewegliche Türen und Hauben verzichten muss, sonst aber in Sachen Dekoration, Interieur und Lackierung zu den Besten in der Startaufstellung gehört. Das ist auch bei der jüngsten Neuheit aus dieser Serie nicht anders. Als Vorbild haben sich die Macher der Modellautofirma aus Asien diesmal einen Briten ausgesucht, der ausgerechnet in Frankreich seinen bisher wichtigsten Sieg einfuhr. Es handelt sich schließlich um jenen Aston Martin DBR9, der mit der Startnummer 009 im letzten Jahr bei den 24 Stunden von Le Mans die eigene LMGT-1-Klasse gewann. Pilotiert haben den Zweitürer der Australier David Brabham, der Briten Darren Turner und der Spanier Antonio Garcia. Und als Sahnehäubchen oben drauf trägt dieses potente Renncoupé auch noch eine legendäre Lackierung, die von den Autoart-Machern perfekt umgesetzt wurde: die Kombination aus hellem Blau und orangefarbenen Streifen outet den eleganten Flitzer als "Gulf"-Auto. Was früher auf dem Porsche 917, insbesondere im Film "Le Mans" mit Steve McQueen für Furore sorgte, das dürfte jetzt den Autoart-Absatz ankurbeln. Zumal die weitere Dekoration, die Felgen und Bremsen sowie das Interieur ebenfalls zur Spitzenklasse zählen.
Mit zur Lücke bei Neo
Neoscale beweist wieder einmal seinen Mut zur Lücke. Denn mit den Citroen CX bringt der Handarbeitsanbieter ein 1:18-Modell heraus, das bisher in den Ladenregalen schmerzlich vermisst wurde.

Erste Bilder des 1:18-Prototypen
Ja, die Zeit ist endlich reif für einen Citroen CX in 1:18. Aber er kommt nicht von einem der etablierten Großserienproduzenten, sondern der Nischenspezialist Neo Scale Models hat in diesem Fall einmal wieder die Nase ganz weit vorn. Zunächst will die Firma mit Headquarter in den Niederlanden eine Limousine vorstellen. Doch ein Kombi mit langem Radstand wäre natürlich die logische Fortsetzung dieser frankophilen Modellfamilie in 1:18. Wer Neo Scale kennt, der wird sich auch über das Lastenheft dieser ganz speziellen 1:18er nicht mehr wundern. Die Entwickler aus dem Land der Windmühlen verzichten bei ihren Highlights in der Bburagobaugröße immer komplett auf bewegliche Teile, setzen dafür aber auf saubere Proportionen und jede Menge fein verarbeiteter Anbauteile sowie ein detailliert nachgezeichnetes Interieur, das auch sehr aufwändig koloriert und dekoriert ist. Doch selbst in seiner 1:18-Linie setzt Neo Scale auf technischen Fortschritt. Ab dem Debüt des CX von Citroen lassen sich zukünftig bei allen 1:18-Miniaturen dieser Marke die Vorderäder lenken. Unsere Fotos zeigen einen ersten Prototypen, der sich anhand der schon erkennbaren Karosseriedetails als ein Citroen Prestige aus der ersten Serie der CX-Entwicklung entpuppen dürfte. Als Termin für das Debüt des 1:18ers, so war von Neo Scale zu hören, dürfte wohl das vierte Quartal realistisch sein. Die Citroen-Freunde haben also genug Zeit zur Vorfreude.
Ab 16. Juli beim Audi-Händler
In diesem Jahr wird die legendäre Marke Audi 100 Jahre alt. Zum Jubiläum ließen die Ingolstädter den Audi 225 Roadster wieder neu enstehen und CMC baut einen passenden 1:18er.

