Maranello mal anders
Mit einem feuerrot lackierten Fiat 238 als Kastenwagen in einer ganz besonderen Version stockt Rio sein 1:43-Programm pünktlich zum Februar 2012 auf. MODELL FAHRZEUG kennt die Hintergründe.

Schöner Fiat-Ferrari von Rio
Wenn Außendekorationen einen Lieferwagen schneller machen könnten, dann hätte dieser Vertreter sicherlich die Chance, rekordverdächtiges Temperament zu entfalten. Denn das Vorbild für die neueste 1:43-Version des Fiat 238 als Kastenwagen von Rio liefert jenes Einsatzfahrzeug, das 1977 das Rennteam bei den 24 Stunden von Le Mans begleitet hat. Der Wagen trägt natürlich, wie könnte es auch anders sein, Ferrari-Rot und gibt sich ansonsten aber auf den ersten Blick ganz zivil. So besitzt der Kastenwagen silberne Stahlfelgen, auf die Rio die originalgetreuen, verchromten Radkappen aufzieht. Doch die Seitenansicht schafft klare Verhältnisse. Dort ist im Bereich der Seitentür das legendäre Cavallino Rampante, das springende Pferd der Scuderia Ferrai in Schwarz aufgedruckt und darüber prangt der ebenfalls schwarze Schriftzug "Ferrari Automobili". In roter Schrift auf silbernem Grund ist außerdem "Le Mans" auf einen Balken gedruckt, damit auch jeder weiß, bei welchem Rennen wir uns befinden. Das Original stammte aus dem Jahr 1977, versichert wie gesagt Rio. Der Rest fällt wie beim normalen 238er aus: Außenspiegel, Türgriffe, sowie Scheibenwischer und Frontblinker sind als separate Teile eingesetzt.
Der Ossi mit Fließheck
Im Osten mal was Neues. In seiner Ist-Serie mit osteuropäischen Automodellen bringt Ixo jetzt als Zinkdruckgussminiatur mit dem Zastava 1100 ein Fiat-Derivat in den Fachhandel.

Der Zastava 1100 von Ist-Model
Eigentlich ist die Zastava Automobili a. d. als Waffen- und Automobilhersteller gestartet und existiert heute als serbische Firma mit Sitz in Kragujevac. In den Siebzigern war der Anbieter noch jugoslawisch und lieferte auch nach Deutschland neben raren Eigenkonstruktionen vorwiegend auf Fiat-Modellen basierende Mittelklassewagen nach Westeuropa. Einer der bekanntesten dieser Bautypen war in den Siebzigern sicherlich der Zastava 1100. Abgeleitet von der technischen Basis, einem ganz normalen Fiat 128, hatte Zastava eine Fließheck-Version mit vier Türen und einer praktischen Heckklappe realisiert. Die Zusammenarbeit mit Fiat läuft übrigens bis in die heutige Zeit hinein. Exakt diesen Zastava 1100 bringt Ixo jetzt als 1:43-Miniatur in seiner Ist-Serie auf den Markt. In hellgrüner Lackierung und mit hellbraunem Interieur macht die Neuheit einen hochwertigen Eindruck. Blinker und Seitenblinker sind zwar nur auflackiert, dafür trägt der Zastava en miniature aber vorne im Grill einzeln eingesetzte, runde Scheinwerfer. Außen- und Innenspiegel sind separat eingefügt, die Scheibenwischer als Fotoätzteile realisiert. Dazu spendiert Ist-Model durchbrochene Stahlfelgen mit aufgeprägten Radkappen. Auch die Gesamtproportionen fallen stimmig aus.
Exoten-Taxi
Da werden sich die Taxi-Sammler mit einem Faible für den Maßstab 1:43 aber freuen: Denn in der J-Collection erscheint eine Exoten-Benzin-Droschke auf Basis eines Toyota-Originals.

Das Macao-Taxi von J-Collection
Lange nichts mehr gehört vom Japaner-Label J-Collection, das ja bekanntlich auch auf Produktions-Kapazitäten von Ixo zurückgreifen kann. Doch zum Jahreswechsel überraschten die Asiaten dann doch wieder mit einem prall gefüllten Neuheitenpaket, das sogar eine echte Überraschung für Taxisammler parat hatte. Denn in der J-Collection bringen die Macher jetzt ein fein gemachtes Zinkdruckgussmodell eines Toyota Hiace Vans als Taxi von der Insel Macao auf den Markt. Von europäischen Taxis unterscheidet sich dieser Mini-Bus schon durch seine Farbgebung. Unterhalb der Türkante ist er in sattem Schwarz lackiert, darüber in einem Beige, das unserem Taxi-Beige in Deutschland ähnelt. Natürlich ist der Toyota Hiace en miniature, das Vorbild liefert übrigens der Van aus dem Vorbildbaujahr 2007, ein Rechtslenker. Sofort ins Auge fallen die bei einem Taxi vorgeschriebenen zwei linken Außenspiegel zur Vermeidung von toten Winkeln. Der 1:43-Bus rollt auf Felgen im Sechsarm-Design und trägt auf dem Dach ein weißes Taxi-Schild mit roter Beschriftung sowie eine zusätzliche Antenne für den Funk. Dazu gibt es bei J-Collection asiatische Kennzeichen und eine brauchbar gestaltete Inneneinrichtung. Cars & Co bringt die Modelle von J-Collection nach Deutschland.
Down-Sizing mal anders
Heute ist Down-Sizing in aller Munde, Doch die Sache ist schon ein alter Hut. Selbst Ferrari griff, wenn es das Reglement so wollte, bei seinen Sportwagen auf Vierzylindermotoren zurück.

