Mit dem Fiat Zero startete bei den Norditalienern das Automobil-Geschäft. Das Fahrzeug lief immerhin drei Jahre von den Produktionsbändern und war in zahlreichen Karosserievarianten im Programm. Rio hat sich bei seinem 1:43-Modell für einen zweisitzigen Phaeton entschieden.

Der Fiat Zero von Rio als 1:43-Modell
Wie gut, dass es das 1:43-Label Rio gibt. Denn immer wieder sichten die Norditaliener ihren uralten Formenfundus und fördern so nicht selten Vorkriegsklassiker zu tage, die bei einer speziellen Sammler-Gemeinde sehr begehrt sind und natürlich auch wichtige Meilensteine der Automobil-Entwicklung nachzeichnen. Die jüngste 1:43-Neuheit von Rio passt gut in diese Kategorie, denn das elfenbeinfarbene 1:43-Modell gibt den Fiat Zero wieder. Mit diesem Typ Zero begannt bei Fiat die hauseigene Automobil-Produktion. Das Urauto der Italiener lief allerdings nur drei Jahre, von 1912 bis 1915 von den Produktionsbändern, dann folgte schon ein in wesentlichen Teilen überarbeitetes Produkt. Immerhin wuchs die Leistung des Zero-Fiat stetig von 15 auf 18 PS. Das Auto war wie damals üblich schon ab Werk in zahlreichen Karosserie-Varianten lieferbar und wurde auch von freien Karosseriefirmen eingekleidet. Das 1:43-Modell, das Rio jetzt dem Fiat Zero widmet, zeigt einen frühen, zweisitzigen Phaeton, an dem vor allem die zusätzlichen Spanngurte für die Windschutzscheibe oder das geschlossene Dach sofort ins Auge fallen. Die Felgen sind in Dunkelbraun lackiert, das Interieur trägt einen helleren Braunton, Kühler und Lampen schimmern dagegen originalgetreu messingfarben.