Der 225 Roadster von CMC in 1:18
Es klingt fast wie in einem Märchen: Den Audi 225 Roadster, den die Firma mit den vier Ringen im Kühlergrill 1935 auf der IAA auf Basis des Audi Front vorgestellt hatte, ließ ein Team aus hoch spezialisierten Restauratoren im Maßstab 1:1 wieder neu entstehen, so wie Phoenix aus der Asche. Die beiden Originale waren verschollen. Ein helles und ein dunkel lackiertes Fahrzeug hatte Audi auf der IAA vor dem Krieg gezeigt, beide Wagen gelten heute als verschwunden. Zusätzliches Problem: Weil wichtige Unterlagen zu diesem Projekt durch mehrere Brände in den Archiven der Marke zerstört wurden, begann die Rekonstruktion zunächst einmal anhand einiger weniger Zeichnungen und einer überschaubaren Auswahl an Bildern. Was das Restaurationsteam aus Zwönitz, in der Nähe von Zwickau, aus dieser mageren Datenbasis wieder erschaffen hat, wirkt fast wie ein Wunder. Im Maßstab 1:1 ziert der Wagen jetzt wieder, in weißer Lackierung und mit roten Sitzen versehen, den Fahrzeugfundus von Audi. Und für die Modellautofans kommt es noch besser: Die Firma CMC hat den Restaurationsprozess von Anfang an begleitet und eine Miniatur geschaffen, die Titelheld im aktuellen Heft von MODELL FAHRZEUG ist. Alle weiteren Informationen finden Sie in der aktuellen Ausgabe, die jetzt am Kiosk ist. Den Audi 225 Roadster von CMC in 1:18 gibt es in der Farbkombination Weiß mit roten Sitzen ab dem 16. Juli nur exklusiv beim Audi-Partner. Das Modell mit der Bestellnummer 503.09.001.05 kostet dort 289 Euro.
Ein neuer Roter in 1:18
Hot Wheels komplettiert die Startaufstellung der Formel-1-Saison 2008 mit dem F2008 von Felipe Massa, wie er beim Großen Preis von Europa in Valencia startete.

Massas Ferrari-Renner in 1:18
Das 1:18-Starterfeld von Hot Wheels in Sachen letzte Formel-1-Saison wächst langsam, aber stetig weiter. Neu ist der in diesen Tagen ausgelieferte Ferrari F2008 von Felipe Massa. Die US-Amerikaner haben sich als Vorbild den Monoposto ausgesucht, mit dem der Brasilianer, immerhin Vize-Weltmeister der vergangenen Saison, beim Großen Preis von Europa an den Start ging. Sofort ins Auge fällt die rotmetallicfarbene Lackierung des Miniatur-Boliden. Das hier gezeigte Muster stammt aus der Elite-Serie, gibt also die hochwertigere Variante der F1-Serie wieder. Und einmal mehr ist erstaunlich, bei welchem Niveau dieses Monoposto-Kleinkunstwerk mittlerweile angekommen ist. Das beginnt zunächst einmal bei der Filigranität der Vorder- und Hinterachsaufhängungen und setzt sich im Bereich der zahlreichen Flügel und Aerodynamikhilfen an dem Rotrenner fort. Auch im Cockpit haben die US-Boys ganze Arbeit geleistet, das winzige Lenkrad mit den originalgetreu eingefärbten Knöpfen bedruckt. Sogar die schwarze Motorverkleidung mit den feinen Luftöffnungen und das von der Airbox nach hinten gezogene Leitblech sind originalgetreu umgesetzt. Umfangreich fällt außerdem die Dekoration mit Sponsoren-Logos aus. Kein Zweifel: Diese Startnummer 2 ist ein echter Siegertyp.
Mondo Motors bei Minichamps
Minichamps aus Aachen weitet seine Vertriebsaktivitäten aus. Das Team aus der Domstadt vertreibt ab sofort exklusiv auch die Die-Cast-Miniaturen des Anbieter Mondo Motors in Deutschland.