Der 500 TRC von Art Model in 1:43
Der Zweck heiligt die Mittel: Aber einen Ferrari-Rennwagen mit nur vier Zylindern unter der Haube? Doch, das gab es wirklich neben all den V12, V8 oder Sechszylindermotoren beim Dino. Der letzte dieser Art für den Renneinsatz war der 1957 entwickelte Ferrari 500 TRC, der innerhalb kürzester Zeit nur ganze 19 Mal die Werkshallen in Maranello verließ. Unter der Haube werkelte ein gerade einmal 190 PS starker und 1984 Kubikzentimeter großer Vierzylinder-Reihenmotor, der allerdings einen großen Vorteil hatte: Er konnte in der Zweiliter-Kategorie an den Start gehen. Besonders erfolgreich war der 500 TRC, den Art Model jetzt in der Fahrerversion Tramontana und Cammarata aus dem Targa-Florio-Rennen 1958 auf den Markt bringt, freilich nicht. Deshalb bewegten ihn auch meist Privatiers und keine Werksfahrer. Doch die Startnummer 96 konnte sich 1958 wenigstens den zehnten Platz in der Gesamtwertung sichern und wurde immerhin zweiter in der Zweiliter-Kategorie, die mit dem Wagen von Starrabba und Cortese ein weiterer 500 TRC mit Privatfahrern hinter dem Steuer gewann. Das 1:43-Modell hat feine Speichenräder und eine filigrane Windschutzscheibe, ist in Sachen Verarbeitung aber nur guter Durchschnitt.
Alles auf die Null
Mit dem Fiat Zero startete bei den Norditalienern das Automobil-Geschäft. Das Fahrzeug lief immerhin drei Jahre von den Produktionsbändern und war in zahlreichen Karosserievarianten im Programm. Rio hat sich bei seinem 1:43-Modell für einen zweisitzigen Phaeton entschieden.

Der Fiat Zero von Rio als 1:43-Modell
Wie gut, dass es das 1:43-Label Rio gibt. Denn immer wieder sichten die Norditaliener ihren uralten Formenfundus und fördern so nicht selten Vorkriegsklassiker zu tage, die bei einer speziellen Sammler-Gemeinde sehr begehrt sind und natürlich auch wichtige Meilensteine der Automobil-Entwicklung nachzeichnen. Die jüngste 1:43-Neuheit von Rio passt gut in diese Kategorie, denn das elfenbeinfarbene 1:43-Modell gibt den Fiat Zero wieder. Mit diesem Typ Zero begannt bei Fiat die hauseigene Automobil-Produktion. Das Urauto der Italiener lief allerdings nur drei Jahre, von 1912 bis 1915 von den Produktionsbändern, dann folgte schon ein in wesentlichen Teilen überarbeitetes Produkt. Immerhin wuchs die Leistung des Zero-Fiat stetig von 15 auf 18 PS. Das Auto war wie damals üblich schon ab Werk in zahlreichen Karosserie-Varianten lieferbar und wurde auch von freien Karosseriefirmen eingekleidet. Das 1:43-Modell, das Rio jetzt dem Fiat Zero widmet, zeigt einen frühen, zweisitzigen Phaeton, an dem vor allem die zusätzlichen Spanngurte für die Windschutzscheibe oder das geschlossene Dach sofort ins Auge fallen. Die Felgen sind in Dunkelbraun lackiert, das Interieur trägt einen helleren Braunton, Kühler und Lampen schimmern dagegen originalgetreu messingfarben.
Brumm bringt 127er
Lange hat Signore Tarteletti überlegt, wie seine nächste echte Formenneuheit für das Brumm-Programm in 1:43 aussehen wird. Jetzt liefert er mit dem Fiat 127 schon bald das Ergebnis seiner Überlegungen aus.

Der Fiat 127 von Brumm in 1:43
Wenn Fiat nichts kann, aber beim Thema Kleinwagen dürfen die Turiner immer wieder gekonnt mitreden. So auch im Jahr 1971, als die Turiner einmal mehr die versammelte Konkurrenz mit einem neu gestylten Kompakten überraschten, der zum Verkaufserfolg werden sollte. Mit dem Typ 127 stellten die Italiener einen modern konzipierten Kleinwagen mit quer eingebautem Vierzylindermotor und Frontantrieb vor. Der Zweitürer erhielt ein Fließheck mit Kofferaumklappe, ein Jahr später war gegen Aufpreis sogar eine zu öffnende Heckklappe lieferbar. Aus den ersten Bildern des Modells von Brumm, die wir hier zeigen, geht hervor, dass sich die Italiener ein ganz frühes Modell für ihre Planungen ausgesucht haben, das den Stand anno 1971 nachzeichnet. Zu erkennen ist dieses zunächst einmal an den verchromten Stoßstangen und an dem kleinen schwarzen Grill mit silberner Umrandung. Auf den ersten Blick schlüssig wirken die Proportionen des Zweitürers mit Fließheck. Beim Interieur will Brumm in Sachen Finish einen kleinen Quantensprung gegenüber den Vorgängern realisieren. Auf Anfrage von MODELL FAHRZEUG teilte Brumm außerdem mit, dass auch eine "Carabinieri"-Version geplant ist.
Alfa Romeo Arna in 1:43
Der Alfa Romeo Arna in 1:43 wird jetzt bei hart gesottenen Alfisti nicht ungedingt Begeisterungsstürme auslösen, aber das Modell schließt eine Lücke in der Alfa-Ahnengalerie.

