Mit dem Porsche 909 Bergspyder trieb Porsche aus Zuffenhausen Ende der Sechziger das Thema Leichtbau auf die Spitze. Provence Moulage setzt dem offenen 1:43-Renner ein kleines Denkmal.

Der 909 Bergsypder in 1:43
Endlich schiebt Provence Moulage seinen lang erwarteten Rennspyder über die Ziellinie in die Boxengasse des Fachhändlers. Der Typ 909, ein 1967 erstmals gezeigtes Technik-Kunstwerk für Bergrennen, parkt jetzt in der Sammlervitrine. Das im Original nur 430 Kilogramm leichte Renngerät mit 2,0 Liter großen V8 und satten 275 PS Leistung brillierte durch viele interessante Technik-Kniffe. Statt einer Benzinpumpe nutzten die Entwickler ganz einfach die Gummiblase eines Fußballs als Druckspeicher. Für die kurzen Distanzen bei Bergrennen eine clevere Idee. Hier im Bild zeigen wir das 1:43-Modell des Bergspyders, mit dem Rolf Stommelen 1968 auf den Mount Ventoux an den Start ging. Der offene Rennwagen ist weiß lackiert und trägt einen schrillen, hellgrünen Längsstreifen auf der Karosserie. Außerdem hat dieser Spyder hinten zwei kleiner rechteckige Platten, die als Spoiler dienen und an der Nase seitlich jeweils zwei kleine, weiße Frontfügel, die aus den Kotflügeln herauswachsen. Da der 909 eigentlich ein automobiles Naked-Bike ist, können die Sammler auch viel von der Technik entdecken. So ragen im Heck deutlich die acht Vergaser-Tröten in den Himmel und dem feinen Gitterrohrrahmen widmet sich Provence Moulgae ebenso wie dem winzigen Dreispeichen-Lenkrad. Und am Heck trägt der Flitzer sogar das originalgetreue Kennzeichen S- E 8087.