Der Maserati GranTurismo von Mondo Motors
Minichamps aus Aachen stellt sich als Vertreiber von Modellautos breiter auf. Bisher hatte die Firma den Vertrieb von Kyosho, Spark, Bizarre und Redline in ihrem Programm. Nun kommt ein weiterer Baustein hinzu. Denn die Strategen aus der Domstadt importieren ab sofort auch die Produkte von Mondo Motors exklusiv nach Deutschland. Dieser Anbieter hat sich in den letzten Jahren auf Zinkdruckgussmodelle spezialisiert und setzte bisher dabei vor allem auf die beiden Baugrößen 1:24 und 1:18. Minichamps will wohl nicht das gesamte Programm von Mondo Motors führen, sondern sich auf ausgesuchte Produkte aus dem Portfolio dieser Marke konzentrieren. Mondo Motors hatte in seiner hauseigenen Modellpolitik vor allem auf italienische Vorbilder gesetzt. So lieferte der Anbieter vor Jahren etwa die erste 1:18-Version des neuen Fiat 500 in den Markt und überraschte die Sammler 2008 mit dem Maserati GranTurismo in der aktuellsten Version. Immerhin scheint es sich bei Minichamps um ein langfristigeres Engagement zu handeln. Denn gut unterrichtete Kreise wollen wissen, dass die Aachener auch an einem eigenen Katalog für Mondo Motors werkeln. MODELL FAHRZEUG wird in dieser Sache weiter am Ball bleiben.
Gut gebrümmt, Leo
Der Porsche 917/10 ist schon allein durch seine Optik ein unverwechselbaress Rennauto. In weiß-blauer Lackierung aus der Interserie, also im Look des Fahrers Leo Kinnunen, bringt Minichamps den Rennkeil nun als 1:18-Miniatur heraus.

Der Kinnunen-917er in 1:18
Viele spätere Rennsport-Ikonen haben ihre Fahrkünste in den Wäldern von Finnland perfektioniert. Meistens verdienten sie sich dann auf den Rallyepisten der Welt ihre Siegeslorbeeren. Bei Leo Kinnunen war das alles ganz anders. Auch er driftete durch die schier endlosen Wälder, wollte aber ungedingt Rundstreckenrennen fahren. Legende ist etwa sein Auftritt auf der Targa Florio 1970, wo er mit einem Porsche 908 eine Runde für die Rennsportstatistiker drehte; mit 33 Minuten und 36 Sekunden erzielte er die schnellste Zeit, die jemals in Sizilien gemessen wurde - ein Rekord für die Ewigkeit. Dennoch reichte es für Kinnunen nicht immer zu Spitzen-Cockpits. Er war eher ein Eigenbrödler, weigerte sich zum Beispiel, Englisch zu lernen. 1973 startete Leo in der Interserie, einem Championat, für das der schnelle Finne eigentlich überqualifiziert war. So konnte es Experten eigentlich nicht wundern, dass Kinnunen mit seinem weiß-blau lackierten Porsche 917/10 auch Champion der Serie wurde. Die Experten von Minichamps zeichnen diesen Wagen nun in ihrer gewohnt bekannten Art nach, mit höchster Präzision. Der Bolide des AAW-Teams trägt den Schriftzug "Neste Oy" und die Startnummer 1. Die Türen lassen sich öffnen, die Motorhaube lässt sich komplett demontieren. Darunter verbirgt sich ein komplett verkabelter Motor, der extrem präzise nachgezeichnet ist.
Die weiß-blaue Heidfeld-Zigarre
Minichamps aus Aachen komplettiert sein Formel-1-Starterfeld mit dem BMW F1.08 Sauber von Nick Heidfeld, der jetzt im Maßstab 1:18 aus der Boxengasse rollt.