Der Alfa Arna von Gamma Models
Meine Güte: Welche Irrwege hat die legendäre Automobil-Marke Alfa Romeo in ihrer langen Geschichte überstanden, ohne dass sie ihr Image dabei lanfristig verloren hätte. Wir möchten da nur in aller Bescheidenheit an das Jahr 1993 erinnern, als ein gewisser Alfa Romeo Arna auf den Markt kam, der seine Karosserie einem Nissan Cherry verdankte. Immerhin: Motor, Antriebsstrang und Vorderachsaufhängung stammten noch von Alfa Romeo. Die Rohkarosserien wurden seinerzeit in Japan hergestellt und von da aus in das neue Alfa-Romeo-Werk in Pratola Serra verschifft. Von japanischem Finish bei der Montage durften die Käufer dieses Bastards also nur träumen. Er sollte außerdem ein kurzlebiger Irrtum in der Alfa-Geschichte bleiben, lief nur drei Jahre vom Band. Gerade einmal 80 000 Stück wurden in dieser Zeit produziert. Trotzdem: Die Firma Gamma Models stürzt sich in das Abenteuer und will die Lücke des Alfa Arna für die Sammler schließen und zwar mit einer Miniatur in der Baugröße 1:43. Das Modell erscheint in der preiswerten Serie Klaxon Easy und ist schon so weit fortgeschritten, dass unsere Bilder ein lackiertes Handmuster und eine Rohkarosserie zeigen. Die Auslieferung könnte noch in diesem Jahr stattfinden.
BBR startet neue Serie
Auch BBR zeigt sich im Herbst aktiv. Die Norditaliener starten ihre neue Blue-Moon-Serie mit 1:43- und 1:18-Miniaturen. Neu daran sind vor allem die niedrigeren Verkaufspreise und der Produktionsstandort China.

Der Alfa 2500 6C in 1:43
Die Sache ist offenbar so geheim, dass sich zur Zeit sogar die eigene Homepage noch darüber ausschweigt. Dennoch ist sicher: BBR wird eine ganz neue Serie starten. Es handelt sich dabei um ein Programm in den Sammlermaßstäben 1:43 und und 1:18. Die Vorbilder für die Blue-Moon-Serie soll zunächst einmal ausschließlich eine renommierte italienische Automobilmarke liefern: Alfa Romeo. Das erste 1:43-Modell, das in einer Klarsichtbox ausgeliefert wird, ist hier schon einmal als lackiertes Handmuster zu sehen: Es handelt sich um einen Alfa Romeo 2500 SS 6C von 1949. Zwei echte Knaller plant BBR für Blue-Moon-Serie in der Bburago-Baugröße 1:18: den Alfa Romeo 6C 2500 SS Touring Villa d´Este und den nicht minder attraktiven Alfa Romeo 4C, wie er auf dem Genfer Autosalon in diesem Jahr zu sehen war. Außerdem versprechen die BBR-Macher einen Wagen von Alfa, dessen Original Benito Mussolini gefahren hat, als 1:18-Modell. Die Miniaturen für das neue Label werden zwar, was die Recherche angeht, in Italien vorbereitet, doch der Formenbau und auch die Produktion sollen komplett in China über die Bühne gehen. Dadurch will BBR in seiner neuen Blue-Moon-Serie bessere, konkurrenzfähigere Preise realisieren und damit die Handarbeitskonkurrenz im eigenen Land ärgern. Warten wir einmal die ersten Muster ab, wie es in Sachen Qualität aussieht.
Schrilles Duo aus der Schweiz
Für seine mitunter außergewöhnliche Vorbildwahl ist MA Collection aus der Schweiz ja mehr als berühmt. Und es geht genau in diesem Stil mit 1:43-Kleinserienneuheiten weiter: mit einem Voisin und einem Delage.

Der Delage D6 von Ma Collection
Die Namen erinnern im Klang an große Weine, doch der Kenner weiß natürlich sofort: Es handelt sich um Automobilmarken, die nicht unbedingt jeder kennt. Voisin und Delage sind, um im Bilde zu bleiben, etwas für automobile Feinschmecker. Und ein Label für automobile Feinkost en miniature hat seinen Firmensitz in der Schweiz und überrascht uns immer wieder mit sauber gefertigten 1:43 Miniaturen, die in mühevoller Handarbeit und mit einer Präzision entstehen, die wir sonst nur von Uhrmachern kennen. Auch die Limitierung der Neuheiten macht diese Kleinkunstwerke besonders interessant. Es gibt sie nur jeweils 50 Mal und sie kosten bei Ma Collection (Internet: www.macollection.ch) 235 Euro, ohne zusätzliche Versandkosten. Zunächst einmal stellt der eidgenössiche Anbieter den Voisin C30 als Cabriolet ins Rampenlicht. Es ist das letzte Fahrzeug von Gabriel Voisin und kam 1938 heraus. Das C30-Cabriolet ist offen in Gelb/Schwarz und geschlossen in Blau/Dunkelblau lieferbar. Zweite Neuheit ist der Delage D6 als Limousine mit Dreiliter-Motor und einer Karosserie von Guilloré aus dem Jahr 1948, der in einem ungewöhnlich schimmernden Dunkelrot-Metallic lackiert ist. Auch hier war die Verarbeitung tadellos.
Der Martini-Fiat
Lange nichts mehr gehört von Rio. Doch jetzt gibt das italienische Modellautolabel nach der Sommerpause mit ganz neuen 1:43-Varianten wieder Gas. Mit dabei: ein Martini-Lieferwagen.

