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Down-Sizing mal anders

Heute ist Down-Sizing in aller Munde, Doch die Sache ist schon ein alter Hut. Selbst Ferrari griff, wenn es das Reglement so wollte, bei seinen Sportwagen auf Vierzylindermotoren zurück.
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Der 500 TRC von Art Model in 1:43
Der Zweck heiligt die Mittel: Aber einen Ferrari-Rennwagen mit nur vier Zylindern unter der Haube? Doch, das gab es wirklich neben all den V12, V8 oder Sechszylindermotoren beim Dino. Der letzte dieser Art für den Renneinsatz war der 1957 entwickelte Ferrari 500 TRC, der innerhalb kürzester Zeit nur ganze 19 Mal die Werkshallen in Maranello verließ. Unter der Haube werkelte ein gerade einmal 190 PS starker und 1984 Kubikzentimeter großer Vierzylinder-Reihenmotor, der allerdings einen großen Vorteil hatte: Er konnte in der Zweiliter-Kategorie an den Start gehen. Besonders erfolgreich war der 500 TRC, den Art Model jetzt in der Fahrerversion Tramontana und Cammarata aus dem Targa-Florio-Rennen 1958 auf den Markt bringt, freilich nicht. Deshalb bewegten ihn auch meist Privatiers und keine Werksfahrer. Doch die Startnummer 96 konnte sich 1958 wenigstens den zehnten Platz in der Gesamtwertung sichern und wurde immerhin zweiter in der Zweiliter-Kategorie, die mit dem Wagen von Starrabba und Cortese ein weiterer 500 TRC mit Privatfahrern hinter dem Steuer gewann. Das 1:43-Modell hat feine Speichenräder und eine filigrane Windschutzscheibe, ist in Sachen Verarbeitung aber nur guter Durchschnitt.
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