Der '08 Heidfeld-BMW in 1:18
Anfang eines Jahres, das hat schon eine lange Tradition, komplettieren sich die Formel-1-Starterfelder aus dem Vorjahr en miniature. Das ist auch bei Minichamps so. Die Aachener bringen dabei einen F1-Boliden als 1:18-Miniatur heraus, auf den vor allem die Fans in Deutschland lange schon gewartet haben: Der BMW F1.08 Sauber geht in der großen Baugröße 1:18 an den Start. Mit dem weiß-blauen Boliden erreichte der 1977 in Mönchengladbach geborene Pilot nicht weniger als viermal den zweiten Platz. In Kanada, Australien, Großbritannien und Belgien musste sich Heidfeld nur dem Sieger geschlagen geben. Einen echten Siegertypen haben die Minichamps-Macher mit ihrer Rennwagen-Verkleinerung realisiert, auch wenn der Platz ganz oben auf dem Treppchen im Maßstab 1:1 in der abgelaufenen Saison dem Teamkollegen Robert Kubica vorbehalten war. Dabei belassen es die Spezialisten aus der Domstadt nicht nur bei einer optimal proportionierten Rennzigarre, die Spoiler und sonstige Aerodynamik-Hilfen originalgetreu nachgezeichnet. Auch bei der Dekoration haben die Aachener wahrhaft Weltmeisterliches geleistet: 56 Schablonenlackierungen, 11 Tampondrucke, 47 Decals sowie 40 Freihandlackierungen sorgen für das überzeugende Finish. Ebenfalls in 1:18 lieferbar ist außerdem der McLaren von Heikki Kovalainen. In 1:43 wächst das Starterfeld von Minichamps um: Force India F1 Fisichella und den Honda RA108 Barrichello, beide aus der vergangenen Saison, sowie den McLaren Ford M26 Hunt von 1978.
Schwarz, breit, schnell
Welly setzt immer mehr auf Qualität. Das beweist auch der schwarze Cayman S Edition 1, der über Postler (www.postler-toy.de) in Deutschland als 1:18er in den Handel kommt.

Der Cayman S Edition 1 von Welly in 1:18
Schwarz kommt der Cayman S aus der Edition 1 daher, und tiefschwarze Zahlen sollten auch die potenziellen Käufer auf ihrem Konto besitzen. Denn das auf 777 Einheiten limitierte Mittelmotor-Coupé kostet mindestens 70 000 Euro. Im Novemver 2007 legte Zuffenhausen das schwarze Sondermodell mit drei schwarzen Längsstreifen auf, im Maßstab 1:1 ist der 295 PS starke Zweitürer mit zehn Millimeter tiefer gelegter Karosserie und 19-Zoll-Turbo-Rädern bereits ausverkauft. In 1:18 gibt es bald Nachschub. Denn Welly legt die auf der IAA in Frankfurt gezeigte Sonderserie jetzt als Verkleinerung auf und hat alle Details des Originals auch bei seiner Miniatur umgesetzt. Neben den Turbo-Rädern und den schwarze Streifen betrifft dies auch das tiefschwarze Interieur des Cayman S. Für Welly beginnt mit dem Cayman S der Weg vom Massenhersteller ohne viel Image zum Anbieter hochwertiger 1:18er, die auch limitiert daher kommen können. Dafür steht die Firma Postler aus Nürnberg, die den Asiaten in Zukunft mit wichtigen Tipps zur Weiterentwicklung des Portfolio zur Seite stehen möchte. Und der dafür zuständige Key-Account-Manager hat ein eindeutiges Faible für eine Marke, eine aus Zuffenhausen bei Stuttgart. Da freuen wir uns doch gerne bald auf mehr.
Cars & Stripes
Rechtzeitig zur US-Wahl zeigt Minichamps Flagge: Mit einem prächtig gelungenen Porsche 956 L "Spirit of America" im Maßstab 1:18 und in Top-Dekoration. Das Original fuhr 1986 in Le Mans.