Der Fiat-Lieferwagen von Rio
Es gibt einige Sammlergemeinden, die es nicht auf einen bestimmten Fahrzeug-Typ, eine bestimmte Marke oder einen bestimmten Bautyp abgesehen haben. Es gibt auch Fans, für die ein Modellauto attraktiv wird, wenn der Schriftzug einer bestimmten Marke auf seiner Karosserie prangt. So etwa die "Martini"-Sammler, die sich auf die italienische Wermut-Marke spezialisiert haben und ihre Vorbilder meistens im Bereich schrill dekorierter Rennsportmodelle finden. Rio sorgt jetzt genau für diese Zielgruppe für Nachschub in Sachen Neuheiten, stellt dabei allerdings kein reinrassiges Rennfahrzeug vor. Vielmehr bringen die Italiener auf Basis ihres Lieferwagens vom Typ Fiat 238 eine neue Variante heraus. Der Fiat 238 wurde von 1966 bis 1981 produziert und war in dieser Zeit als Kombi, Bus, Pritsche und Kastenwagen im Programm. Auf letztere Version greift Rio für seine Neuheit zurück. Der Lieferwagen ist Mittelblau lackiert und trägt ebensolche Felgen und besitzt ein dunkelblaues Dach. Die Inneneinrichtung ist Schwarz gehalten, die Stahlfelgen tragen Chromkappen und im oberen Bereich des Türausschnitts ist der "Martini"-Schriftzug mit dem typischen roten Kreis untergebracht. Fotogeätzte Scheibenrahmen, einzeln eingesetzte Stoßstangen, Scheinwerfer und Türgriffe runden die Dekoration des 1:43ers ab.
Blaulicht-Exoten
Da werden sich die Sammler von Blaulicht-Exoten aber freuen. Das 1:43-Label Vitesse bringt zum Herbst zwei wirklich ungewöhnliche Police-Cars als fein gezeichnete Zinkdruckgussminiaturen heraus.

Das japanische Police-Car in 1:43
Okay: Das Angebot für Blaulichtfans ist sicherlich nicht gerade klein im Modellauto-Kosmos. Auch, wenn es sich nur um das Thema Polizeifahrzeuge dreht und dort nur Verkleinerungen in der Baugröße 1:43 auf der Agenda stehen, lassen sich sicher zahlreiche Neuheiten pro Jahr finden. Echte Exoten bleiben dabei allerdings rar. Zumal solche, wie sie jetzt Vitesse als 1:43-Miniaturen ins Rampenlicht schiebt. Denn da kommen gleich zwei Funkstreifen aus extrem fernen Ländern zum Einsatz. Die Basis bildet dabei in beiden Fällen der Mitsubishi Lancer in seiner jüngster Version als Viertürer, den Vitesse ja schon als ziviles Industriemodell für den japanischen Automobilhersteller angefertigt hat. Police Car Nummer eins geht dabei bei der südafrikanischen Polizei auf Streife und zwar genauer bei der Mandela Bay Traffic Control. Der 1:43er ist in Weiß lackiert und trägt an Nase, Front und den Flanken knallgelbe Partien sowie einen blau-gelben Längsstreifen auf Höhe der Türgriffe. Die zweite Polizei-Neuheit auf Basis des Mitsubishi Lancer ist ein schwarz-weiß lackiertes Einsatzfahrzeug der Japanischen Polizei. Während der Leuchtbalken beim südafrikanischen Modell Blau trägt, ist er beim japanischen Streifenwagen in transparentem Rot umgesetzt. Beide Miniaturen sind ab November beim Fachhändler.
Samurai-Renner in 1:43
Das war bisher eher selten: Das Vitesse-Label Rallye bringt im Oktober diesen Jahres einen Mitsubishi Lancer Evolution X, der in der Japanischen Rallyemeisterschaft fährt, als 1:43-Miniatur.

Der Nippon-Lancer in 1:43
Das Vitesse-Label Rallye füllt sein Starterfeld mit Rallye-Fahrzeuge auf Basis des Mitsubishi Lancer Evo X jetzt mit einer weiteren Neuheit in der Baugröße 1:43 auf. Das wäre jetzt nicht unbedingt eine Meldung wert, denn als Rallye-Gerät ist der potente Viertürer natürlich im Fokus des Labels von Vitesse. Doch diesmal haben sich die Entwickler eine ganz besonders exotische Variante als Vorbild für ihre Zinkdruckgussminiatur ausgesucht. Der vorwiegend weiß lackierte Flitzer mit Diagonalstreifen in den Farben Rot, Grau und Schwarz gibt schließlich jenen Wagen wieder, mit dem Y. Onishi und M. Tateyama im Jahr 2010 an der Rallye Japan teilnahmen. Das Fahrzeug trägt die Startnummer 65 und beeindruckt auf den ersten Blick mit einer Batterie von nicht weniger als vier Zusatzscheinwerfern über dem Kühlergrill. Sehr aufmerksam zeichnet die Firma aus dem Sunstar-Konzern die Dekorationen des Renngeräts mit den vorbildgerechten Sponsoren nach. Im Interieur des rechtsgelenkten Sportgeräts haben die Entwickler auch den Überrollbügel minutiös nachgezeichnet. Heckflügel und Schmutzfänger runden die Serienausstattung des 1:43-Modell vorbildgerecht ab.
Aventador in 1:43
Ich habe fertig: Bei Hot Wheels steht der Lamborghini Aventador als 1:43 Zinkdruckgussminiatur in der hochwertigen Elite-Serie unmittelbar vor seiner Auslieferung. Er debütiert gleich in drei Farben.

Lambo Aventador in 1:43
Keine Sorge, der Motor eines Lamborghini Aventador klingt sicherlich unverwechselbar, doch auch die Namen seiner Farben besitzen einen ganz typischen Sound. Wenn Hot Wheels etwa jetzt sein 1:43-Modell des Supersportwagens mit Stier im Wappen ausliefert, dann kommen die passenden Miniaturen mit Zinkdruckguss-Karosserie in den Farben Nero Aldebaran, Bianco Isis und Arancio Argos zum Händler. Da alle drei in der hochwertigen Elite-Serie an den Start gehen, ist auch klar, dass Hot Wheels versucht hat, eine perfekte Miniatur auf ihre vier Räder zu stellen. Obwohl unsere Bilder noch Vorserienmuster zeigen, wird auf den ersten Blick deutlich, mit welcher Präzision die Entwickler aus den Vereinigten Staaten der kantigen, aggressive Linie des Aventador auf die Spur gekommen sind. Doch es sind nicht nur die gelungenen Proportionen und die feinen Gravuren auf der Außenhaut, die dieses Modell zu einem gelungenen machen. Die perfekt gestylten und dimensionierten Felgen, die optimal eingesetzten Front- und Rückleuchten und die perfekt nachempfundenen Fensterteile tragen zum originalgetreuen Gesamteindruck des Mittelmotor-Sportwagens en miniature bei. Unter der geschlitzten Heckscheibe ist außerdem der V12-Motor aufwändig nachgezeichnet.
Hummer mit Happy-End
Sparsam ist ein Hummer ganz bestimmt nicht. Aber Praktisch: Nun, der H3T kann da als Pick-up mit seiner riesigen Ladefläche glänzen, wie auch das passende 1:43-Modell unterstreicht.