Der 956L
Lange erwartet war diese ganz spezielle Variante der Porsche 956L von den Fans der Baugröße 1:18. Jetzt, noch gerade rechtzeitig vor dem umsatzstarken Weihnachtsgeschäft, schiebt Minichamps die aufwändig gestaltete Variante des Le-Mans-Renners aus der hauseigenen Box. Es handelt sich um einen Rennsportwagen, der 1986 an den Start ging. Das Vorbild ging für die Farben des Joest-Racing-Teams in das weltberühmte Rennen. Diese Truppe gehört zu den Le-Mans-Legenden. Öfters in der Geschichte der dortigen 24-Stunden-Rennen schlug die Joest-Truppe sogar die werksseitig eingesetzten Fahrzeuge aus Zuffenhausen. Das hier gezeigte Fahrzeug wurde allerdings im Jahr 1986 mit Follmer/Morton/Miller "nur" Dritter. 1984/85 und 1996/97 standen Joest-Renner ganz oben auf dem Treppchen an der Sarthe. Der hier gezeigte und jetzt von den Aachenern in 1:18 realisierte Bolide ist auch wegen seiner Dekoration so interessant. Das Flaggen-Design des Wagens mit der Beschriftung "Spirit of America" und der Startnummer 8 fällt sofort ins Auge. Solch ein Original ist natürlich eine perfekte Vorlage für die Bedruckungskünstler aus der Printenstadt. Minichamps ist mit diesem 956L auch ein echter Volltreffer gelungen, der eigentlich in jeder Vitrine gehört, um dort ins Auge zu fallen.
Auf den Spuren von Sherlock Holmes
Mit akribischer Detailverliebtheit haben die CMC-Entwickler in 1:18 ein Ferrari-Monoposto rekonstruiert, das in Originalgröße nicht mehr existiert: den Typ 156 F1, mit dem Phil Hill Weltmeister wurde.

Der Sharknose-Ferrari von CMC in 1:18
CMC hat offenbar vor keiner Herausforderung Angst. Denn mit ihrem neuesten Ferrari-Projekt begaben sich die Entwickler aus dem schwäbischen Ostfildern auf ganz dünnes Eis. Ein Ferrari 156 F1, das klingt auf den ersten Blick logisch und völlig normal für die Weiterentwicklung des hauseigenen Premium-Programms. Die Farbe Rot hat sich mittlerweile bei CMC neben Silber als Grundton für Rennwagen-Miniaturen in 1:18 bestens etabliert. Und der Typ 156 F1 ist ein Meilenstein in der Ferrari-Evolution, eine moderne Konstruktion mit Mittelmotor und mit Phill Hill auch ein erfolgreicher Renner aus Maranello. Passt also bestens, bis auf ein winziges, nicht zu vernachlässigendes Detail: Es gibt keinen Ferrari 156 F1 aus der Saison 1961 mehr im Maßstab 1:1. Denn als dessen Konstrukteur, Charlo Chiti, in einer Art Palast-Revolte dem Commendatore Enzo Ferrari die kalte Schulter zeigte und das Team verließ, da beschloss der Firmenchef vor lauter Wut, die noch vorhandenen Fahrzeuge in die Schrottpresse zu fahren. Rock-Sänder Chris Rea ließ sich zwar für seinen Film "La Passione" eine Replika fertigen, doch diese entsprach technisch in wichtigen Punkten nicht dem Original. Also gingen die wackeren Entwickler von CMC einen lange, sehr mühsamen Weg. Sie sammelten akribisch alles Fotos, Zeichnungen, technischen Dokumentationen und andere Dossiers über "ihren" 156er. Daraus fügten die Könner dann allmählich eine Puzzle zusammen, das als Akte 156 die Grundlage für ein prächtiges 1:18-Modell liefern dürfte. Weltexklusiv kann MODELL FAHRZEUG hier zwei Fotos von einem sehr weit fortgeschrittenem Vorserienmuster des 156 F1 von CMC in 1:18 zeigen. Mehr Informationen zu diesem Projekt und alle Details zeigt die Redaktion im Dezember-Heft.
Einen italienischen Roten, bitte
Kyosho gibt beim Thema Ferrari-Miniaturen in 1:18 weiterhin Vollgas. Der deutsche Importeur Minichamps liefert jetzt wieder einen roten F40 an den Handel aus. Die Miniatur glänzt mit traumhaft gestalteten Details.

Der F40 in Rot von Kyosho in 1:18
Er ist der Ferrari-Ferrari der Neuzeit. Der F40. Unter Kennern gilt er allein schon deshalb als Ikone, weil Enzo Ferrari höchstselbst noch an seiner Entwicklung mitgearbeitet hat. Außerdem stellte die Firma aus Maranello das zweisitzige und 478 PS starke Coupé pünktlich zu ihrem 40. Geburtstag vor. Für eine treffliche 1:18-Miniatur kann es also keine bessere Vorlage geben, wenn es um Meilensteine der italienischen Sportwagengeschichte geht. Jetzt ist dieses Sammlerstück der Ferraristi in der Baugröße 1:1 auch wieder als sehr gut gelungene 1:18-Miniatur aus dem japanischen Hause Kyosho im Angebot. Minichamps, deutsche Importeur des asiatischen Premiumlabels, liefert nun wieder einen roten F40 an den Fachhandel aus. Die Verkleinerung ist nicht nur sehr sauber lackiert und mit einer umfassenden und vorbildgerechten Dekoration versehen, auch die beweglichen Features können sich sehen lassen. Die Vorderräder lassen sich lenken und die Hauben und Türen sind natürlich beweglich umgesetzt. Darüber hinaus spendiert Kyosho seinem F40 selbstverständlich auch bewegliche Klappscheinwerfer. Wie beim Original wird die Motorhaube mit Hilfe einer Stange arretiert, die sich im Motorraum verbirgt. Dem Hochleictungssportwagen widmet Kyosho also ein hochwertiges Modell.
Wahlweise auch offen
Mit dem Ferrari 328 GTS meldet sich Kyosho nach langer Maranello-Abstinenz wieder zurück. Mit einer Miniatur, die Premiumformat besitzt.

Der Ferrari 328 GTS von Kyosho in 1:18
Die Gerüchte waberten erstmals im letzten Februar, pünktlich zur Spielwarenmesse 2008 in Nürnberg hoch. Darf Kyosho eventuell keine 1:18-Modelle mit Ferrari-Vorbild mehr produzieren? Hintergrund: Der Besitzer der Modellauto-Exklusivlizenz für verkleinerte Maranello-Hengste, die Firma Hot Wheels, peilt mir ihren teuren Elite Models genau dieselbe Kundschaft an. Danach war es lange Zeit ruhig geworden bei den Japanern in Sachen Ferrari. Doch jetzt ist es amtlich: Kyosho liefert, in Deutschland über seinen Importeur, die Firma Minichamps aus Aachen, wieder einen 1:18-Rosso-Renner nach Vorbild aus Maranello an die Fan-Gemeinde aus. Und was für einen! In exklusivem Finish steht der Ferrari 328 GTS ab sofort in dem so typischen Rot im Ladenregal. Das Mittelmotor-Automobil schrieb ab 1985 die erfolgreiche Geschichte der "kleinen" Achtzylinder-Ferrari fort, lief bis 1989 aus den Werkshallen und stand als Coupé namens GTB und offener GTS in den Prospekten. Die Japaner haben sich gottlob für die offene Version entschieden und spendieren ihrem 1:18-Targa ein abnehmbares, mattschwarzes Dach. Die Türen und Hauben sind natürlich beweglich umgesetzt und auch die Details überzeugen. Schließlich gibt es beim GTS serienmäßig bewegliche Klappscheinwerfer und eine zu öffnende Abdeckung über dem Kofferraum im Heck des Mini-328ers. Die Vorderräder lassen sich außerdem lenken, und ein mehrfarbiges, komplett instrumentiertes Interieur setzt ebenso Glanzpunkte wie der komplett verkabelte V8-Motor. Da freuen wir uns doch auf den nächsten Roten der Japaner in 1:18.
Black is back
Die letzte Generation des BMW M3 GTR bringt Minichamps nun auch in schwarz als so genanntes Streetcar in der Baugröße 1:18 heraus, mit absoluten Top-Features.