Der Hummer H3T von Luxury in 1:43
Wie praktisch ein Hummer H3T als Pritschenwagen ist, das lässt sich auf den Zentimeter genau messen. Denn seine Ladefläche stellt in der Länge exakt 150 Zentimeter zur Verfügung und macht diese Version damit sicherlich zum praktischsten Hummer im Programm. Das Modell gibt es seit 2008 und nun hat sich auch der erste Modellautoproduzent gefunden, der vom Pick-up eine Miniatur auflegt. Das Resine-Modell stammt von Luxury Collectibles und wird von Minimax aus Macao für die Amerikaner mit Adresse an der Fifth Avenue in New York produziert. Unser blaumetallicfarbenes Muster gab schon das Finish der Serienware wieder und glänzte zunächst einmal mit einer sauber ausgeführten Lackierung. Sogar die Gravuren auf der vorwiegend kantig geformten Außenhaut wissen zu überzeugen. Auch der Rest der Detaillierung präsentiert sich in gekonntem Finish. Türgriffe an der Doppelkabine und die Scheibenwischer sind ebenso als Einzelteile eingesetzt wie die riesigen Rückspiegel sowie die Scheinwerfer und Blinker in dem massiv ausgefallenen Kühlergrill. Sehr schön hat Luxury Collectibles auch die Leichtmetallfelgen an seiner Miniatur gestaltet. Sogar die Rücklichter sind fast fugenfrei eingesetzt..
David auf dem Podium
Wer sich 1964 vom Monte-Sieg des Mini überraschen ließ, der hat das Rennen ein Jahr zuvor vergessen, bei dem der Flitzer Dritter wurde. Vitesse baut diesen Podiums-Mini in 1:43 nach samt originalgetreuer Dekoration.

Der Monte-Mini von Rallye in 1:43
Noch fuhr ein Saab 96 den Sieg nach Hause. Doch die Kompakt-Limousine aus Schweden spürte bei der Monte Carlo Rallye anno 1963 schon den heißen Atem des Kleinwagens von der Insel im Nacken: Der Mini machte sich erstmals auf dem Podium breit und kam mit Aaltonen und Ambrose sensationell auf den dritten Platz. Immer mehr etablierte sich der von Sir Alec Issigonis 1959 konstruierte Kleinwagen auch im Rennsport und fuhr dank seiner Leichtigkeit und Wendigkeit in vielen verschiedenen Rennkategorien Siege ein. Ein Jahr später sollte der geniale Zweitürer mit quer eingebautem Frontmotor und Frontantrieb schon ganz oben auf dem Treppchen rangieren. Rallye, ein 1:43-Label des chinesischen Mehrmarkenkonzerns Vitesse, nimmt sich jetzt des Wagens mit der Startnummer 288 an und hat ein wohlproportioniertes Modell in 1:43 auf seine weißen Felgen gestellt. Der Wagen ist in Rot lackiet und besitzt ein weißes Dach und trägt vor dem verchromten Grill nicht weniger als drei mit schwarzen Schutzkappen versehene Zusatzscheinwerfer. Dieser frühe Mini besitzt natürlich originalgetreu Schiebefenster in den Türen und trägt sehr feine Stoßstangen in den Türen. Die Dekoration mit Sponsoren-Logos hat Vitesse vorbildgerecht umgesetzt die Scheibenwischer sind silbern aufgedruckt.
Einser als 1:43-Miniatur
Wenn es mit einer Modellautopremiere des neuen Einsers von BMW zur IAA in Frankfurt klappt, dann wird es sich wahrscheinlich um ein 1:43-Modell des Fünftürers handelt, hat MODELL FAHRZEUG erfahren.

Kommt in 1:43 zur IAA: neuer Einser
Die schlechte Nachricht vorweg. Ein 1:87-Modell des neuen Einsers von BMW wird es wohl zur IAA in Frankfurt noch nicht geben. Hintergrund: Seit dem neuen Fünfer entwickelt Haus- und Hoflieferant Herpa seine H0-BMW zunächst einmal auf eigenes Risiko und erhält erst dann einen Industrieauftrag aus München. Zum neuen Einser konnten sich die Dietenhofener aber noch nicht durchringen. Doch ein Firmensprecher macht Hoffnung: "Wenn es zur IAA noch keinen neuen Einser in 1:87 gibt, heißt das nicht, dass wir uns nicht mit solch einem Projekt beschäftigen, vielleicht aber erst später." Mit Vollgas auf die Zielgerade fährt der neue Einser dagegen in der Baugröße 1:43 und es könnte hier auch mit einer IAA-Premiere der Miniatur in Frankfurt klappen. Sicher ist jedenfalls: In Heft 5/2011 von MODELL FAHRZEUG, das am 17. August 2011 auf dem Markt ist, wird es erste Bilder von einem Handmuster des Fünftürers geben, im Rahmen eines großen Vorberichtes über die IAA-Modellauto-Neuheiten der Autoshow in Frankfurt. Ebenso beschlossene Sache ist ein Einser BMW im neuen Look als 1:18-Miniatur. Bis zum Rollout des Fünftürers in der Bburago-Baugröße werden sich die Sammler allerdings noch etwas gedulden müssen. Zum Ende des Jahres sollte diese Miniatur beim BMW-Händler dann lieferbar sein.
Vier Boxerherzen
Im Rennsport fuhr der Porsche 911 zahlreiche Lorbeeren ein. CK-Modelcars bringt jetzt vier neue 1:43-Modelle heraus, die dies unterstreichen. Die Basis liefert jeweils Spark Model.