Der M3 in 1:18 als Schwarzrenner
Es hat schon Tradition, dass Minichamps seinen BMW-Rennversionen in loser Folge auch so genannte Streetcars, also straßentaugliche Derivate dieser Fahrzeuge zur Seite setellt. Insbesondere bei der letzten Generation des BMW M3 GTR waren die Aachener jetzt wieder fleißig. Denn in sattem Schwarz und der Baugröße 1:18 debütiert dieses Leichtbaucoupé der Münchner nun als Verkleinerung aus der Domstadt. Schon das Außendesign mit geschmiedeten Rädern, einer makellos lackierten Karosserie und beinahe fugenfrei eingesetzten Hauptscheinwerfern wie Rückleuchteneinheiten kann brillieren. Noch mehr überzeugt sicherlich das Finish bei den Technik-Features. Nicht nur die Scheibenbremsen mit passenden Sätteln, auch der Motor unter Fronthaube sind Finessen der Extraklasse. Das setzt sich natürlich im Renncockpit mit ultraleichten Schalensitzen und fein nachgezeichneter Instrumentierung perfekt fort. Auch bei diesem 1:18er hat Minichamps traumhafte Spaltmaße im Bereich der Türen und Hauben realisiert. Bestens getroffen haben die Aachener außerdem den bügelbrettgroßen Heckflügel, der sich beim Original übrigens verstellten lässt. Fazit: Ein Volltreffer ins Schwarze.
Nummer 5 lebt
Mit einer ganz besonderen Version baut Minichamps aus Aachen sein hauseigenes Starterfeld des Maserati Tipo 61 im Maßstab 1:18 konsequent weiter aus. Sie trägt die Startnummer 5.

Der Birdcage von Moss/Gurney in 1:18
Dieser offene Rennwagen ist vorwiegend weiß lackiert, trägt aber einen dunkelblauen Längsstreifen, der vorne in einer Umrahmung des ovalen Kühlers ausläuft. "CAMORADI" steht in tiefschwarzen Großbuchstaben auf der winzigen Tür. "USA" klebt wie ein Kennzeichen auf seiner flachen Nase. Experten und Kenner der klassischen Rennsportgeschichte wissen jetzt sofort, dass es sich um einen Maserati Tipo 61 handelt. Also um jenen Sportwagen der Italiener, der wegen seines ausgefeilten und hyperleichten Gitterrohrrahmens auch den Spitznamen Birdcage trug. Doch einen ganz besonderen Vogelkäfig stellt uns Minichamps da in 1:18 ins Ladenregal. Dieser Tipo 61 trägt die Startnummer 5 und ging im Jahre 1960 mit den beiden virtuosen Piloten Stirling Moss und Dan Gurney an den Start, beim 1000-Kilometer-Rennen auf dem Nürburgring, das damals noch über die Nordschleife, die grüne Hölle führte. In einem vom schlechten Wetter gegrägten Fight trugen beide Fahrer den Maserati mit traumwandlerischer Sicherheit um den Kurs und konnten im Regen durch ihr fahrerisches Können auch das Leistungsmanko gegenüber der Konkurrenz wettmachen. Moss und Gurney fuhren als Sieger über die Ziellinie. Ein echter Siegertyp ist auch das Modell von Minichamps, aus 220 Einzelteilen zusammengefügt, 296fach dekoriert, mit 43 Tampondrucken versehen. Sieben Decals und 164 Freihandlackierungen runden das Outfit ab. Auch die technischen Features wie Motor, Cockpit und teilweise sichtbarer Rahmen sind hochwertig. Der gehört eindeutig auf´s Treppchen.
Italiener aus Zeven
Lange Zeit kamen die Modelle von Mondo Motors nur vereinzelt nach Deutschland. Ab sofort fungiert Cars & Co als deutscher Importeur für die Die-Cast-Modelle in den Baugrößen 1:24 und 1:18.