Die vier Elfer von CK-Modelcars
So schön kann ein Quartett sein. Vier neue Miniaturen, die allesamt Rennversionen eines Porsche 911 abbilden, bringt die Firma CK-Modelcars ( www.ck-modelcars.de) ab sofort in den Fachhandel. In grün-blauer Dekoration erstrahlt zum Beispiel der Porsche 911 GT3 R Falken VLN Nürburgring 2011 in der Fahrerversion Ragginger und Asch. Eine schnittige Kombination aus Weiß und Rot liefert die Dekoration des Porsche 911 GT3 R des Teams Frikadelli-Racing. Der hier gezeigte Wagen ging mit Schmitz, Abblen und Kentenich im Jahr 2011 am Nürburgring im Rahmen der VLN an den Start. Dritter im Bunde ist der Porsche 935 K3/81, der im Jahr 1981 mit Field, Whittington und Whittington und der Startnummer 59 ins Rennen ging. Hier fällt natürlich sofort die flache Nase ins Auge. Das Quartett komplettiert wiederum ein Fahrzeug aus dem Porsche Sportcup 2011, der Wagen des Teams Ring Police von Slooten und Jung in seiner typischen, schwarzweißen Farbgebung. Alle vier Miniaturen punkten mit makellos ausgeführten Dekorationen und originalgetreu gestalteten Renninterieurs. Ebenso sind sie auf je 300 durchnummerierte Einheiten limitiert. Die Verkaufspreise betragen 59,95 Euro, zuzüglich 5,90 Euro für den Versand.
Alte Kämpfer
Alle drei Piloten sind für Kenner der F1 keine unbeschriebenen Blätter. Mit F1-Boliden von Mika Häkkinen, Elio de Angelis und Nigel Mansell belebt Minichamps seine Startreihen in der Baugröße 1:43.

Das F1-Trio von Minichamps in 1:43
Mika Häkkinen kennt sicherlich jeder, der sich für die Formel-1 interessiert. Doch hätten Sie gewusst, auf welchem Auto der spätere Weltmeister von 1998 und 1999 im Jahre 1990 seine Testrunden drehte? Es war ein schrill bunter Benetton-Ford B188 mit der Startnummer 19. Den gelb-rot-blau-grünen Boliden bringt Minichamps in diesen Tagen als fein dekoriertes 1:43-Modell auf den Markt und hat dabei sowohl im Bereich der Achsaufhängungen, der Spoiler und des Cockpits samt Fahrerfigur gute Arbeit abgeliefert. Der nächste Pilot, der Ur-Brite Nigel Mansell wurde 1992 F1-Champ und ein Jahr später sogar Sieger in der amerikanischen Indy-Car-Serie. Seine ersten Gehversuche in der Formel 1 machte er bei Lotus, 1981 unter anderem beim Training zum Britischen GP in Silverstone in einem schwarzen Lotus-Ford 88, in schwarz-goldener Dekoration und mit Startnummer 12. Auch diesen F1-Klassiker bringt Minichamps jetzt in tadelloser Dekoration in 1:43 auf den Markt. Unser Trio komplettiert der Lotus-Ford 81 aus der Saison 1980, mit dem Elio de Angelis beim GP von Brasilien an den Start ging. Der Wagen mit der Startnummer 12 ist in Rot und Blau lackiert und mit originalgetreu platzierten Chromapplikationen versehen. Auch bei diesem Minichamps-1:43er fallen die Achsaufhängungen sehr feingliedrig aus.
Die Caramba-Limousinen
Ja, an der schweren, ja beinahe mörderischen Panamericana Mexiko nahmen im Jahr 1954 auch stattliche Limousinen teil. Alfa trat gleich mit vier Limousinen an, die immerhin alle ins Ziel kamen.

Der Panamericana-Alfa von Rio
Mörderisch, dieses Attribut trifft die Realität, wenn es um die Panamericana Mexiko aus dem Jahr 1954 geht. Trotzdem oder vielleicht sogar gerade deshalb fand das Rennen in den Fünfzigern einen extremen Zulauf. Natürlich mag dabei auch eine Rolle gespielt haben, dass die Panamericana Mexiko im Jahr 1954 auch zur Sportwagen-Weltmeisterschaft zählte. Zwar hatten die Veranstalter wegen der zahlreichen, spektakulären Unfälle aus den Vorjahren die Gesamtstrecke 1954 auf nur 3070 Kilometer gekürzt, doch in nur fünf Tagen und auch meist nur mit Sand ausgestalteten Pisten war dieses Rennen immer noch eine der größten Herausforderungen auf der Welt für Fahrer und Material. Einen der vier Alfa Romeo 1900 TI, die damals diese Tortur überlebt hatten, bringt Rio jetzt in originalgetreu nachempfundener Dekoration auf den Markt. Es handelt sich dabei um den Viertürer von Mario Dalla Favera und Egidio Campigotto mit der Startnummer 267. Die Startnummer prangt mit schwarzen Ziffern auf einem riesigen, gelben Rechteck auf den beiden Vordertüren und nur in schwarzen Ziffern auf dem Dach des Mini-Alfa. Auf den Flanken trägt der Viertürer die Beschriftung "Finmeccanica" auf den vorderen und "Alfa Romeo" auf den hinteren Kotflügeln, jeweils mit roten Zierstrichen darüber und darunter. Das Interieur ist bei dem Rio-Modell in Braun lackiert.
Der Rot-Kreuz-Klassiker
Auf Basis seines Fiat 18 BL liefert Rio in diesem Sommer ein besonders interessantes 1:43-Modell aus. Es dürfte sich wohl um das Rot-Kreuz-Fahrzeug mit dem ältesten Vorbild handeln.