Den MiTo bringt Mondo Motors in 1:18 & 1:24
Endlich hat Mondo Motors einen offiziellen deutschen Importeur: Die Firma Cars & Co (Gartenstraße 46, 27404 Zeven) kümmert sich ab sofort um die Miniaturmodelle aus Italien. Cars & Co gilt als erfahrener Distributor, der mit Ricko, Welly und Sunstar auf dem Die-Cast-Feld bereits ausgiebig Erfahrungen sammeln konnte. Das Programm von Mondo Motors umfasst bisher schwerpunktmäßig Verkleinerungen in den Maßstäben 1:24 und 1:18. Dabei stehen natürlich Vorbilder von italienischen Automobilherstellern im Vordergrund. So wird Mondo Motors schon bald den neuen Fiat 500 Abarth und den neuen, kleinen Alfa Romeo namens MiTo in beiden Konfektionsgrößen herausbringen. Daneben dürfen sich die Fans in 1:18 aber auch auf den klassischen Fiat 695 Abarth, den Fiat Grande Punto, den Alfa Romeo 159 und Lamborghini-Boliden sowie Maserati-Sportwagen freuen. In 1:24 planen die Italiener einen Ford GT, einen Golf V GTI, einen VW Eos und den Porsche Carrera GT3. Die 1:18er dürften bei den Verkaufpreisen um die 30 Euro, die 1:24er zwischen 13 und 15 Euro liegen.
Leon lässt Muskeln spielen
Guiloy hat mit der Firma Corona-Net aus Stuttgart einen neuen deutschen Importeur und der darf sich über den Seat Leon WTCC in 1:18 freuen, zunächst in roter Testcar-Version.

Der Seat Leon WTCC von Guiloy in 1:18
Ab sofort fungiert die Firma Corona-Net (Gebelsbergstr. 115, 70199 Stuttgart) als offizieller deutscher Importeur der Die-Cast-Miniaturen des spanischen Anbieters Guiloy. Hier zu sehen ist das rote Testcar des Seat Leon WTCC, das später auch in originalgetreu dekorierten Rennversionen vom Stapel rollen soll und die 1:18-Startaufstellung der Spanier erweitert. Bewegliche Vordertüren haben die Konstrukteure der Miniatur ebenso spendiert wie eine zu öffnende Motorhaube. Der Unterboden geizt zwar etwas mit Details, dafür fallen Räder und Felgen samt der Scheibenbremsen aber wieder überzeugend aus. Auch im Interieur kann der Rennfan viele gute Finessen wie den Rennschalensitz und das nach hinten versetzte Volant sowie einen feinen Überrollkäfig entdecken. Der Motor unter der vorderen Haube besteht zwar nur aus einer fein gravierten Kunststoffplatte ohne Verkabelung, diese ist aber im Bereich der Nebenaggregate kundig koloriert. Später im Jahr wollen die Spanier in 1:18 den BMW 320 si aus der Tourenwagenweltmeisterschaft herausbringen, auch in der Dekoration des dreifachen Champions Andy Priaulx. Mehr über diesen 1:18er zeigt das nächste Heft von MODELL FAHRZEUG.
Gelber Bierrenner aus Aachen
Nix Flasche leer, Minichamps setzt bei den Rennsportneuheiten auf volle Kanne und bringt den AMG-Klassiker in Hannen-Alt-Version und jetzt auch in der Baugröße 1:18.

Der 300 SEL 6.8 AMG Hannen Alt in 1:18
Der Mercedes-Benz 300 SEL 6.8 AMG ist nun wirklich alles anderes als ein zurückhaltend gestylter Rennwagen. Eine lange klassische S-Klasse mit breit ausgestellten Kotflügeln und ihrer Stoßstangen beraubt wirkt einfach eine Spur martialisch. Hinzu kommt bei der jüngsten Version im Maßstab 1:18, die Minichamps jetztr vorstellt, noch eine Farbgebung und ein Hauptsponsor die zu Mercedes ungefähr so gut passen wie der nöhlende Weltmeister Fernando Alonso zu einem Silberpfeil-Monoposto. Denn der breite Viertürer mit der Startnummer 38 trägt sattes Gelb und die mittelblaue Beschriftung der Biermarke Hannen Alt auf den Flanken, der Motor- und Kofferraumhaube sowie auf dem Dach. Darüber hinaus spendiert Minichamps seinem Mercedes-Boliden einen detaillierten Motor, den Renntank im Kofferraum und Kühlgitter für die Bremsen unterhalb der doppelten Frontscheinwerfer. So dekorirert und spezifiziert ging das Vorbild übrigens beim Saisonfinale auf dem Hockenheimring im Jahre 1971 an den Start.
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