Der Fiat 18 BL Rot-Kreuz von Rio
Diese Rio-Neuheit trägt eine weiße Weste. In diesem Sommer nutzt der italienische 1:43-Spezialist, der zur M4-Gruppe aus Norditalien gehört, seinen Fiat 18 BL als Basis für ein Rot-Kreuz-Fahrzeug. Das Vorbild löste ab 1915 den Fiat 15 TER ab und wurde bis zum Jahr 1921 produziert. Die Modellbezeichnung 18 BL weist darauf hin, dass der Lastwagen maximal 1,8 Tonnen Nutzlast befördern kann. Der Typ 18 BL war für Fiat ein großer Erfolg. Über 20 000 dieser Lastkraftwagen liefern von den Bändern und wurden dabei mit ganz unterschiedlichen Aufbauten versehen. Die Miniatur hat Rio komplett in Weiß lackiert, nur die Träger vom Fahrwerk sind in Schwarz abgesetzt. Speichenräder und Plane, sowohl über dem Fahrer, als auch über der Ladefläche, sind ebenfalls in Weiß gehalten. Sitzbank, Lenkstange und das Lenkrad selbst tragen wiederum Schwarz. Den Kühlergrill, die Lampen und die außen liegenden Hebel für Schaltung und Bremse hat Rio messingfarben abgesetzt. Die beiden Spannriemen, die das Verdeck über dem Fahrer mit der Karosserie verbinden, sind originalgetreu in Hellbraun lackiert. Solide Trittbretter mit rechteckigen Staukästen runden die Detaillierung des Modell ab, dass über einen hohen Plastikanteil verfügt. Auf den Seitenteilen der Plane und der Motorhaube ist das rote Kreuz auf weißem Kreis aufgedruckt.
Heißer Rallye-Sommer bei Ixo
Eher ruhig geworden war es in letzter Zeit um Ixo. Doch pünktlich zum August drehen die Chinesen in Sachen Rennsportmodelle in 1:43 auf und bringen zwei Rallye-Boliden in dieser Baugröße.

Der Ixo-Peugeot 307 WRC in 1:43
Von wegen Sommerloch: Ixo kennt auch im Hochsommer kein Halten und liefert voraussichtlich im August in der Baugröße 1:43 zwei weitere Rennsportmodelle aus. Den Anfang macht mit dem Lancia Delta Integrale ein waschechter Rallye-Klassiker. Die neueste Ixo-Variante datiert aus der Saison 1989. Dabei handelt es sich um den Wagen von Saby und Grataloup, wie er bei der Tour de Corse an den Start ging. Dieses Modell zeichnet die vorletzte Evolutionsstufe des Integrale für die Gruppe A nach. Es handelt sich bei der Startnummer 5 also schon um einen Viertürer, der mit der breiteren, 1988 eingeführte Karosserie an den Start ging. Sehr schön hat Ixo bei seinem dunkelblau-weißen 1:43-Modell die Dekoration mit Sponsorenschriftzügen umgesetzt. Auch die Felgen sind originalgetreu dargestellt und dimensioniert. Zweite Neuheit aus dem Rennzirkus ist ebenfalls im August der Peugeot 307 WRC von Turán und Zsiros in der Version Rallye Bulgaria 2010. Auch hier fällt die in Weiß und Blau sehr aufwändig gestaltete Farbgebung sofort ins Auge. Das Original erhielt von den Rallye-Fans den Zusatznamen der Wal oder der fliegende Frosch und startete erstmals 2004 in der Rallye-Weltmeisterschaft. Der 1:43er punktet mit einem Renncockpit samt Überrollbügel.
Der exzellente Spyder
In knackiger roter Lackierung erstrahlt die neueste Schöpfung von Klaus Göpfert, Motor hinter dem 1:43-Edellabel One-Man-Factory. Dahinter versteckt sich ein ganz früher Porsche 356.

Der Porsche von One-Man-Factory
Beim Thema Gmünd wissen die Kenner sofort: Hier entstanden die allerersten Sportwagen, die den begehrten Porsche-Schriftzug tragen durften. Beim Thema One-Man-Factory läuft dagegen dem Kenner der Baugröße 1:43 das sprichwörtliche Wasser im Munde zusammen. Denn dieser Name steht für ultimative Miniaturen in dem Maßstab, den Corgi und Dinky weltberühmt gemacht haben. Klaus Göpfert, der Motor der Kleinserien-Manufaktur, bringt jetzt einen Porsche in seiner gewohnt genialen Machtart auf den Markt, dessen Original im österreichischen Gmünd von den Bändern lief. Denn das in knalligem Rot lackierte Handarbeitsmodell zeichnet den Porsche 356 Spyder mit der Chassis-Nummer 063 nach. Dieser ganz frühe, offene Zweisitzer wurde später vorwiegend auf amerikanischen Pisten zusammen mit seinem Fahrer John von Neumann berühmt. Göpfert hat sich bei der Rekonstruktion des West-Coast-Racers aus dem Jahre 1952 sehr viel Mühe gegeben. Der rote Renner trägt eine Abdeckung auf der Beifahrerseite und einen Überrollbügel mit Heckstütze hinter dem Fahrer. Türen und Motorhaube des aus rund 360 Einzelteilen gefertigten Kleinods baut Göpfert aus Aluminium. Der originalgetreu gestaltete Vierzylinder-Boxermotor unter der Heckhaube trägt eine umfangreiche Verkabelung. Detaillierte Simpson-Beckengurte sind ebenfalls Serie. Dieses Kleinod von One-Man-Factory ( www.one-man-factory.de, E-Mal: info@one-man-factory.de ist auf nur fünf Einheiten limitiert und kostet 860 Euro.
Buntes Sondermodell
Ab sofort überrascht der Mülheimer Fachhändler Mini-Auto Bunte die Porsche-Fans mit einem maßgeschneiderten 1:43-Modell, das Spark Model angefertigt hat. Das Original nimmt an der VLN-Langstreckenmeisterschaft teil.

Das Porsche-Sondermodell in 1:43
Geschwindigkeit entscheidet nicht nur im Rennsport über Sieg oder Niederlage, sondern auch beim Sammeln. Wer etwa die aktuelle Startnummer 70 aus dem 2011er VLN-Langstreckenpokal als 1:43-Miniatur ergattern will, der sollte jetzt kräftig Gas geben. Zwar hat Spark Model von dem weiß-roten Flitzer insgesamt immerhin 300 Stück gefertigt, doch 200 davon gingen an das Team "Das Telefonbuch Race & Event", das den Wagen auf dem Nürburgring einsetzt. Die restlichen 100 Einheiten der Auflage verkauft exklusiv die Firma Mini-Auto Bunte (Hardenbergstr. 16-18, 45472 Mülheim an der Ruhr, 02 08/43 59-89, Fax: -90, Internet: www.miniauto.net ) an interessierte Sammler. Die hier gezeigten Fotos unterstreichen, dass die Entwickler von Spark Model sich alle Mühe gegeben haben, den Wagen von Dr. Eckhard Geulen, Heinz Schmersal, Uli Kolb und "Tiger" mit allen Finessen umzusetzten. Das mag bei diesem Original dank der schachbrettartigen roten Flächen auf der weißen Karosserie nicht unbedingt eine einfache Herausforderung gewesen sein. Keine Gedanken müssen sich die Käufer in Sachen Proportionen und Renncockpit machen: Hier liefert Spark Model einmal mehr saubere Arbeit. Der 1:43er parkt auf einem weißen Kunststoffsockel. Also: Das Rennen um die letzten 100 dieser 1:43-Flitzer kann beginnen.
Lamborghini nimmt´s leicht
Der Murciélago-Rakete verordnete Lamborghini auf dem Genfer Autosalon 2009 eine Gewichtsdiät. Den auf 1565 Kilogramm abgespeckten Zweitürer bringt Hot Wheels nun als 1:43-Miniatur auf den Markt.

Der Superveloce in 1:43
Eigentlich wollten die Entwicklungs-Ingenieure die magische Grenze von 1,5 Tonnen unterschreiten. Doch irgendwann wurde es dem Superveloce-Stier dann doch zu bunt. 1565 Kilo zeigte die Waage an. Das sind bei 670 PS Höchstleistung dann doch recht eindrucksvolle Daten. Maßgeblich beteiligt an der Diät waren beim Original des Superveloce federleichte Anbauteile aus Kohlefaser, die der Experte das ja schon aus der Formel 1 kennt. Vor allem am Flügelwerk kommt dieser sündhafdt teure Stoff zum Einsatz. 2,3 Kilogramm pro PS muss dieses Monster also nur noch bewegen und deshalb reicht es mit dem kleinen Standardflügel auf öffentlichem Asphalt für 342 Stundenkilometer Spitzengeschwindigkeit. Das 1:43-Modell von Hot Wheels aus der Elite-Serie hat zwar keine echten Kohlefaserteile mit an Bord, zeichnet das Flügelwerk des Superveloce aber mit brillanter Präzision nach. Der Superveloce in 1:43 ist zunächst in Orange, wie auf unseren Bildern, in Gelb und in Schwarz lieferbar. Einmal mehr überzeugend fällt bei dem Modell aus der Elite-Serie die umfangreiche Außendekoration ins Auge. Auch das zweifarbige Interieur geizt nicht mir Finessen und ist mehrfarbig gestaltet.
Der Luce-Lieferwagen
Auch bei den Vorkriegs-Lieferwagen gibt Rio mit neuen Versionen in der Baugröße 1:43 Gas. Die Italiener bringen ab sofort den Fiat Ballila 508 als Lieferwagen in der Dekoration des "Luce" auf den Markt.

Der Ballila-Lieferwagen in 1:43
Der Fiat Ballila Typ 508 war Anfang der Dreißiger ab 1932 so etwas wie der Alleskönner im Programm. Es gab ihn als schnittigen Sportflitzer, als Limousine mit großzügigen Platzverhältnissen trotz kompakter Abmessungen, als viertürigen, offenen Torpedo, als zweitürigen Spider und natürlich auch als Lieferwagen mit Pritsche und Plane oder festem Kofferaufbau. Der letzteren Version des Topsellers von Fiat aus den Dreißigern wendet sich Rio jetzt mit einer neuen Variante in der Baugröße 1:43 zu. Der Lieferwagen mit damals übrigens 300 Kilogramm Zuladung ist in Beige lackiert und trägt ein braunes Dach sowie braune Kotflügel. Die Räder sind in Beige lackiert und besitzen verchromte Radkappen. Das Armaturenbrett ist holzfarben lackiert. Vor der Windschutzscheibe gibt es eine kleine Sonnenblende und einen einzelnen Scheibenwischer auf der Fahrerseite links. Außerdem trägt der kantige Lieferwagen die Beschriftung Istituto L.U.C.E. Dahinter verbirgt sich eine Filmakademie aus Rom mit dem vollen Namen "L'Unione Cinematografica Educativa", die 1924 gegründet wurde. Auf der Seitenflächen des Kofferaufbaus trägt die 1:43-Miniatur noch ein weiß-rotes Wappen mit goldener Krone.
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